Mathematik in der Natur

Mathematik in der Natur

P-Seminar Mathematik des Gymnasiums gestaltet Fortbildungsveranstaltung für Waldführer und Lehrkräfte

An einem sonnigen Spätherbsttag konnte das P-Seminar Mathematik des Gymnasiums Zwiesel den Waldführern und Waldführerinnen des Nationalparks Bayer. Wald sowie Lehrerinnen und Lehrern der benachbarten Schulen die Früchte seiner Arbeit präsentieren: Die Mathematik, die in der Natur verborgen liegt, dem Betrachter ein Stückchen näher zu bringen.

Zusammenhänge erkunden

Die vier künftigen Abiturienten hatten im Vorhinein mit Unterstützung ihrer P-Seminar Leiterin, Frau StRin Angela Jakob, neun Stationen mit mathematischen Aufgaben rund um das Haus zur Wildnis ausgearbeitet, welche nach zweimaliger Erkundung mit einer vierten und einer fünften Klasse schließlich einer Gruppe interessierter Waldführer und Lehrkräfte vorgestellt werden konnten.

Dabei waren neben einer Portion Neugier auch das Grundwissen über Größen, Flächen und Gewicht sowie die Alltagskompetenz des Schätzens gefragt, welche die „Testpersonen“ mit ihrem vielfältigen und tiefgründigen Wissen über

die Natur verbanden und anhand von weiterführenden Beispielen anwendeten.

Mathematik begreifen

Insgesamt lag das Ziel des Projektes darin, den Erwachsenen Anregungen dafür zu bieten, wie diese im Rahmen ihre jeweiligen Tätigkeiten Mathematik für Viertklässler anschaulich und verständlich anhand der Natur zeigen können.

Für alle Interessierten sind die Aufgaben samt Lösungen zeitnah auf der Homepage des Gymnasiums abzurufen.

(Magdalena Mader)

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei

… gab es am Dienstag, dem 22. November 2022, so manche Leckerei. Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses „Kochen“ bei StR Florian Müller gewünscht, noch vor dem ersten Advent Plätzchen zu backen, um sich auf die Weihnachtszeit einstimmen zu können. Dieser schönen Idee folgend, fertigten die jungen Bäcker des Wahlkurses zahlreiche Leckereien an. So gab es Butterplätzchen, Vanillekipferl, Bärentatzen und Kokosmakronen.

Die Schülerinnen und Schüler organisierten dabei selber die nötigen Materialien und planten die Arbeitsabläufe, die schließlich einer effizienten Fließbandarbeit gleichkamen. Eifrig wurden Teige geknetet, Plätzchen in allen möglichen Formen und Größen ausgestochen und gebacken. Zur Erheiterung aller trugen besonders der „Mini-Handschuhausstecher“ und das „Riesenrentier“ bei.

Selbstverständlich überzeugten sich die eifrigen Weihnachtsbäckerinnen und -bäcker  vom delikaten Geschmack der Leckereien. Schließlich „muss man ja wissen, ob die Kekse vorzeigbar sind“. Auch das Sekretariat und die Schulleitung durften sich über eine kleine Kostprobe freuen und zeigten sich mehr als angetan.

Als schließlich alle Teige verarbeitet waren, ging es ans Aufräumen und faire Aufteilen der Plätzchen. Pinguine wurden dabei sehr heiß gehandelt.

Insgesamt hatten alle Beteiligten viel Spaß bei dieser netten Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit und gingen mit gut gefüllten Keksdosen zur weiteren Verwendung nach Hause.

(Florian Müller)

Visite beim Revisor

Visite beim Revisor

Theaterfahrt des Gymnasiums nach Regensburg

Die Theater-Tanz-Gruppe des Gymnasiums Zwiesel erlebte mit ihren Theaterlehrern Christiane Winkler-Gegenfurtner und Florian Gegenfurtner am ersten Wochenende nach den Allerheiligenferien ein unterhaltsames und lehrreiches Theaterwochenende in Regensburg. Den Start zur gemeinsamen Unternehmung bildete am Samstagmittag die Zugfahrt in die Domstadt, wo die Gymnasiasten am Abend im Theater am Bismarckplatz eine Aufführung der Gesellschaftskomödie „Der Revisor“ von Nikolai Gogol, einem ukrainischen Autor, besuchten.

