Prävention durch Information

Prävention durch Information

Elternabend am Gymnasium thematisiert Essstörungen 

Auch nach der Kampagne zur Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit an bayerischen Schulen behält das Gymnasium Zwiesel die Wichtigkeit und das Bewusstsein für gesunde Ernährung im Fokus.

Im Rahmen des allgemeinen Elternabends an der Schule wurde in einem informativen Vortrag das leider wieder virulente Thema gefährlicher Essstörungen aufgegriffen, die nicht zuletzt durch den Einfluss fragwürdiger Vorbilder und Influencer in sozialen Medien wie etwa Tiktok befördert werden.

Gefährliche Formen von Essstörungen

Ein Team von Lehrkräften der Schule hat sich mit dem Mainzer Schulprojekt zur Essstörungsprävention, kurz „MaiStep“, fortgebildet und es sich zur Aufgabe gemacht, das wichtige Thema von gesundem Körpergefühl und gesunder Ernährung den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.

Zwei Mitglieder des Teams, StR Michael Hamberger und Schulpsychologin StRefin Laura Hilmer, informierten die Eltern über die wichtigsten Arten von Esstörungen, ihre Erscheinungsformen und mögliche Hilfen. Besonders eindrucksvoll erschienen die Beispiele von an Magersucht – Anorexia nervosa – erkrankten Jugendlichen, die täglich vier Reiswaffeln oder vier Blätter Salat, zehn Nudeln und eine Scheibe Toast zu sich nehmen. Klar wurde dabei, dass in der Prävention die komplexen individuellen, biologischen, sozialen und gesellschaftlichen Faktoren zu berücksichtigen sind, die bei der Entstehung von Essstörungen eine Rolle spielen.

Prävention in drei Schritten

Gibt es so etwas wie „Wahre Schönheit“? Was kann ich meinem Körper Gutes tun? Mit diesen und anderen Fragestellungen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Präventionsprogramms MaiStep, das die Schule in drei Blöcken durchführt.

Das Programm fördert Achtsamkeit, Solidarität und allgemeine Kompetenzen im Umgang mit Stress und Belastungen im Alltag von Jugendlichen. Es stärkt die psychische Gesundheit und reduziert nachweislich das Risiko, eine Essstörung zu entwickeln.

Stärkung am gesunden Buffet

Um das Thema nicht ganz in der Theorie stehen zu lassen, konnten die Eltern sich nach dem Vortrag an einem leckeren und gesunden Buffet des Wahlkurses „Gesunde Ernährung“ unter der Leitung von StR Florian Müller stärken: eine warme, vegane Kürbissuppe, selbst gebackenes Brot mit frisch produzierten Aufstrichen und ein Apfel-Buttermilchkuchen gaben Kraft für die weiteren Programmpunkte des Elternabends. Die Rezepte der Leckereien sind zudem zu finden auf der Homepage der Schule unter gymnasium-zwiesel.de.

(Martina Kuchler)

Gruseln und Weihraz – Halloween auf Bayerisch

Gruseln und Weihraz – Halloween auf Bayerisch

Karl-Heinz Reimeier liest am Gymnasium Zwiesel

Kurz vor den Allerheiligenferien, passend zur dunklen Jahreszeit, bekamen die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe am Zwieseler Gymnasium einen besonderen Besuch: Karl-Heinz Reimeier, Kreisheimatpfleger und Autor, brachte ihnen unter dem Titel „Grusel und Weihraz – Halloween auf Bayerisch“ Geschichten näher, die seit Generationen erzählt werden – unheimlich, geheimnisvoll und oft einfach unerklärlich.

Von rätselhaften Begegnungen

Seit rund vierzig Jahren sammelt Herr Reimeier sogenannte Weihrazgeschichten, also Volkserzählungen über rätselhafte Begebenheiten und Begegnungen mit dem Übernatürlichen. In seinen Erzählungen ging es unter anderem um eine Türklinke, die sich wie von selbst auf und ab bewegt, weil der verstorbene Vater um Einlass bittet, um eine grausame Burgherrin, die am Ende vom Teufel geholt wird, arme, im Wald irrlichternde Seelen oder um einen Raben, der als Vorbote des Todes erscheint. Besonders eindrücklich war auch die Geschichte von einem zerfetzten Hut, der beweist, dass man es beim Kartenspiel mit dem Leibhaftigen persönlich zu tun hatte.

