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Abitur 2024

Musikalische Besonderheiten am Gymnasium Zwiesel

Das „Drumherum“ zieht Kreise

Am letzten Schultag vor den Pfingstferien bekamen den Schülerinnen und Schülern der Unterstufe ein besonderes musikalisches Erlebnis mit in die unterrichtsfreie Zeit.

Bildungsprogramm des Volksmusikspektakels

Dass das vergangene Volksmusikspektakel „Drumherum“ mittlerweile mehr ist als ein Musikantentreffen, dürfte spätestens mit dem umfangreichen Bildungsprogramm, welches im Rahmen der Festivaltage stattfindet, klar sein. So war am letzten Schultag vor den Pfingstferien die Gruppe „REIWAS“ in der Aula des Gymnasiums Zwiesel zu Gast. Dank des großen Engagements von Vertretungslehrkraft und Drumherum-Organisatorin Sonja Petersamer, wurde dieses Konzertereignis an der Schule möglich. Obwohl den Jahrgangsstufen 5 und 6 der anstrengende Abschnitt von Ostern bis Pfingsten anzumerken war, wurde die letzten beiden Unterrichtsstunden konzentriert gelauscht und mitmusiziert. Gespielt wurde ein auf die Kinder abgestimmtes Konzertprogramm aus Eigenkompositionen und bekannten Schlager- und Volksliedmelodien, welche für die Bandbesetzung von Akkordeon, Gitarre und Kontrabass arrangiert wurden.

Mitreißende Darbietung der „REIWAS“

„Uns geht’s guad, bassd ollawei“ – mit diesem Begrüßungskanon wurde in die Konzertstunde gestartet, der mit dem Publikum gemeinsam gesungen wurde. Mitmachstücke, Lieder in bayrischer Mundart oder ein Filmmusikquiz mit bekannten Melodien aus Funk und Fernsehen boten einen passenden Ausklang für die anstrengenden Schulwochen vor den Pfingstferien. Die Band ließ sich spontan auf die Zwiesprache mit den interessierten Schülerinnen und Schülern ein, während sie ihre Instrumente Akkordeon, Steirische, Kontrabass und Gitarre vorstellten. Sogar die Klangfarben unterschiedlicher Gitarren wurden anschaulich demonstriert. Der begeisterte Applaus des jungen Publikums zeigte nicht nur die Wirkung der mitreißenden Darbietungen der Band „REIWAS“, sondern auch, dass Volksmusik für junge Leute absolut nicht angestaubt sein muss.

Probentage an der Volksmusikakademie

Mit den Probentagen von Orchester, Unterstufenchor und Band in der Volksmusikakademie in Freyung am vergangenen Wochenende geht der musikalische Jahreskreis am Gymnasium Zwiesel in die Schlussrunde vor den Sommerferien. In den top ausgestatteten Räumlichkeiten der erst 2019 eröffneten Bildungseinrichtung wurde drei Tage für das anstehende Sommerkonzert geprobt. Von Sonntag- bis Dienstagmittag wurde im wahrsten Sinne des Wortes jede freie Minute genutzt, um neue Ideen zu entwickeln, die Ensembles aufeinander einzuschwören und technisch schwierige Stücke zu üben.

Eine Besonderheit stellt dabei der von Akademieleiter Roland Pongratz betreute „Pluskurs Volksmusik“ dar, da diese Art von Ensemble leider immer noch eine absolute Seltenheit im musikalischen Wahlkursangebot bayrischer Gymnasien darstellt.

(Armin Weinfurter)

Waldpädagogische Exkursion der 8. Klassen im Nationalpark

Nachhaltigkeit spielerisch entdecken

Seit dem 2. Mai lebt Deutschland auf Pump, d.h. seit diesem „Country-Overshoot-Day“ leben wir über unsere ökologischen Verhältnisse und haben so viel von der Natur verbraucht, wie sie in einem Jahr regenerieren kann.

Konzept der nachhaltigen Entwicklung erfahrbar machen

Daher hat im Biologieunterricht der 8. Klasse das Lehrplanthema „Ökosysteme unter dem Einfluss des Menschen“ einen wichtigen Stellenwert für die Umwelterziehung unserer Schülerinnen und Schüler. Im Zuge der Partnerschaft mit dem Nationalpark Bayerischer Wald konnte das Konzept der nachhaltigen Entwicklung in einer waldpädagogischen Exkursion auf dem Gelände des Wildniscamps am Falkenstein spielerisch veranschaulicht werden.

Studenten gestalten abwechslungsreiches Programm

Lehramtsstudierende der PH Ludwigsburg und Studierende der Forstwirtschaft der HS Weihenstephan-Triesdorf entwickelten im Zuge ihrer Waldpädagogik-Ausbildung ein abwechslungsreiches Programm für die drei 8. Klassen des Gymnasiums Zwiesel. Begleitet wurden sie von Hochschuldozenten und erfahrenen Waldführern des Nationalparks. 

Die Studenten hatten für die Kleingruppen verschiedenste Aufgaben, Diskussionsrunden und Aktionsspiele geplant. So mussten die Schülerinnen und Schüler z.B. aus Gegenständen, die sie in der Natur finden konnten, ein Baum und seine Bestandteile nachbauen. Im Anschluss wurde darüber diskutiert und zugeordnet, welche von den vorgegebenen Alltagsgegenständen aus Holz bestehen und welche nicht. Ebenso wurden die Materialien Plastik, Metall und Holz vergleichend gegenübergestellt. Die Achtklässler mussten die Materialien entlang eines Pfeils nach Kosten für die Herstellung, nach Abbaubarkeit usw. sortieren.

Simulations- und Aktionsspiele kommen gut an

Ein Simulationsspiel, bei dem die Schülerinnen und Schüler als „Förster“ entscheiden durften, welche Bäume jedes Jahr gefällt und neu gepflanzt werden, motivierte die Achtklässler besonders. Schnell merkten sie, man darf nur so viele Bäume entnehmen, wie die Natur wieder nachproduzieren kann, um den Wald zu erhalten. In einem „Welt-Ressourcenspiel“ wurden die Jugendlichen den Kontinenten zugeordnet und sie mussten mit ihren vorhandenen Ressourcen in Form von Kastanien als Weltbevölkerung möglichst lange überleben. Hier kam es durchaus zu „Auseinandersetzungen“ zwischen den Kontinenten. Die Begrenztheit und die Verteilung der Ressourcen in der Welt wurden in einem Gespräch anschließend reflektiert. Diese und auch alle weiteren Spiele kamen bei den Achtklässlern allesamt gut an.

Grünes Klassenzimmer motiviert

Die Vermittlung des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung konnte so für die Achtklässler einprägsam und anschaulich verpackt werden. Der Unterricht im Freien bei sonnigem Wetter und geplant von motivierten Studenten war für Lehrer und Schüler somit eine gelungene Abwechslung zum Unterricht im Klassenzimmer.

Ein großes Dankeschön geht dabei an die Studenten und ihre Dozenten für ihre Mühen bei Planung und Durchführung des Programms, ebenso an den Nationalpark Bayerischer Wald, durch den diese Exkursion erst zustande gekommen ist und der die Kosten für die Busfahrt übernommen hat.

(Lena Schmalzbauer)

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