In der ersten Reihe beim Revisor

Inhaltlich geht es in dem Stück um eine kuriose Verwechslung, in der die bestehenden Verhältnisse in einer Kleinstadt auf den Kopf gestellt werden. Dabei entlarvt Gogol eine auf Hierarchien ausgerichtete Gesellschaft, die zwischen Unterwürfigkeit, Größenwahn und Betrug schwankt. Gekonnt wurde dieser Stoff aus dem 19. Jahrhundert in einer überzeugenden modernen Inszenierung in die Gegenwart übersetzt.

Die Schülerinnen und Schüler fanden Platz in der ersten Reihe des Theaters und konnten so alle professionellen Schauspielerinnen und Schauspieler aus nächster Nähe agieren sehen. Somit bekamen sie einen unmittelbaren Eindruck des Mimenspiels, der Gestik und der räumlichen Präsenz der Profis auf der Bühne.

Einblick in die Tiefen der Theaterwelt

Besonders imponierend für die jungen Theaterbesucher erschienen die sehr körperliche Darbietung der einzelnen Rollen, die für alle ein ganz besonderes Erlebnis darstellte, wie auch die farbenprächtig extravagante Kostümierung. Die Gymnasiasten konnten in dieser äußerst bunten und modernen Inszenierung die Möglichkeiten einer abstrakten, farbgewaltigen und dennoch reduzierten Bühnenraumgestaltung studieren. Aufgrund der Überlänge des Stückes bot sich den Theaterschülerinnen und –schülern so ein imponierendes Eintauchen in die professionelle Theaterwelt auf der Bühne.

Im Anschluss an die Aufführung ermöglichte das Theater den Gymnasiasten eine Nachbesprechung mit der Regisseurin sowie drei Darstellerinnen und Darstellern, die besondere Einblicke in die Arbeit der Inszenierung bot.

Ansporn für eigene Inszenierung

Am nächsten Morgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge wieder zurück nach Zwiesel mit faszinierenden Eindrücken aus einer professionellen Inszenierung im Gepäck. Nach diesem Erlebnis geht die Theater-Tanz-Werkstatt nun mit großem Enthusiasmus in die eigene Probenarbeit. Geplant sind Aufführungen eines selbst entwickelten Stückes am Gymnasium Zwiesel noch vor den Abiturprüfungen 2023.

(Chistiane Winkler-Gegenfurtner und Florian Gegenfurtner)

„Winterkinder“ – Gegen das Vergessen:

„Winterkinder“ – Gegen das Vergessen:

Autorin Evelyn Koch liest am Gymnasium

Im Rahmen der Aktionen zum bundesweiten Vorlesetag war es eine besonders Freude für das Gymnasium Zwiesel, die Autorin Evelyn Koch an der Schule begrüßen zu dürfen, die vor den 6. Klassen aus ihrem spannenden und anrührenden Roman „Winterkinder“ vorlas. Schauplatz dieses Romans ist Zwiesel, so dass die Schülerinnen und Schüler aus dem Zwieseler Raum einen ganz besonderen Bezug zu diesem Buch herstellen konnten.

Gemeinsam stark

Das Werk handelt von dem jungen Walter, genannt Walli, der mit seiner Mutter und seinen Schwestern vor den Schrecken des Zweiten Weltkrieges aus Ratibor in den Bayerischen Wald flüchten muss. Mit Hilfe seiner Freunde kämpft er sich durch die vielen Schwierigkeiten der Nachkriegszeit. Wallis großes Ziel ist es, den in den letzten Kriegstagen verschollenen Vater zu finden. Dabei gerät er in einige Abenteuer, die er und seine Freunde mit Mut und Tapferkeit, Zusammenhalt und so manchen Lausbubenstreichen meistern müssen.