Von der Kunst des Erzählens

Dass diese Geschichten gerade beim Erzählen eine ganz besondere Wirkung entfalten, wurde gleich im ersten Moment deutlich, als mit der Einstiegsgeschichte von einem schwebenden, wie von Geisterhand bewegten Holzbrett die Rede war und es mucksmäuschenstill im Publikum wurde. Karl-Heinz Reimeier verstand es durch die gesamte Lesung hindurch, mit Stimme, Dialekt und Pausen Spannung aufzubauen und die gebannt lauschenden Zuhörenden mitten ins Geschehen zu ziehen.

Von eigenen Gruselgeschichten

Zum Abschluss durften auch die Schülerinnen und Schüler eigene Geschichten beitragen – Erzählungen, die sie selbst von den Großeltern gehört hatten oder unerklärliche Erlebnisse, die ihnen gar schon selbst zugestoßen waren. Gerade letztere veranlassten sie, dem typischen Satz zuzustimmen, mit welchem derartige Geschichten traditionellerweise enden: „…genau a so iss gwen und des is wirklich woar!“

(Silvia Kern)

„BalanceAkt“

„BalanceAkt“

„BalanceAkt“ – Gymnasium Zwiesel widmet sich der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

Unter dem Motto „BalanceAkt“ drehte sich im Oktober am Gymnasium Zwiesel alles um das richtige Gleichgewicht – zwischen Körper und Geist, Ernährung und Bewegung, Verantwortung und Wohlbefinden. Im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit erlebten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ein abwechslungsreiches Programm, das Wissen, Praxis und Achtsamkeit miteinander verband.

Von der Ersten Hilfe zum Fairen Handel

Die Fünftklässler starteten mit dem Thema, das im Ernstfall Leben retten kann: „Fit in Erster Hilfe“. In vier Schulstunden lernten sie spielerisch, aber unter professioneller Anleitung des Bayerischen Roten Kreuzes, wie man richtig reagiert, wenn Hilfe gebraucht wird – von der stabilen Seitenlage über das Absetzen eines Notrufs bis hin zur Herzdruckmassage. Finanziell unterstützt wird diese Kampagne vom Rotary Club Bayerwald.

Für die Sechstklässler stand das globale Gleichgewicht im Mittelpunkt. Inge Schmidt, Studiendirektorin a. D. und Referentin des FAIR Weltladens Zwiesel, öffnete mit ihrem Vortrag über Fair Trade den Blick für gerechte Handelsstrukturen und nachhaltigen Konsum.

Von „wahrer Schönheit zur gesunden Ernährung

Dem Thema „Wahre Schönheit“ widmeten sich die 7. Klassen. Im Rahmen des MaiStep-Moduls, in dem sich einige Lehrkräfte sowie die Sozialpädagogin der Schule, Juliane Nothaft, fortbildeten, hinterfragten sie kritisch gängige Körperideale und lernten, was echte Selbstakzeptanz bedeutet – ein wichtiger Beitrag zur mentalen Balance, gerade in Zeiten von Social Media.

Kulinarisch wurde es dann bei den Achtklässlern: Unter dem Stichwort „Brainfood“ hielt das P-Seminar Biologie unter der Leitung von OStRin Kerstin Bredl einen Vortrag über gesunde, ausgewogene Ernährung. Anschließend schälten, schnitten und mixten die Jugendlichen in der hauseigenen Schulküche selbst – frische Obst-Gemüse-Smoothies sorgten für Energie und gute Laune.

Mit Entspannungstechniken zur Yogaoase

Das P-Seminar Biologie kümmerte sich zudem mit Schülerinnen der Q11 um die 9.Klassen: Sie hatten ein Programm zu Entspannungstechniken entwickelt, das im Meditationsraum ausprobiert wurde. Atemübungen, kleine Meditationen und Achtsamkeitsübungen halfen, den Schulstress loszulassen, so dass die Neuntklässler ihren inneren Ruhepol finden konnten.

Für die 10. und 11. Klassen schließlich wurde der Sportunterricht zur Yoga-Oase. Unter der Anleitung der Sportlehrkräfte hieß es: „Yoga – Kräftigung – Balance“. Die Schülerinnen und Schüler trainierten nicht nur Körperstabilität und Beweglichkeit, sondern auch Gelassenheit und Fokus.

