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Auszeichnungen

Prädikate für das Gymnasium Zwiesel

"Digital geht's weiter!" - Preis für Projekt in Coronazeiten

Vorzeigeprojekt am Gymnasium Zwiesel

Besondere ministerielle Auszeichnung für Bewältigung von Corona-Beeinträchtigungen

Ein „herausragendes Maß an Eigenverantwortung, Ideenreichtum und Engagement bei der Gestaltung corona-bedingter Abläufe an den Schulen“ bescheinigt Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo in seinem Anschreiben zur Verleihung einer Urkunde für das erfolgreiche Vorzeigeprojekt „Digital geht`s weiter!“ dem Gymnasium Zwiesel und drückt seine besondere Anerkennung für das „Good Practice Beispiel der Schule aus.

„Digital geht`s weiter!“

Das Ministerium für Unterricht und Kultus hatte in einer Ausschreibung eingeladen zu einem Wettbewerb bezüglich innovativer und kreativer Ansätze zur Bewältigung der Corona-Beeinträchtigungen an den Schulen in Bayern. Die zahlreichen Lockdowns in den Zeiten der Pandemie hatten Lehrende wie Lernende in eine bislang unbekannte und schwierige Situation versetzt, die aber von allen Lehrkräften und Fachschaften des Gymnasiums Zwiesel in hervorragender Weise gemeistert wurde.

Eine Vielzahl schüleraktivierender und gemeinschaftsbildender digitaler Projekte unter dem Titel „Digital geht`s weiter!“ wurde gestartet: „weiter“ im Sinne von Zusatzangeboten wie digitalem Förderunterricht und spannendem Online-Filmwettbewerb, „weiter“ im Sinn vom Überbrücken von Entfernungen im virtueller Schüleraustausch mit Spanien und einem digitalen Schulkonzert, „weiter“ im Sinn von Nicht-Aufhören und Sich-Entwickeln durch die Einrichtung digitaler mebis-Klassenräume, einem digitalen Tag der offenen Tür, der Gestaltung spannender E-Books mit Hörbeispielen und eigenen Illustrationen bis hin zu  Live-Streams.

Berücksichtigung individueller Begabungen

Auf verschiedensten Interessens- und Begabungsgebieten – musikalisch, schriftstellerisch, sprachlich, medienaffin, alltagskompetenz-orientiert – wurden Schülerinnen und Schüler in vielfältigste Aktionen einbetteten, die zu einem gemeinsamen Projekt führten und so der Isolation und Vereinzelung entgegenwirkten, gleichzeitig aber Kompetenzen förderten.

Die Palette reichte hier vom Entwurf von Trailern zu Lieblingsbüchern, Beiträgen eigener Gesangsvariationen bis hin zum gemeinsamen spanischen Kochen……und mündete in einem ersten analogen Wiedersehen in der Sommerschule 21 mit digitalen Unterrichtsmaterialien zur individuellen Förderung.

Schulung von Medienkompetenz und sozialer Vernetzung

Der Schülersprecher des Gymnasiums Zwiesel, Johannes Ebner, formulierte dazu das Statement: „Die Online-Angebote unserer Schule waren keinesfalls nur Ersatzprojekte, um bisher im Schulalltag etablierte Aktionen an die Bedingungen der Corona-Pandemie anzupassen. Vielmehr wurde erforscht, wie man durch digitale Medien neue Aktionen anstoßen kann. Wir Schüler erlernten, wie es möglich ist, sich auch auf Distanz zu organisieren, Projekte durchzuführen und eigenständig solche zu initiieren. Auch lernten wir den richtigen Umgang mit Technik, wie das Aufnehmen von Ton, Bild und Filmmaterial oder die Online-Zusammenarbeit mittels der Microsoft-Produkte, die uns aus so mancher Isolation befreite. Zusätzlich wurde auch durch zahlreiche Aktivitäten im Fachgebiet Sport ein Augenmerk auf die oft verloren gegangene Bewegung der Schüler geworfen und durch Aktionen wie das Erlernen eines Tanzes oder eine Wander-Challenge wiederhergestellt.“