Geschichte erleben

Evelyn Koch verstand es mit ihrem autobiographischen Buch, in welchem sie die Geschichte ihrer Eltern verarbeitet, die Kinder mit ihren Auszügen und Erzählungen in ihren Bann zu ziehen. Mucksmäuschenstill lauschten sie den Abenteuern von Walli. Originalfotos aus der damaligen Zeit machten die Geschichte umso lebendiger. Frau Koch gelang es zudem eindrucksvoll, den Bogen von der Vergangenheit zu den aktuellen Problemen unserer Zeit zu spannen. Der Verlust der Heimat, Flucht und Vertreibung sind leider mehr denn je wieder in unser Bewusstsein gerückt.

Literatur erkunden

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Kinder Zeit, Fragen zu stellen. Eine ganz wesentliche war natürlich, wie es Walli weiter ergeht. Wird er seinen Vater finden? Entdecken ihn die in Zwiesel stationierten Amerikaner? Viele Kinder wollten dem nachgehen und erwarben eine signierte Ausgabe der spannenden Geschichte, um in aller Ruhe darin weiter zu schmökern

Für alle anderen besteht die Möglichkeit, sich ein Exemplar in der Schülerbücherei auszuleihen und die Geschichte des kleinen Walli weiterzuverfolgen.

Die Begegnung mit einer echten Autorin und deren professionelles Vorlesen bildeten so einen großen Anreiz zur eigenen Lektüre sowie zum Eintauchen in literarische Welten, ganz gemäß dem Motto des bundesweiten Vorlesetages: Gemeinsam in Geschichten eintauchen, Abenteuer erleben und neue Welten kennenlernen – Vorlesen verbindet”.

(StDin Heike Lauber)

Nixe und Co tummeln sich im Erlebnisbad

Nixe und Co tummeln sich im Erlebnisbad

P-Seminar Kunst des Gymnasiums verwirklicht Wandbild an der Außenwand des Hallenbads

Kreativität im öffentlichen Raum

Gerade noch rechtzeitig vor dem bevorstehenden Wintereinbruch haben Meerjungfrau und Gefolge ihre letzten Schuppen, Flossen und Schattierungen erhalten. Nun tummeln sie sich ausgelassen auf der Außenwand des Hallenbades im Zwieseler Erlebnisbad. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, im öffentlichen Raum zu arbeiten. Nun können wir unsere Kreativität auch mit Anderen außerhalb der Schule teilen.“, so eine beteiligte Schülerin.

Gestaltung von Gemeinschaftsprojekten

Das Praxis-Seminar von Kunstlehrerin Veronika Schagemann besteht aus zehn Schülerinnen und Schülern und hat sich neben individuellen Zeichnungen und Experimenten zwei Gemeinschaftsprojekte vorgenommen. Ein großes, farbiges Wandbild in der Schule entsteht mit grober Entwurfsidee frei vor Ort. Das „Wasserbild“ fürs Zwieseler Erlebnisbad wurde dagegen sehr genau geplant und auf Blau als Malfarbe reduziert.

Tanz mit phantastischen Wasserwesen

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars war es wichtig, dass jeder Kursteilnehmer etwas zum gemeinsamen Kunstwerk beitragen kann. So wurden nach einer intensiven Entwurfsphase Motive verschiedener Schülerinnen und Schüler digital kombiniert und alle Elemente in einen rhythmischen Blau- Weiß- Wellenwechsel eingebettet.

Der Initiator, Stadtwerkeleiter Andreas Schuster, freut sich über die gelungene Gestaltung. Wenn im Frühjahr der Außenbereich des Bads wieder öffnet, können sich die Besucherinnen und Besucher an den phantastischen Wasserwesen erfreuen.

(Neuberger Antonia, Q12)

Astronomie live erleben

Astronomie live erleben

Gymnasiasten staunen über partielle Sonnenfinsternis

Als die Teleskope neben der evangelischen Kirche gegen 11 Uhr am Dienstag, den 25.10.2022, dem Tag, der mit dem besonderen Ereignis einer partiellen Sonnenfinsternis aufwartete, aufgebaut wurden, herrschte unsichere Stimmung: Es war noch nicht ganz klar, ob die Schülerinnen und Schüler des Wahlfaches Astronomie, des Astrophysikkurses Q12 und weitere Klassen, die sich vor Ort eingefunden hatten, das seltene Naturschauspiel live beobachten konnten.