Tatkräftig unterstützt wurden die Kolleginnen und Kollegen des Gymnasiums durch vom Landratsamt zur Verfügung gestellte Bildungskisten zum Thema Konsum und Ernährung.

Am Ende der Woche war klar: Gesundheit und Nachhaltigkeit bedeuten weit mehr als Obst essen und Sport treiben – sie sind ein echter BalanceAkt zwischen Verantwortung, Achtsamkeit und Lebensfreude.

(Birgit Mühlbauer)

Vom Tipi zum Barfußpfad

Vom Tipi zum Barfußpfad

Gymnasiasten erleben spannende Tage im Wildniscamp

Mit Spannung erwartet wurde von den 98 Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Zwiesel ein bereits zur schönen Tradition an der Schule gewordenes Ereignis im Oktober: Das Wildniscamp am Falkenstein, wo drei erlebnisreiche Tage auf die Kinder warten.

Von der Hüttenwahl zur Urwaldtour

Nach der nachhaltigen Anreise mit der Waldbahn Richtung Ludwigsthal stand zunächst eine erste Wanderung zum Camp auf dem Programm. Dort wurden die Gruppen von den Betreuerinnen und Betreuern herzlich begrüßt und in die verschiedenen Themenhütten eingeteilt – gar nicht so leicht fiel die Entscheidung zwischen Wiesenbett, Wasserhütte, Baumhaus, Lichtstern, Erdhöhle oder Waldzeit.. Am Nachmittag startete die Gruppe dann zu einer Exkursion durch das Urwaldgebiet an der Mittelsteighütte, bei der die Waldführer mit vielen interessanten Informationen über Natur und Tierwelt begeisterten.

Mit spannenden und lustigen Spielen und gemeinsamen Liedern zusammen mit den Tutorinnen und Tutoren aus den 10. Klassen, die die Schülerinnen und Schüler bereits seit der 5. Klasse begleiten, klang der erste Abend gemütlich aus, bevor es – gut eingepackt in Schlafsäcke und Decken – in die kühlen, aber gemütlichen Nächte ging.

Mit dem Stockbrot zum Barfußpfad

Am zweiten Tag standen verschiedene Projektarbeiten auf dem Plan. Unter der Anleitung der pädagogischen Betreuerinnen und Betreuer entstanden voller Spaß und Einsatzbereitschaft in Gruppen kreative Bauwerke, etwa Tipis oder kleine Naturkunstwerke, wie zum Beispiel ein Barfußpfad.. Am Ende des Tages wurden alle Ergebnisse gemeinsam bestaunt. Als besonderes Highlight wartete dann ein abendliches Lagerfeuer mit leckerem Stockbrot – ein Erlebnis, das für viele sicherlich in Erinnerung bleiben wird.

Mit neuen Eindrücken in den Alltag

Der dritte und letzte Tag begann mit Aufräumen und einem letzten gemeinsamen Frühstück. In einer Abschlussrunde mit den Betreuerinnen und Betreuern lobten die Schülerinnen und Schüler besonders das leckere Essen im Camp und den engagierten Einsatz der Tutorinnen und Tutoren.

Um viele neue Eindrücke, spannende Erfahrungen und eine gestärkte Klassengemeinschaft reicher machten sich alle schließlich wieder auf den Rückweg nach Ludwigsthal – und traten von dort umweltfreundlich mit der Bahn die Heimreise nach Zwiesel an.

(Markus Draxler)

Gymnasiasten erkunden „Jobs dahoam“

Gymnasiasten erkunden „Jobs dahoam“

P-Seminar Wirtschaft/Recht  beim Berufswahltag in Regen

Unter dem Motto „Jobs dahoam“ besuchten die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Wirtschaft und Recht aus der 12. Klasse des Gymnasiums Zwiesel den Berufswahltag in Regen. Die Priorität lag in diesem Jahr klar auf der eigenen Orientierung und dem Kennenlernen der vielfältigen Karrierechancen, die die Region bietet.

Recherche und Akquise für eigene Messe

Die Heranwachsenden nutzten die Gelegenheit intensiv, um an den Ständen der Unternehmen tiefer gehende Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und Ausbildungswege zu gewinnen.

