Vielfalt verschicken

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P-Seminar Kunst gestaltet besonderes Postkartenbuch in Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald

Einem ganz besonderen Kunst-Projekt widmeten sich neun Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 unseres Gymnasiums: Sie entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Hauses zur Wildnis des Nationalparks Bayerischer Wald, Achim Klein, ein Postkartenbuch, welches die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks zum Thema hat.

Einzigartigkeit der Tier- und Pflanzenwelt

Im Kunstunterricht erarbeiteten die Schüler mit ihrer Kunstlehrerin Usija Wallner im Rahmen eines projektorientierten Seminars in der Oberstufe Idee, Konzeption, Gestaltung, Druck und Vertrieb des Postkartenbuchs, welches 30 Zeichnungen beinhaltet, die künstlerisch die Einzigartigkeit der Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks aufgreifen. Die einzelnen Postkarten sind dabei in Graustufen gehalten, damit man diese ausmalen und einzeln verschicken kann.

Aufgabe jedes Teilnehmers am Seminar war es, zu bestimmten Bereichen in der Natur zu forschen. So nahm Melanie Kämmler zum Beispiel das Feld der Pilze näher unter die Lupe. Daraus entstanden wissenswerte Recherchen zu Pilzarten, die wohl nicht jedem sofort bekannt erscheiben: dem Buchenwald-Zärtling, dem Bleichen Schüppling, dem gemeinen Spaltblättling oder dem rotrandigen Fichtenporling.

Als ebenso interessant erwies sich die Art der Insekten:  Wesen wie der goldfüßige Schnellkäfer, der Schusterbock, der Goldschrecke oder der zweibändige Zangenbock wurden von Emma Schwarz näher untersucht, während Benedikt Hartmann über die Welt der Ameisen recherchierte und Jirina Pourova ein Waldkauzpaar unter die Lupe nahm. Die dabei gesammelten wissenswerten Informationen sind den Postkarten auf der Rückseite jedes Motivs beigefügt.

Schönheit aufs Blatt gebannt

Folgend auf die ausführliche Vorarbeit entwarfen die Schülerinnen und Schüler künstlerische Interpretationen zu ihren naturkundlichen Recherchen. Der anmutige Luchs zum Beispiel wurde von Lisa Weghofer in dekorativen Bildfindungen ansprechend gestaltet. Die urtümliche Landschaft der Schachten erfuhr in zarten Zeichnungen von Joshua Kämmler eine gelungene Umsetzung und natürlich durfte auch der Auerhahn als repräsentatives Tier des Nationalparks Bayerischer Wald nicht fehlen. Karolina Augustin entwarf eine Zeichnung zu Schneeglöckchen und Noa Dankesreiter gestaltete raffiniert die Tierwelt des Grasfrosches.

Organisation von Druck und Vertrieb

Schließlich setzten die Schüler im Umgang mit digitalen Geräten ihre Ideen druckreif um. Mit Hilfe der schuleigenen iPads und Apps wie ProCreate und dem Programm InDesign von Adobe wurden die Entwürfe als Postkartenbuch zusammengesetzt, wobei auch der Vertrieb und damit wirtschaftliche Belange im Aufgabenbereich der Seminarteilnehmer lagen. In diesem Zusammenhang kontaktierten die jungen Künstler Herrn Schlüter vom Kultur- und Förderverein Nationalpark Bayerischer Wald und stellten ihr Projekt vor. Dieser bestärkte sie in ihrer Arbeit, sicherte ihnen die Vorfinanzierung der Druckkosten zu, woraufhin geeignete Angebote für den Druck gesammelt wurden. Zum Abschluss kontaktierten die Schülerinnen und Schüler mögliche Verkaufsstandorte und kümmerten sich so um den Vertrieb. 

Erhältlich ist das äußerst informative und künstlerisch ansprechende Büchlein für 4,90 Euro Unkostenbeitrag ab dem 19.02.2022 im Laden des „Hauses zur Wildnis“ oder beim Tourismusverband Ostbayern.