Ein beeindruckendes Schauspiel

Dichte Wolkenbänder überzogen den Himmel und ließen die Sonne nur ab und zu durchblitzen. Aber die Beobachter sollten Glück haben, denn in den darauffolgenden zwei Stunden ergaben sich doch mehrere Wolkenlücken, die einen Blick auf die Vorgänge am Himmel ermöglichten. Die Schülerinnen und Schüler wie auch interessierte Lehrkräfte vor Ort konnten durch eines der beiden Teleskope blicken und die teilweise vom Mond verdeckte Sonne ganz deutlich sehen.

Spezielle Konstellationen

Dass dieser Anblick recht selten möglich ist, liegt nicht nur am Wetter. Eine Sonnenfinsternis findet nur bei Neumond statt und zusätzlich muss der Mond genau zwischen Erde und Sonne stehen. Da die Bahn des Mondes um die Erde jedoch leicht gegenüber der Erdbahn um die Sonne geneigt ist, befindet sich unser Trabant bei Neumond meistens etwas oberhalb oder etwas unterhalb der Sonne. So gibt es in Deutschland die nächste partielle Sonnenfinsternis erst wieder in den Jahren 2025 und 2026.  Eine totale Sonnenfinsternis, bei der der Mond die Sonne vollständig verdeckt, ist bei uns erst wieder 2081 zu beobachten. Und die Schülerinnen und Schüler berechneten schon eifrig, wie alt sie bei diesem Ereignis wohl sein würden und ob ihre Sehkraft dann noch zur Beobachtung ausreichen werde!

(Florian Vogl)

Patientenbesuch beim «eingebildeten Kranken»

Patientenbesuch beim «eingebildeten Kranken»

Oberstufenschüler des Gymnasiums feiern Molières Geburtstag in Passau

Anlässlich des 400. Geburtstages des französischen Stückschreibers, Theaterdirektors und Schauspielers Jean- Baptiste Poquelin alias Molière, stand am vergangenen Montag eine Theateraufführung in Passau für die Schülerinnen und Schüler der Französisch-Kurse der Q11 und Q12 des Gymnasiums Zwiesel an und damit die erste excursion culturelle.

In den frühen Vormittagsstunden fanden sich damit die Französisch-Lernenden sowie deren Lehrerinnen, Frau Raith und Frau Lauber, im Stadttheater Passau ein.

Der Hypochonder und seine Entourage

Die francophone Gruppe „ADGE“ lieferte mit der Vorführung „Le Malade Imaginaire“ ein Stück besten französischen Humors.

In der Komödie traten die Darstellerinnen und Darsteller unter anderem als der hypochondrische Familienvater Argan, welcher unter seinen eingebildeten Erkrankungen leidet, als Ärzte, die gut an den eingebildeten Krankheiten von Argan verdienen, als Toinette, das kluge Dienstmädchen, als Angélique, die Tochter, und als deren Stiefmutter auf.

Im Laufe des Stückes werden gleich mehrere Handlungsstränge gezogen: Im Mittelpunkt steht zum einen die nicht erfüllte Liebe der Tochter zu Cléante. Diese wird allerdings einem Arzt versprochen, um die medizinischen Behandlungen des Vaters zu garantieren, zum anderen die Intrigen der zweiten Ehefrau, um endlich an das Erbe ihres Mannes zu gelangen. Dass seine Tochter in den aufrichtigen, aber armen Cléante verliebt ist, interessiert den Vater allerdings (noch) nicht.

Happy end für alle

Und am Ende kriegen sie sich doch: Angélique darf ihren Cléante heiraten, aber nur, weil dieser verspricht, Arzt zu werden!

Insgesamt überzeugte das Spektakel vor allem durch die lebendigen französischen Dialoge und die einfallsreichen Kostümideen. Ein gelungenes Jubiläum für einen großen Kulturträger. Und eine willkommene Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, ihre Sprachkenntnisse im Französischen live zu testen.