Gleichzeitig verfolgten die Seminarteilnehmer eine zweigleisige Strategie: Sie fungierten als Scouts für die im kommenden Jahr zum zweiten Mal stattfindende Ausbildungs- und Studienmesse am Gymnasium in Zwiesel. Bei ihrer Recherche knüpften sie erfolgreich Kontakte zu Unternehmen, deren Engagement und Interesse an einer Teilnahme am schuleigenen Event sich schnell als außerordentlich hoch erwies.

Vielfalt der Wahlmöglichkeiten

Für alle Besucher war der Tag eine überaus wichtige und zukunftsorientierte Station auf dem individuellen Weg zur passenden Berufswahl. Voller Vorfreude blicken die Teilnehmer auf die Organisation und Planung ihrer eigenen Berufswahlmesse im kommenden Schuljahr.

(Lena Fischl)

Gesund kochen leicht gemacht

Gesund kochen leicht gemacht

In der diesjährigen Woche der Gesundheit stand im Wahlkurs „Gesunde Ernährung“ am Gymnasium Zwiesel das Thema Balanceakt im Mittelpunkt. Wir haben uns mit der Zubereitung gesunder und schmackhafter Wraps beschäftigt, die nicht nur lecker sind, sondern auch eine ausgewogene Ernährung fördern.

Wraps und mehr

Selbstverständlich wurden die Wraps selber gemacht. Dazu benötigt man 200g Weizenmehl, 100ml Wasser, 2EL ÖL und 1 TL Salz. Aus dem Teig werden acht Teiglinge geformt, die dann sehr flach ausgerollt werden und in einer Pfanne ohne Fett sehr heiß geröstet werden.

Mit viel Begeisterung haben wir verschiedene Zutaten ausgewählt, um unsere Wraps zu füllen. Die Hauptzutaten umfassten: Salat, Gurke, Tomaten, Zwiebeln, Schafskäse, Bohnen, Mais und Pilze. Diese wurden einfach geschnitten und als Buffet angerichtet, sodass jeder seine Zutaten auswählen konnte.

Probier den Dip

Um unseren Wraps das gewisse Etwas zu verleihen, haben wir zwei köstliche Dips zubereitet:

  1. Kräuterquark: Eine cremige und aromatische Mischung aus Quark (500g), zwei Knoblauchzehen und frischen Kräutern, die zusammen mit Salz und Pfeffer perfekt zu unserem Gemüse passt.
  2. Guacamole: Ein klassischer Avocado-Dip, der nicht nur lecker, sondern auch reich an gesunden Fetten ist. Dazu wurden vier Avocados aus der Schale befreit, zerdrückt und mit Quark Salz und Pfeffer vermischt.

Diese bunten und nährstoffreichen Zutaten sorgten nicht nur für einen tollen Geschmack, sondern auch für eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen, die wichtig für unsere Gesundheit sind.

Balance-Akt leicht gemacht

Im Rahmen unserer Aktivitäten haben wir auch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, einen Balanceakt zwischen verschiedenen Nahrungsmitteln zu finden. Eine gesunde Ernährung sollte aus einer Vielzahl von Lebensmitteln bestehen, die sowohl Nährstoffe als auch Geschmack bieten.

Durch die Zubereitung der Wraps haben wir nicht nur praktische Kochfähigkeiten erlernt, sondern auch ein Bewusstsein für gesunde Ernährung weiterentwickelt. Die Kombination aus frischem Gemüse, gesunden Fetten und hochwertigen Proteinen zeigt, wie einfach und lecker eine ausgewogene Ernährung sein kann.

(Florian Müller)

Motiviert in Französisch

Motiviert in Französisch

Motivé? – Was motiviert mich? Was habe ich mir für das neue Schuljahr vorgenommen? Was bedeutet „Erfolg haben“? Soll sich wirklich alles nur um die Schule drehen? Um all das geht es zu Beginn des Französischunterrichts in der 8. Jahrgangsstufe.

Die Lerngruppe 8ac hat sich zu all diesen Fragen Gedanken gemacht, vor allem zu den „guten Vorsätzen“. Jede Schülerin und jeder Schüler durfte ganz persönliche Vorsätze ausformulieren, auf Französisch natürlich, und auf bunten Zetteln festhalten. Damit diese Vorsätze nicht in Vergessenheit geraten, wurden die gefalteten Notizen in kleinen, mit Korken verschlossenen Gläsern aufbewahrt; diese Motivationsgefäße finden zu Hause hoffentlich einen geeigneten Platz auf dem Schreibtisch und dienen der Unterstützung bei all dem, was man sich schulisch und außerschulisch so vorgenommen hat.