Gemeinsam stark

Die Mitglieder der Schulfamilie sind stolz auf die Auszeichnung durch das Ministerium für Unterricht und Kultus und freuen sich besonders, dass sie es ermöglichen konnten, Schülerinnen und Schüler gut und erfolgreich durch die Zeiten der Pandemie zu führen. Das Preisgeld von 1000 Euro ist dabei ein schöner, aber eher zweitrangiger Nebeneffekt.

Alle Aktionen und Projekte von „Digital geht`s weiter!“ können auf unserer Homepage unter dem Reiter „Schule und Unterricht“ nachverfolgt werden!

Martina Kuchler

Inklusionsschule

Das Gymnasium Zwiesel unternimmt seit einigen Jahren große Anstrengungen, Schülerinnen und Schüler mit gymnasialer Eignung und sonderpädagogischem Förderbedarf sowohl im Unterricht als auch bei der Teilhabe am sonstigen schulischen Leben in ganz besonderer Weise zu fördern und zu begleiten.
Es ist unser Interesse, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über die Möglichkeiten inklusiver Bildung und die verfügbaren Fördermaßnahmen zu informieren und sie zu begleiten. In ausführlichen Beratungsgesprächen werden Förderbedarfe ermittelt und Wege aufgezeigt, wie für die angesprochenen Schülerinnen und Schüler ein optimaler Bildungserfolg erzielt werden kann.
Umso mehr freut sich die Schulfamilie über die Zuerkennung des Schulprofils Inklusion.

Heike Lauber

 

Referenzschule für Medienbildung

Medien beeinflussen alle unsere Lebensbereiche in einem zunehmenden Maß, sei es durch Fernseher, das Internet, den PC, das Smartphone oder durch Spielkonsolen. Insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen nehmen sie auf die Art der Kommunikation, die Informationsgewinnung, die Weltsicht und nicht zuletzt auf die Identitätsbildung erheblichen Einfluss. Durch den ständigen Zugriff auf Medien eröffnen sich Chancen, aber auch Risiken. Das Gymnasium Zwiesel hat es sich daher als Referenzschule für Medienbildung zur Aufgabe gemacht, diesen Erziehungs- und Bildungsprozesse zu begleiten, damit sich unsere Schüler verantwortungsvoll in einer zunehmend medial vermittelten Welt bewegen können.

Kurzkonzept zur Medienbildung

 

MINT-freundliche Schule

Auszeichnung für Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (14.12.2017)

Das Gymnasium Zwiesel ist diese Woche erneut – zum zweiten Mal nach 2014 – für sein herausragendes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) als MINT-freundliche Schule von Staatssekretär Georg Eisenreich und dem Vorstandsvorsitzenden der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ ausgezeichnet worden.

Aus allen Regierungsbezirken wurden vergangenen Freitag in Freising 76 Schulen von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ für ihr besonderes Engagement im Bereich der naturwissenschaftlich-technologischen Bildung geehrt.
Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich betonte bei der Veranstaltung: „Unsere Schulen sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Je früher Talente entdeckt werden, umso gezielter können sie bei ihrer Entfaltung gefördert werden. ‚MINT-freundliche Schulen‘ nehmen sich dieser Aufgabe in beispielhafter Weise an. Mit ihrem Engagement eröffnen sie ihren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in einem MINT-Beruf oder -Studium. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Fortschritt des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern.“
Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ bietet MINT-Initiativen und MINT-Aktivitäten eine breite Plattform, bündelt sie, gibt Überblick und Orientierung, schafft Synergien und bildet ein lebendiges Netzwerk. So will sie die Bildung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik bundesweit nachhaltig verbessern. Der Vorstandsvorsitzende der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Thomas Sattelberger erklärte: „Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen – Die Kombination von beidem ist mehr als ungewöhnlich, das schaffen manche Vorstandsvorsitzende in Wirtschaftsunternehmen nicht! Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ‚ Digitalen Schule‘ zu gehen.“
Schulen, die einen besonderen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer legen, sollen für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Unternehmen erkennbar sein. Deswegen zeichnen bundesweite Partner der Initiative in Abstimmung mit den Arbeitgebervereinigungen der Länder und den Bildungswerken der Wirtschaft diese Schulen auf der Basis einheitlicher Kriterien als „MINT-freundliche Schulen“ aus. Damit verbunden ist auch für das Gymnasium Zwiesel – eine besondere Förderung von Seiten der Wirtschaft in einem „Qualitäts- und Werteprogramm für MINT-freundliche Schulen“. Dieses Angebot umfasst beispielsweise Workshops zur Berufs- und Studienorientierung oder Fortbildungen für Lehrkräfte.