(Magdalena Steinbauer & Hannah Birkeneder, Q11)

Kochen, Entspannen, Zuhören – die Welt entdecken

Kochen, Entspannen, Zuhören – die Welt entdecken

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit am Gymnasium

Eine ganz besondere Unterrichtswoche wartete im Zeitraum vom 17.- 21. Oktober 2022 auf die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zwiesel – eine Woche im Zeichen der Gesundheit und Nachhaltigkeit, die gemäß dem diesjährigen Motto des Kultusministeriums mit der Überschrift „ZusammenWachsen“ versehen war.

Fair handeln

Unter diesem vielschichtigen Thema erwarteten die jungen Leute verschiedenste interessante Vorträge, Mitmachaktionen und Erfahrungen. So starteten die 6. Klassen zu einer Reise auf die verschiedensten Kontinente unserer Erde – unter der Reiseleitung von StDin a. D. Ingeborg Schmidt, die die Kinder mitnahm zur Erkundung der Weltbevölkerung und deren Wohlstand bei ihrem interaktiven Vortrag zu „Fairem Handel“ und dem „Eine-Welt-Laden“. Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei selbst zu Bewohnern Australiens, Nord- oder Südamerikas oder des reichen Europas und konnten am eigenen Leib erfahren, welch großen Wohlstand sie genießen können – und zwar sinnbildlich anhand von Schokotäfelchen! Nur wurde dabei klar, dass die Europäer je drei Täfelchen in der Hand hielten, die Lateinamerikaner aber zum Teil gar keines. „Wie kann man dieses Problem lösen?“, so die Frage der Vortragenden. „Indem man teilt!“, war die einhellige Antwort der Zuhörer. Und dies geschah dann auch. Im Anschluss daran verdeutlichte Ingeborg Schmidt die Arbeitsbedingungen in verschiedensten Ländern, erklärte das Prinzip des fairen Handels und stellte auch das reiche Sortiment des „Eine-Welt-Ladens“ vor, aus dem man in der Pause nach dem Vortrag auch verschiedene Waren erwerben konnte.

Gesund leben

Die 7. Klassen konnten unter der Leitung von Apotheker Hannes Prenissl so manch interessanten Blick in den Körper des Menschen werfen und entdeckten mithilfe der „Geschichte von Gluko und Insi“ die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Bewegung und den Folgen eines Ungleichgewichts zwischen den beiden Polen, das zu Diabetes führen kann. Auch die Brückenklasse mit Schülerinnen und Schülern aus der Ukraine beschäftigte sich mit diesem Thema: Ein Dokumentarfilm zum Thema „Zucker – Geschichte, Ersatzstoffe und Auswirkungen übermäßigen Konsums“ mit Untertitel wurde angesehen. Nebenbei konnten sie einen kleinen gesunden Snack in Form von Obst und Gemüse zu sich nehmen und brachten selbst auch gesunde Lebensmittel mit. In einem kleinen Onlinequiz zum Thema „Essen“ konnten sie anschließend ihr Wissen testen.

Hilfe leisten

Die 8. Klassen begaben sich in eine für sie eher unbekannte Welt: die der Armut in unserer eigenen Bevölkerung. Frau Kufner von der „Zwieseler Tafel“ erläuterte das Prinzip und die Arbeit der Tafel in Zwiesel, die 2005 gegründet wurde und die Idee der Tafeln in der Großstadt übernommen hat. Verschiedenste Waren und Lebensmittel der Supermärkte gelten als Ausschuss und müssen aussortiert werden. Diese noch absolut guten Waren werden dann an die Tafel gespendet, deren Räumlichkeiten sich aktuell am Stadtplatz in Zwiesel befinden. Dort können bedürftige Menschen für einen symbolischen Euro eine Grundversorgung an Lebensmitteln erwerben. Seit ein paar Jahren werden auch mit eigenem Auto Menschen zuhause versorgt, und zwar in der nicht gerade geringen Zahl von 300 Personen. Frau Kufner animierte in diesem Zusammenhang auch die älteren Schülerinnen und Schüler, bei der Tafel mitzuarbeiten und Erfahrungen zu sammeln.