Was genau auf den Zetteln steht, das bleibt allerdings ein Geheimnis jedes Einzelnen …

(Beate Egner)

Neue Schülersprecher am Gymnasium

Neue Schülersprecher am Gymnasium

Die Wahl der Schülersprecher durch die SMV im Oktober hat nach der im Vorjahr absolut männlich dominierten „Führungsriege“ der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Zwiesel diesmal wieder eine gemischte Truppe hervorgebracht:

Zum ersten Schülersprecher wurde mit großem Stimmenvorsprung Jonas Friedl aus der Klasse 11c gekürt, gefolgt vom 2. Schülersprecher Maximilian Huber aus der Klasse 11 a.

Die wichtige weibliche Verstärkung im Bunde ist Eva Schleicher aus der Q 12.

Die Schülersprecher spielen eine ganz zentrale Rolle im Schulleben: Neben der Organisation wichtiger Aktionen im Schuljahr wie der Nikolausaktion oder der Beachparty sind sie Ansprechpartner für Schulleitung, Schüler, Eltern, Sekretärin, Hausmeister, … Sie vertreten die Interessen aller Schülerinnen und Schüler nach innen und nach außen, tragen Bitten und Beschwerden aus der Schülerschaft der Schulleitung vor, versuchen Konflikte zu lösen und, und, und …

Die ganze Schulfamilie wünscht dem neuen Sprecherteam viel Erfolg und Freude bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe, zündende Ideen sowie Kraft und Ausdauer bei seinem Einsatz für die Mitschülerinnen und Mitschüler!

(Martina Kuchler)

Herbstlicher Spunk am Gymnasium

Herbstlicher Spunk am Gymnasium

Neue Fünftklässler machen die Nacht zum Tag

Geheimnisvolle Lichter im abendlichen Schulhaus, spätes Rumoren in der Schulküche und Kichern aus Klassenzimmern: spukte es am Gymnasium Zwiesel? Weit gefehlt: Gleich zu Beginn des Schuljahres durften die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen eine Nacht am Gymnasium Zwiesel verbringen mit dem Ziel, sich außerhalb des Unterrichts besser kennenzulernen und gemeinsam das neue und weitläufige Schulhaus zu erkunden. Gestaltet und bestens begleitet wurden die zwei Tage von den betreuenden Tutorinnen und Tutoren der 10. Klassen sowie den Klassenlehrern.

Mit Spannung durch den Nachmittag

Nach einem regulären Unterrichtsvormittag bzw. nach dem Wandertag aßen die Kinder zusammen, bevor sie sich in einzelnen Räumen der Schule gemütlich einrichteten. So entstanden riesige Felder aus Schlafsäcken oder Schlafkojen aus Tischen. Den anschließenden Nachmittag nutzten die Schülerinnen und Schüler, um sich bei einer Führung durch die unterirdischen Gänge Zwiesels zu gruseln oder das Waldmuseum zu erkunden, was natürlich hungrig machte. Und so nahmen die Kinder gegen Abend die hauseigene Schulküche in Beschlag und bereiteten ihr eigenes Abendessen zu, welche sich alle in einem zuvor zu einem Speisesaal umfunktionierten Klassenzimmer schmecken ließen.

Mit dem Werwolf in die Nacht

Danach hatten sie wieder Kraft für allerhand Spiele, die die Tutoren anboten, so dass für jeden etwas dabei war. Die Sportbegeisterten vergnügten sich bei Fußball oder Tischtennis, wer eher die Spannung liebte, war beim Werwolfspiel richtig. Fast akrobatisch ging es beim Menschenstapeln zu, während es sich die Leseratten in der Schülerlesebücherei gemütlich machten. So verging die Zeit wie im Flug und manch einer wollte gar nicht mehr aufhören und ans zu Bett gehen denken. Folglich dauerte es einige Zeit, bis alle in ihren Zimmern zur Ruhe kamen und ihre Erfahrungen noch in langen Gesprächen teilten.

Mit Freunden erwacht

Am nächsten Morgen wurde mit frischen Semmeln ausgiebig gefrühstückt und geratscht und es folgte noch eine kleine Schulhausrallye. Auch wenn die Nacht kürzer als gewohnt war, waren sich alle Beteiligten einig, dass die gemeinsame Zeit genau das gebracht hatte, wofür sie gedacht war: neue Freunde zu finden und sich als ein Teil der Schulfamilie des Gymnasiums Zwiesel zu fühlen.