Martina Kuchler

Fairtrade School

Fairtrade Schools:
Die Kampagne Fairtrade-Schools hat das Ziel, mit Hilfe des Themas Fairer Handel Schulen dabei zu unterstützen, Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung im gesamten Schulleben umzusetzen. Sie vermittelt der Zielgruppe mit Schwerpunkt Schülerinnen und Schüler Wissen und Kompetenzen zu nachhaltigem Konsum und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Methodisch stehen dabei innerschulisch sowie außerschulisch Teamarbeit und das Bilden von Netzwerken im Vordergrund. Engagierte Schulen sollen miteinander vernetzt sowie motiviert werden, gemeinsam mit anderen Akteuren auf lokaler Ebene Aktionen zum Fairen Handel durchzuführen.

Somit ist die Kampagne ein einzigartiges Projekt, das interessierten Schulen ein Paket an Informationen, Beratung, Dienstleistungen und Materialien anbietet, und es ihnen erleichtert, Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung wie einen roten Faden in die verschiedenen Bereiche des Schulalltages mit einzubauen.

Partnerschule des Nationalparks Bayerischer Wald

Das Gymnasium Zwiesel ist seit 2016 Partnerschule des Nationalparks Bayerischer Wald. Dieser Auszeichnung ging schon vorher eine rege Zusammenarbeit voraus; so besuchten Schulklassen bei Projekttagen den Park oder erforschten Projektseminare der Oberstufe ausgewählte Sachverhalte in der „Wildnis vor der Haustür“. So war es konsequent, dass sich unser Gymnasium für den Titel Nationalparkschule interessierte, als diese Institution ins Leben gerufen wurde. Die Entscheidung über eine Bewerbung wurde dem Schulforum vorgetragen und durch eine demokratische Abstimmung der Schülerschaft legitimiert. Die Schulleitung nahm daraufhin Kontakt mit den Verantwortlichen dieses Projektes auf und der Rahmen für eine zukünftige Intensivierung der Zusammenarbeit wurde abgesteckt. Die Verleihung des Zertifikats „Nationalparkschule“ fand bei einer Feierstunde am Tag der offenen Tür statt, damit die Schulfamilie und auch Externe Gelegenheit zu deren Besuch gegeben wurde.

Inhalt der Zusammenarbeit ist die Vertiefung des Nationalparkgedankens und die rege Teilnahme und Mitgestaltung an den Bildungsangeboten des Nationalparks.
Die Schülerinnen und Schüler können so in verschiedenen Jahrgangsstufen mit dem Park in Kontakt kommen: beim Aufenthalt im Wessely-Haus bei den Kennenlerntagen (5. Klasse) und im Wildniscamp (6. Klasse), beim Ökologie-Projekt (10. Klasse) und bei diversen Projektseminaren (Oberstufe). Das Angebot soll sukzessive ergänzt und vertieft werden.
So wird im Schuljahr 2018/19 zum dritten Mal ein Schüleraustausch zwischen den Nationalparkschulen Gymnasium Zwiesel und dem Gymnasium Sebnitz bzw. dem Nationalpark Bayerischer Wald und Sächsische Schweiz durchgeführt.
Auch die Lehrerschaft profitiert durch die regelmäßig angebotenen Fortbildungen davon. Auch besteht für Referendarinnen und Referendare die Möglichkeit, die Ressourcen des Nationalparks für Seminararbeiten zu nutzen.
Schuljahr 2021/22:
Waldwasser-Schule