Achtsam sein

Im Zeichen der Achtsamkeit mit sich selbst standen ganz besondere Schulstunden für die 9. Jahrgangsstufe: Sie übten sich in Entspannungstechniken und Aufmerksamkeitsübungen, die ganz wichtig für die Gesunderhaltung des Körpers und der Psyche gerade in unseren immer hektischer werdenden modernen Zeiten erscheinen.

Unter der Anleitung der Schulpsychologin StR Sandra Miller wie auch der Expertin für Entspannungstechniken und Autogenes Training, Andrea Burghardt, konnten die Schülerinnen und Schüler den eigenen Bedürfnissen nachspüren, erhielten Tipps für einen gelingenden, harmonischen Alltag und entdeckten dabei die Fünf-Finger-Regel: Durchatmen, sich zulächeln, besondere Momente erinnern, sich Schönes vornehmen, soziale Kontakte pflegen. Als Fazit konnten sie den schönen Satz mitnehmen: „Gelassenheit ist ein große Portion Herzenswärme!“

Wissen sammeln

Kreativ und gestalterisch waren die 10. Klassen tätig, die den Schaukasten „Erste Hilfe“ neu gestalteten – unter dem Motto „Jeder kann ein Held sein“-  und sich mit Möglichkeiten von Erst-Hilfe-Maßnahmen und Unfallszenarien auseinandersetzten.

Nachhaltig ernähren

Auf besonders leckere Art schlossen dann die 5. Klassen diese Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit ab, indem sie zusammen mit ihren Tutoren aus den 10. Klassen – ein besonders gesundes Frühstück mit Obst und Gemüse selbst zusammenstellten und sich auch daran gütlich taten. Ebenso beschäftigte sich der Wahlkurs „Kochen -gesunde Ernährung“ – genau mit der Fragestellung „Was ist gesund?“ und leistete gleichzeitig einen tollen Beitrag zur Woche der Gesundheit. Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich, gesunde Wraps zuzubereiten. Im Fokus sollten vor allem Selbstgemachtes, viel frisches Gemüse und eine ausgewogene Ernährung stehen.

Insgesamt boten sich den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums so vielerlei Einblicke in die Thematik der Gesundheit und Nachhaltigkeit, die in ihrer weiteren Schullaufbahn „ZusammenWachsen“ können!

(Martina Kuchler)

Erneute Frauenpower bei den Schülersprechern

Erneute Frauenpower bei den Schülersprechern

Die Wahl der Schülersprecher durch die SMV in dieser Woche hat eine neue Konstellation bei der „Führungsriege“ der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Zwiesel hervorgebracht:

Zur ersten Schülersprecherin wurde Mia Pscheidt aus der Q 11 gekürt, knapp gefolgt von der 2. Schülersprecherin Karina Jakob aus der Q 12.

Der Dritte im Bunde ist Tim Weiß, ebenfalls aus der Q 12.

Die Schülersprecher spielen eine ganz zentrale Rolle im Schulleben, sie sind Ansprechpartner für Schulleitung, Schüler, Eltern, Sekretärin, Hausmeister, …Sie vertreten die Interessen aller Schülerinnen und Schüler nach innen und nach außen, tragen Bitten und Beschwerden aus der Schülerschaft der Schulleitung vor, versuchen Konflikte zu lösen und, und, und …

Die ganze Schulfamilie wünscht dem neuen SprecherInnenteam viel Erfolg und Freude bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe, zündende Ideen sowie Kraft und Ausdauer bei seinem Einsatz für die Mitschülerinnen und Mitschüler!