Zum Thema Artenvielfalt im Nationalpark Bayerischer Wald ist so ein biologisch recherchiertes, künstlerisch ansprechendes und vielfältig einsetzbares Postkartenbuch entstanden.

(Nina Hoidn, Karolina Augustin und Lisa Weghofer, Q12)

Adventslesen oder Pause besinnlich

Adventslesen oder Pause besinnlich

Eigentlich genießen die 5. Klässler ihre Pause im Freien oder in der Aula. Nicht aber an den Dienstagen im Advent: Da trifft sich ein kleines Grüppchen leseinteressierter Kinder in der Bibliothek, um ihren Tutorinnen und Tutoren aus der 10. Klasse zu lauschen. In dieser Lesepause tauchen die Schülerinnen und Schüler in verschiedene weihnachtliche Welten ein. Da geht es um schmelzende Schneemänner, wundersame Weihnachtsmänner und bezaubernde Engel. Aufmerksam folgen die Kinder den besinnlichen Texten, bevor es nach einer Viertelstunde wieder in das freudige und bunte Treiben des Schulalltags geht.

Im Auftrag des Herrn unterwegs

Im Auftrag des Herrn unterwegs

Schülermitverantwortung des Gymnasiums auf Nikolausmission

Gerade noch pünktlich zum Fest des Hl. Nikolaus hat es eine himmlische Abordnung ans Gymnasium Zwiesel geschafft, um den Schülerinnen und Schülern bei allem „Weihnachtsmann“-Getriebe und  Coca-Cola-Werbetrucks die Legende des Heiligen aus Myra wieder nahezubringen.

Mit goldenem Buch und geheimen Nachrichten

Mit Bischofsmütze, Stab und goldenem Buch marschierte der so freundliche bärtige Heilige durch alle Klassen, natürlich nicht, ohne aus seinem geheimen Aufzeichnungen zu zitieren: So wurden viele Schülerinnen und Schüler gelobt und in ihren guten Werken bestärkt, so mancher aber auch ermahnt und von den rauen Gesellen, die den heiligen Mann begleiteten, auch ein wenig mit der Rute gestreift. Unklar blieb, woher der Hl. Nikolaus all die internen Informationen wohl bezieht!

Mit Apfel, Zimt und Mandelstern

Doch die flankierenden Engel und Wichtel (eine kleine Anleihe aus nordischen Gefilden) trösteten mit wundervoll duftenden Mandarinen und kleinen schokoladigen Geschenken. Auch das Sekretariat und die Schulleitung wurden besucht und durften sich über kleine Präsente freuen. Ob es auch dort Ermahnungen gab, ist nicht überliefert!

Ein großer Dank der Schulfamilie geht an die Mitglieder der Schülermitverwaltung, die diese Aktion so nett vorbereitet, perfekt durchgeführt und damit ein wenig vorweihnachtlichen Glanz und schöne alte Tradition ins Schulgebäude gezaubert haben!

(Martina Kuchler)

Tobias Wenig zieht die Zuhörer in seinen Bann

Tobias Wenig zieht die Zuhörer in seinen Bann

Das Gymnasium kürt seinen Vorlesekönig

Auch in diesem Schuljahr hinterlässt die Pandemie Spuren, denn die sechsten Klassen unseres Gymnasiums konnten im so sehr herbeigesehnten Gesamtentscheid des Vorlesewettbewerbs 2021 nur über den Stream mit ihren Klassensiegern Teresa Plein 6a, Tobias Wenig 6b und Selina Prinz 6c mitfiebern, während diese nicht in der festlichen Aula, sondern in kleinem Kreis und einem gewöhnlichen Klassenzimmer ihre Texte zum Leben erweckten.