Das Gymnasium darf sich ab sofort Waldwasser-Schule nennen. Im Eingangsbereich der Schule ist ein künstlerisch gestalteter Trinkbrunnen installiert worden, aus dem Schüler und Lehrer ihren Durst löschen können.

Bei einer Feierstunde am Mittwoch ist das bayernweit einmalige Projekt des Zweckverbandes Wasserversorgung Bayerischer Wald, mit dem Kinder und Jugendliche in Schulen auf den Geschmack von qualitativ hochwertigem Leitungswasser gebracht werden sollen, von zahlreichen Ehrengästen gewürdigt worden.

Stellvertretender Schulleiter Christian Schadenfroh betonte den Stellenwert von Wasser mit dem Goethe-Zitat „Alles ist aus Wasser! Alles wird durch Wasser erhalten!“. Die Schule, so Schadenfroh, sei eine Einrichtung, die nicht durch Stillstand und Stagnation, sondern durch Leben und Lebendigkeit gekennzeichnet sei. Deshalb freue er sich, dass das Schulgebäude jetzt mit einem Waldwasser-Brunnen als Lebensspender aufgewertet werde.

Partnerschule des Wintersports

Seit dem  Jahr 2004 existiert das Projekt „Partnerschulen des Wintersports“, welches gemeinsam vom Kultusministerium und den Wintersportverbänden ins Leben gerufen wurde. Das Gymnasium Zwiesel wurde 2005 in dieses Projekt aufgenommen.

Sinn und Zweck der „Partnerzentren des Wintersports“ kurz PZW, ist es, Wintersporttalente in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 heimatnah in den regionalen bayerischen Trainingszentren zu fördern sowie schulische und sportliche Ansprüche in Einklang zu bringen. Konkret heißt das, dass Trainings- und Unterrichtszeiten, Wettkampf- und Prüfungstermine aufeinander abgestimmt werden. Unterricht, der aufgrund von Trainings- und Wettkampfmaßnahmen versäumt wurde, wird nachgeholt. An diesen auserwählten, vom Kultusministerium geförderten Schulen wird der Wintersportnachwuchs optimal mit Befreiungen für Training und Wettkampf und mit individuellem Nachführunterricht unterstützt.

Zum PZW Arber gehören das Gymnasium Zwiesel, die Realschule Zwiesel, das Benedikt-Sattler-Gymnasium Bad Kötzting, die Realschule Bad Kötzting, die Mittelschule Hauzenberg, die Realschule Grafenau und das Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium Grafenau.
Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen sich die Schüler der Grundschulen der Jahrgangsstufe 4 vor Schuljahresbeginn (nach den Osterferien) einem sportmotorischen Test unterziehen und Leistungskriterien, die der Bayrische Skiverband vorgibt, erfüllen.

Das Angebot des Gymnasiums Zwiesel  für die PZW-Schüler besteht z.B. in:
  • Beurlaubung zu Wettkampf- und Trainingszwecken
  • Abstimmung von Schulaufgabenterminen
  • Befreiung von Leistungsnachweisen nach Wettkampfwochenenden bzw. -tagen
  • individueller Nachführunterricht
Für Fragen „rund um PZW“ steht als Ansprechpartnerin StRin Bianca Schiller zur Verfügung. Allgemeine Hinweise zu PZW bzw. zu den Aufnahmebedingungen sind auch im Internet unter: www.pzw-bayern.de zu finden.