(Martina Kuchler)

Neuen Gymnasiasten im alten Nationalpark

Neuen Gymnasiasten im alten Nationalpark

Hochaktive, informative und äußerst lustige Kennenlerntage unterm Lusen

Zum zweiten Mal wieder nach Corona dürfen die 5. Klassen des Gymnasiums Zwiesel drei Tage im freundlich geführten Jugendwaldheim Wessely-Haus unter dem Lusen verbringen. Die 5c hat dieses Erlebnis schon mit größtem Spaß durchlaufen:

Ein erster Tag voller Abenteuer

Am härtesten war sicherlich das Bettenbeziehen, doch nach der ersten Mahlzeit stand fest: „Hier schmeckt’s, hier bleibe ich!“ Nicht für lange, denn gleich ging es zackig durch den rot leuchtenden herbstlichen Wald des Felswandergebiets bis hinauf zur großen Kanzel mit Gipfelkreuz und eindrucksvollem Abgrund. Auf dem Weg machten die WaldführerInnen des Nationalparks die Kinder auf den Anteil der vielen unterschiedlichen Schwämme beim Werden und Vergehen der Bäume aufmerksam oder animierten sie zu Geschicklichkeits-Kennenlernaktivitäten – etwa sich alphabetisch auf einem gestürzten Baumstamm aufzureihen ohne herunterzufallen.

Am Abend übernahmen die sechs ausgezeichneten TutorInnen aus den zehnten Klassen dann die Regie: Die Mädchen wurden durch Gesänge beim Ketten- und Armbänderfädeln unterhalten, die Jungen brachten das Feuer in Gang, in dessen flackerndem Schein dann Werwolf gespielt wurde. Ein bisschen Heimweh, viele, besonders die Mädchen, zu aufgedreht für eine anständige Nachtruhe.

Eine lehr- und genussreiche Tour

Atemlos ging das Programm am nächsten Tag weiter, der lange Weg von der Fredenbrücke über die Martinsklause auf den Lusen strengte vielleicht etwas an, aber es war eine Lust, vorgeführt zu bekommen, wie der Wald früher bewirtschaftet wurde, wie gut er trotz Borkenkäfer schon nachgewachsen ist oder welche Sagen und geologischen Phänomene hinter dem Teufelsloch, der Himmelsleiter und dem Lusengipfel stecken. Als die Wolke, in die man schließlich gestiegen war, aufriss, wurde man mit dem weiten Blick auf ferne Sonnenflecken belohnt. Zu hart konnte die Tagestour nicht gewesen sein, denn zurück beim Haus stürzten sich die Kinder unverdrossen mit Geschrei wieder auf die Kletterpyramide und Fuß-, Basket- und Tischtennisbälle.

Spannende und gruselige Abende

Nach dem Essen erreichte der Einsatz der TutorInnen den Höhepunkt: Erinnerungs-T-Shirts wurden unter ihrer Regie signiert, bis es dunkel genug war für die ausgeklügelte Schatzsuche in- und außerhalb des Heims. Die Krönung: Eine Mutprobe, die man bewältigen musste, wollte man an die mit Süßigkeiten vollgestopfte Truhe gelangen, die von Affe Jürgen, dem neuen Klassenmaskottchen, bewacht wurde. Gruselig war der Gang durch den nächtlichen Wald, am gruseligsten aber die ruhige und höfliche Frage aus der Dunkelheit: „Dürfte ich mitgehen?“ Herr Kufner, der Begleitlehrer, war immer für eine effektvolle Überraschung gut! Anschließend im Speisesaal konnte man auch bei einem witzigen Sitzspiel geplättet werden.

Informatives und Lehrreiches im Museum

Der dritte Morgen bot angeleitet von den WaldführerInnen mit dem Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald eine wundervolle Abrundung und Vertiefung des schon Gelernten. Die GymnasiastInnen zeigten keine Müdigkeit, sondern großes Interesse an der modern präsentierten, vielfältigen Gegenüberstellung von damals und heute. Musik auf der Rückfahrt erhielt die gute Laune. Die Klassensprecherin am nächsten Tag brachte das Ganze dann auf den Punkt: „Ich vermisse das Schullandheim schon, denn die Führung im Wald war sehr interessant, es gab schönes Wetter und im Museum habe ich sehr viel erfahren.“

(Stefanie Unger, Klassenlehrerin ; Foto: Hofbauer Josef, 10a)

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