Reisen in unbekannte Welten

Nicht ganz leicht war es für die Juroren und Deutschlehrkräfte Olivia Ertl,  Sascha Madl, Stefanie Unger als Fachschaftsleiterin Deutsch und Martina Kuchler als Stellvertretende Schulleiterin, die beste Vorleserin bzw. den besten Vorleser zu ermitteln. Alle drei Klassensieger zogen die Zuhörer in  ihren Bann und entführten in faszinierende Welten: Teresa ließ zwei Mädchen aus Die Vampirschwestern – Ein bissfestes Abenteuer eine gefesselte Oma finden, Tobias setzte eine halb kriminelle, atemlose Hatz durch eine nächtliche Stadt aus dem Geocachingroman World Runner – Die Jäger stimmlich in Szene und Selina Prinz gestaltete mit dem Anfang von Biss zum Morgengrauen den Aufbruch in eine Welt in ewig trübem Dämmerlicht.

Tanz mit den Walen

Erst die Herausforderung des Vortrags eines unbekannten Textes brachte schließlich die Entscheidung, denn Tobias Wenig schaffte es, am flüssigsten und mitreißendsten zu schildern, wie das Meermädchen Alea Aquarius dem Rausch verfällt, mit einer Gruppe von Walen durch die Weiten des Ozeans zu schwimmen.

Bei der Verkündung des Siegers jubelte schließlich Tobias seine Klasse 6 b von der digitalen Tafel herab begeistert zu. Natürlich gab es, dem Ausrichter des Wettbewerbs, dem Börsenverein des deutschen Buchhandels entsprechend, schöne Buchpreise für alle Teilnehmer und das Gymnasium wünscht seinem Vorlesekönig die nötige Coolness für guten Erfolg auf der Kreisebene des Wettbewerbs.

(Stefanie Unger)

Adventsfenster am Gymnasium Zwiesel

Adventsfenster am Gymnasium Zwiesel

Schriftstellerwerkstatt trotzt der Tristesse

Novembergrau, Coronanachrichten, Inzidenzwerte … von all dem wollen sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums eine vorweihnachtliche Grundstimmung nicht nehmen lassen. Die Schriftstellerwerkstatt der Schule – wie alle Jahre verantwortlich für die „literarisch“ angehauchten Adventsfenster – hat sich kurz vor dem ersten Advent erneut darangemacht, den Mitschülerinnen und Mitschülern zumindest einen kleinen Teil der Schule weihnachtlich zu gestalten und damit zum Innehalten anzuregen.

Selbst verfasste und zum Teil auch von berühmten Schriftstellern übernommene Gedichte und Zitate zieren die Fenster entlang des Verwaltungstraktes, einer Strecke, die die meisten Schüler des Gymnasiums täglich passieren.

Ein großer Dank der Schulfamilie geht dabei an die Gärtnerei Weinberger, die gemäß bereits langjähriger Tradition auch in diesem Jahr wieder Nadelholzzweige zur Dekoration gespendet hat.

Vielleicht kehrt beim Vorbeiwandern an den geschmückten Fenstern ein wenig Freude und Ruhe in die Seele ein, ganz gemäß dem Satz von Theodor Fontane: „Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.“

Martina Kuchler

Leonardo da Vinci, Moderne Kunst und Tango Nuevo

Leonardo da Vinci, Moderne Kunst und Tango Nuevo

Gymnasiasten genießen Kulturfahrt nach München

Eine Fahrt in die Kulturhauptstadt schien in den letzten zwei Jahren vor dem Hintergrund der Pandemie in weite Ferne gerückt zu sein. Umso begeisterter leuchteten die Augen der Schülerinnen und Schüler der Q11 des Gymnasiums Zwiesel, als sie erfuhren, dass sie gemeinsam mit ihren Musiklehrern und Kunstlehrerinnen für einen Tag nach München fahren dürfen.

Auf dem Programm standen Besuche in der Alten Pinakothek, dem Lenbachhaus und als Höhepunkt ein Konzertabend in der neu errichteten Isarphilharmonie.