(Heike Lauber)

Vielseitig, bunt, kreativ

Vielseitig, bunt, kreativ

Abwechslungsreiche Projekttage am Gymnasium

Jugendliche auf dem Trailrun, kreative Küche beim perfekten Dinner und spannende Schafkopf- oder Schachturniere in den Klassenzimmern?! Ja, all das und noch viel mehr konnte man bestaunen bei den drei Projekttagen am Gymnasium Zwiesel, bei denen die Schülerinnen und Schüler all ihre Alltagskompetenzen mit Spaß und Gruppenmotivation austesten konnten.

Freie Wahl nach eigenen Vorlieben

Mit einem verfeinerten Konzept starteten die Projekttage in diesem Schuljahr: Jede Lehrkraft bot einen ganz speziellen Workshop an und die Schülerinnen und Schüler hatten die Qual der Wahl bei ihrer Abstimmung über das Portal Mebis: Dort konnten sie Erst, Zweit- und Drittwahl angeben und landeten so zum überwiegenden Teil in ihren Wunschgruppen.

Abenteuer, Entspannung, Kreatives

Und es war wirklich für jeden das Passende geboten: Während die Abenteuerfreaks sich beim Trailrunning oder Rettungsschwimmen verausgabten, bei olympischen Gymnasionspielen, Nordic Walking, Nordic Blading oder Le Parcours schwitzten, chillten die Entspannungsbegeisterten bei „Read and Chill“ oder Gesellschaftsspielen, lernten Spanisch für den Urlaub im Kurs „Vamos a la playa“ oder begaben sich auf Schwammerlsuche mit dem Experten. Die Kreativen bazelten Figuren aus Ton, falteten beim Origami belegten eine Ausbildung zum Streitschlichter, tauchten ein in die Welt des Programmierens, mühten sich bei Escape-Spielen, machten Musik in sozialen Einrichtungen oder ernteten leckeren Honig in der Schulimkerei.

Schüler unterrichten Schüler

Ganz besonders hervorzuheben sind dabei eine Reihe von Schülerworkshops: Jugendliche mit besonderen Hobbies und Softskills boten eigenständig kreative Gruppen zur Wahl an. Da konnte man „Schafkopf für Anfänger“ belegen, Schachstrategien erlernen, wunderschöne Armbänder knüpfen, kreative Dekoartikel in der Chemie fabrizieren, die leckere mexikanische oder auch vegane Küche kennen lernen oder das perfekte Dinner von Vor-bis Nachspeise in der Schulküche erproben, während die Bewegungsfreudigen einen Tanzkurs für Anfänger absolvierten.

Wechsel zwischen Pflicht und Kür

Jede Klassenstufe belegte in diesen drei Tagen ein festes Projekt, das thematisch zu den Ausbildungsrichtungen der jeweiligen Teilnehmer passte: So erhielt die 12. Klasse interessante und effektive Einblicke in die Berufswelt , die 11. Klassen erkundeten das Naturparkhaus und Null-Energie-Konzepte, die 9. Klassen konnten ein Erste-Hilfe-Kurs-Zertifikat mit Profis vom Roten Kreuz und dem „hauseigenen“ Ausbilder OStR Thomas Kufner erwerben, die 8. Klassen erlebten einen Ökologietag im Nationalpark. Die unteren Klassenstufen freuten sich über Exkursionen zum Bio-Bauernhof, in den Nationalpark zur Exkursion Gewässer oder zum Waldmuseum.

In- und Outdoor

Viele weitere Projekte wie etwa die Umgestaltung der Bibliothek, eine Nutzungskartierung für die 5. Klassen, ein Rama-Dama zur „Generalreinigung“ des Schulhauses, „MINT zum Anfassen“ bei der Firma Iprotec, eine Exkursion zur Erwanderung Regensburgs, zum Krafttraining ins Fitnessstudio „Vitalo‘“ und sogar zur Kunstausstellung nach München rundeten diese drei etwas anderen Schultage ab.

So bot sich für alle Schülerinnen und Schüler wie auch für die Lehrkräfte ein gelungener Endspurt in die letzte Schulwoche mit vielen schönen Gruppenerlebnissen und lehrreichen wie kreativen Auszeiten!

(Martina Kuchler)

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