Alte Kunst trifft moderne Technik

Die Münchner Museen entwickelten Corona bedingt neue Formate der digitalen Vermittlung. So konnten einige Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse im Vorfeld eine digitale Begegnung mit Kunstwerken der Münchner Museen erleben. Die Gymnasiasten erarbeiteten auf schuleigenen iPads kunstgeschichtliches Material zur Alten Pinakothek und dem Lenbachhaus. In Form eines Links zu Padlet wurden alte Meister, wie zum Beispiel das Selbstbildnis von Albrecht Dürer, Rubens und Rembrandt, aber auch moderne Malerei behandelt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten exklusiv Informationen aus den Museen, so zum Beispiel ein Interview mit dem Leiter des Lenbachhauses, Matthias Mühling, zur Malerei von Maria Lassnig.

Die Fachschaft Musik bereitete ihre Kurse frei nach dem Motto George Gershwins auf das Programm vor, der da sagte: “Das Leben ist wie der Jazz. Es ist am besten, wenn man improvisiert.”

Vor der Fahrt erhielten die Schüler Einblick in den jeweiligen anderen Fachbereich, indem sich die Schüler gegenseitig in Musik und Kunst besuchten.

Museumrallye und argentinischer Tango

Gemeinsam brach die Schülerschaft dann am kurz vor den Herbstferien mit dem Bus nach München auf. In Begleitung ihrer Musiklehrer, StD Stefan Urlbauer, StR Armin Weinfurter und den Kunstlehrerinnen OStRin Veronika Schagemann und StRin Usija Wallner erkundeten sie tagsüber Ausstellungen, ausgestattet mit Audioguides und einer Museumsrallye.

Abends erhielten die Gymnasiasten Karten für das 1. Jugendkonzert der Münchner Philharmoniker mit dem ODEON-Jugendsinfonieorchester e.V. in der gerade neu eröffneten Isarphilharmonie in Sendling. Ganz im Zeichen des »Fokus: Tanz« stand dieses Programm. Astor Piazzolla und Claudia Montero stammen beide aus Argentinien und spiegeln in ihren Werken die reizvolle Spannung zwischen den traditionellen Elementen des argentinischen Tangos und seiner Weiterentwicklung wider. Auch der mexikanische Komponist Arturo Márquez verarbeitet in seinem mitreißenden Danzón Nr. 2 Elemente der Folklore seines Heimatlandes.

Musikalische Reise von Amerika nach Paris

Weit entfernt von Amerika inspirierten George Gershwin die Eindrücke der turbulenten französischen Hauptstadt zu »An American in Paris«. Mit diesem abwechslungsreichen Programm gastierten die Dirigentin Simone Menezes und die Akkordeonistin Ksenija Sidorova zum ersten Mal bei den Münchner Philharmonikern.

Begeistert lauschten die 70 Schülerinnen und Schüler den Klängen der temperamentvollen Musik. Der Moderator, Malte Arkona, stellte die Musiker und ihre Instrumente vor und gab Einblick zu Hintergründen.

Erfüllt, gut gelaunt und müde kehrten die Gymnasiasten mit dem Busunternehmen Lambürger kurz vor Mitternacht nach Zwiesel zurück. Im Unterricht der Oberstufe lässt sich bestens anknüpfen an die reichen Erfahrungen dieser endlich wieder analogen Kulturfahrt.

(Usija Wallner)

Frauenpower bei den Schülersprechern

Frauenpower bei den Schülersprechern

Die Wahl der Schülersprecher durch die SMV in dieser Woche hat eine neue Konstellation bei unserer „Führungsriege“ der Schülerinnen und Schüler hervorgebracht:

Zur ersten Schülersprecherin wurde Karina Jakob aus der Q 11 gekürt, knapp gefolgt, mit nur wenigen Stimmen Unterschied, vom 2. Schülersprecher Johannes Ebner, Q 12.

Die Dritte im Bunde ist Mia Pscheidt aus der Klasse 10 b.

Die Schülersprecher spielen eine ganz zentrale Rolle in unserem Schulleben, sind sie Ansprechpartner für Schulleitung, Schüler, Eltern, Sekretärin, Hausmeister, …Sie vertreten die Interessen aller Schülerinnen und Schüler nach innen und nach außen, tragen Bitten und Beschwerden aus der Schülerschaft der Schulleitung vor,  versuchen Konflikte zu lösen und, und, und …

Die ganze Schulfamilie wünscht dem neuen SprecherInnenteam viel Erfolg und Freude bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe, zündende Ideen sowie Kraft und Ausdauer bei seinem Einsatz für die Mitschülerinnen und Mitschüler!

(Martina Kuchler)

Trans-Alp mit Muskelkraft

Trans-Alp mit Muskelkraft

Gymnasiasten überqueren Alpen mit dem Mountainbike

Lange hatte das P-Seminar Sport der Oberstufe des Gymnasiums mit seinem Leiter OStR Franz Kuchler gezittert und gebangt: Würde es möglich sein, die im Seminar aufwändig in der Theorie geplante Alpenüberquerung auch in Tat umzusetzen? Und die Regelungen zur Corona-Situation machten es den Teilnehmer*innen des P-Seminars TransAlp der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasium Zwiesel schlussendlich doch möglich, die Fahrt über die Alpen anzutreten.

Von der Routenplanung zu den Trainingseinheiten

Die Vorbereitungen waren umfangreich und wurden alle perfekt erledigt: Dazu zählen zum einen die Routenplanung, die Quartiersuche, der Bustransfer sowie das Sammeln von Spenden beziehungsweise das Helfen bei der Deutschen Biathlonmeisterschaft 2021 am Arber, um die Kosten des Projekts zu senken. Natürlich musste auch die körperliche Leistungsfähigkeit in unzähligen Trainingsfahrten gestärkt werden, um die sechstägige Tour durchzuhalten.

Von der ersten Etappe zu 8000 Höhenmetern

Die Fahrt startete in Mayrhofen im Zillertal. Von dort aus ging es über das Pfitscherjoch, Pfundererjoch, Würzjoch, Seiseralm ins Fleimstal. Ziel der Fahrt war der Lago di Piazze im Trentino nahe Trient.

Das Wetter meinte es gut mit den Teilnehmer*innen, und die Tour konnte größtenteils im Sonnenschein zurückgelegt werden. Ohne körperliche oder technische Ausfälle wurden über die sechs Etappen der Tour zirka 8000 Höhenmeter und 260 Kilometer Strecke bewältigt.

Von extremen Passagen bis zum ersehnten Ziel

Herausforderungen gab es aber auch ohne Komplikationen reichlich: So zum Beispiel auf der Königsetappe auf das Pfundererjoch. Mit zahlreichen Schiebe- beziehungsweise Tragepassagen und Schneekontakt mussten sich die Fahrer unterschiedlichsten Bedingungen stellen, was die Aussicht auf 2600 Metern Höhe und die lange Abfahrt aber wieder gut machten.

Die landschaftlich schönste Passage war sicherlich der Weg zur Raschötzhütte. Die grünen Almen und die beeindruckenden Bergmassive der Dolomiten erleichterten die zu bewältigenden Meter erheblich.

Am Ende waren sich alle einig, dass diese gemeinsame Alpenüberquerung ein absolutes Highlight war und ein unvergessliches Erlebnis in der Schullaufbahn bleiben wird.

Stephan Beywl, Q 12

Sonniger Start am Gymnasium

Sonniger Start am Gymnasium

79 junge Gymnasiasten erleben strahlenden ersten Schultag

Unter einem stahlblauen Spätsommerhimmel versammelten sich am ersten Schultag des neuen Schuljahres 79 aufgeregte und gespannte Schülerinnen und Schüler vor der Aula des Gymnasiums Zwiesel zum Start in eine neue Schullaufbahn. In drei Schichten hießen Schulleiter Dr. Wolfgang Holzer und seine Stellvertreterin Martina Kuchler zusammen mit den Tutoren aus den 10. Klassen, Herrn Dahlke vom Verein der Freunde des Gymnasiums Zwiesel, Frau Kreitmayr sowie Frau Biebl-Steenbock vom Elternbeirat und den Klassenleitern die neuen Fünftklässler herzlich willkommen.

Start in die Gymnasiums-Rallye

Nach einer kurzen Begrüßung und einer ersten gemeinsamen Zeit im Klassenzimmer starteten die Schülerinnen und Schüler zu einer Schulhausrallye mit ihren freundlichen Guides, den schon „großen“ Tutoren, die das neue und riesige Schulhaus etwas übersichtlicher erscheinen ließen und mit kleinen Spielen die erste Aufregung milderten.

Neue Schule – neues Outfit

Ein Highlight an diesem aufregenden ersten Schultag in ganz neuer Umgebung stellte sicherlich die Übergabe eines bunten Geschenkpakets dar, das vom Elternbeirat, dem Freundeskreis des Gymnasiums Zwiesel und der SMV finanziert wurde. Neben einer Waldwasserflasche für gesunde Trinkpausen sowie einer praktischen Pausenbox war der neue Schulpulli in Wunschfarbe mit Schullogo wohl das begehrteste Geschenk. Damit gehören die jüngsten Schülerinnen und Schüler gleich sichtbar zu ihrer neuen Schulfamilie und sind gerüstet für die nächsten spannenden Schulabenteuer.

(Martina Kuchler)

Sommerschule 2021

Sommerschule 2021

Sonnenstimmung in der Sommerschule

Pünktlich zum Beginn der „Sommerschule 21“ am 30. August an unserem Gymnasium hat sich auch wettermäßig ein sonniges Hoch eingestellt und es scheint auf die 39 Schülerinnen und Schüler wie auch 9 Lehrkräfte der Sommerschule übergegriffen zu haben, die zwei Wochen lang täglich fünf Stunden in den Ferien arbeiten und lernen.

Gemeinsam lernen

„Zunächst war ich ziemlich ärgerlich, dass mich meine Mam zur Sommerschule angemeldet hat, aber jetzt finde ich es total cool!“, meint eine Schülerin aus der 5. Jahrgangsstufe. „Wir lernen mit den Kindern aus den Parallelklassen und haben schon neue Freundschaften geknüpft!“, so ihre Banknachbarin. Die von ministerialer Seite intendierte Förderung der Sozialkompetenz scheint hier ihre besten Früchte zu tragen.

Digitale Medien nutzen

Doch auch die Schließung von Wissenslücken und die Förderung des Verständnisses von Zusammenhängen gelingt durch die Bildung kleiner Lerngruppen den geschickten Einsatz moderner Lern- und Unterstützungsmaterialien: „Total gut ist das Arbeiten mit den Ipads!“, so die einhellige Meinung der Schülerinnen und Schüler, und Deutsch- bzw. Englischlehrerin Silke Vacek betont: „Zu meinem Erstaunen arbeiten die Kinder ganz konzentriert und motiviert an den mobilen Geräten und bearbeiten die Aufgaben auf Mebis. Der Vorteil dabei ist auch die individuelle Förderung, da jeder Schüler sein eigenes Lerntempo beibehalten kann und bei Schwierigkeiten eine ganz persönliche Betreuung möglich ist!“

Gemeinsam Brücken bauen

Die vom bayerischen Kultusministerium initiierte „Sommerschule 21“ als ein Baustein des Förderprogramms „gemeinsam.Brücken.bauen“  konnte an unserer Schule so manche positiven Früchte tragen, zumal die Förderung von Unterstützungslehrkräften – in unserem Falle Lehramtsstudentinnen, die am Gymnasium Zwiesel auch ihr Abitur gemacht haben – die Stammlehrkräfte tatkräftig bei der Unterrichtsarbeit ergänzte.

So bietet sich für unsere Schülerinnen und Schüler nach Beendigung der Sommerschule am Freitag, den 10.09.21, eine gute Basis für den Start in ein erfolgreiches neues Schuljahr 2021/22!

(M. Kuchler)

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