Spiel, Spaß und Sport nach langer Corona-Pause

Spiel, Spaß und Sport nach langer Corona-Pause

Gymnasiasten beweisen ihre Fitness

Zwei Jahre musste das Sportfest des Gymnasium Zwiesel aufgrund geltender Corona-Auflagen ausgesetzt werden, obwohl ein wenig Spaß und Sport nach wochenlangem Sitzen vor den hauseigenen Laptops und Tablets sicherlich einigen versteiften Knochen nicht geschadet hätte. In diesem Jahr durften sich die Schüler und Schülerinnen der fünften bis achten Klassen in vier verschiedenen, leichtathletischen Disziplinen endlich wieder beweisen und wurden dabei fürsorglich von Freiwilligen der zehnten Klassen sowie der Q11 und den Sportlehrern des Gymnasiums betreut.

Fitness im Freien

Dieser Vormittag, der die Möglichkeit bietet, sich in der Sonne auszutoben und die eigenen Kräfte zu messen, gilt unter den jüngeren Klassen als krönender Abschluss des Schuljahres. Aus diesem Grund genossen sowohl Schüler als auch Lehrer die Stunden im Freien – und die Erfolge, die in den letzten zwei Jahren verpasst wurden, holten die Schülerinnen und Schüler in den Mittelstreckenläufen, beim Wurf, Weitsprung und Sprint gebührend nach.

So wurden bei den Mittelstreckenläufen folgende herausragenden Ergebnisse erzielt:

Die besten Läufer

800-Meter-Lauf Mädchen

Altersstufe 11: Elena Fischer (Zeit: 3:03 min, Tagesbestzeit), Paula Treml (3:22), Emma Lorenz (3:25)

Altersstufe 12: Emma Wittke (3:15), Romina Raith (3:27), Berthauer Leonie (3:29)

Altersstufe 13: Johanna Bachl (3:11), Anna-Lena Hamel (3:17); Monika Nagelova (3:20)

Altersstufe 14: Hanna Schröder (3:06), Amelie Treml (3:10), Fiona Dirmaier (3:19)

Altersstufe 15: Hannah Frisch (3:27), Eva Ebner (3:32), Veronika Aschenbrenner (3:59)

1000-Meter-Lauf Jungen

Altersstufe 11: Jakob Hamel (3:56), Moritz König (3:58), Felix Weinberger (4:10)

Altersstufe 13: Timo Dengler (3:37), Sebastian Bachl (3:51), Lucas Draxler (4:00)

Altersstufe 14: Elia Kiesewetter (3:33, Tagesbestzeit), Kristian Fischer (3:38), Andreas Schmid (3:38), Korbinian Ertl (3:38)

Altersstufe 15: Nico Birnböck (4:12)

Die Challenge: Lehrer gegen Schüler

Auch die fleißigen Helfer des Sport-Additums, die teilweise bereits um sieben Uhr morgens zum Aufbauen der Stationen vor Ort waren, kamen nicht zu kurz. So konnten sie sich bei der Klassenstaffel als Staffel Q11 und Staffel Klasse 10 gegen die anwesenden Schüler der achten Klassen behaupten und wenig später, beim lang ersehnten Schüler-gegen-Lehrer-Fußballmatch, ihr Können zeigen. Die mühevolle Vorbereitung der Schüler, gepaart mit der mangelnden Defensive der Lehrer, wurde mit einem grandiosen 5:2 für den angehenden Abiturjahrgang belohnt und rundete den schweißtreibenden Tag perfekt ab.

Mit viel Humor und einigen Versprechern wurde das Spiel von zwei Schülern der Q11 kommentiert, die den Stadionsprecher, Sportlehrer Franz Kuchler, der die Klassen mit viel Geduld und Organisationstalent durch den Vormittag führte, ablösten. Begeistert wurde das Fußballspiel von vielen jüngeren Schülern sowie einigen Lehrern verfolgt, die mit lauten Fangesängen für Stimmung sorgten. Besondere Freude unter den Fußballspielern, aber auch unter den Zuschauern, bereitete die Anwesenheit von OStD Dr. Holzer, dem Direktor des Gymnasiums.

Mens sana….

Das bewegungsreiche Event kann als voller Erfolg gewertet werden, der erneut bewiesen hat, dass Sport nicht nur die physische Gesundheit aufrecht erhält, sondern auch einen freudvollen Ausgleich zum intellektuell meist sehr fordernden Schulalltag bildet. Neben den Schülerinnen und Schülern hoffen auch die Lehrkräfte des Gymnasiums, dass zukünftige Jahrgänge wieder wie gewohnt am Sportfest teilnehmen können, denn schließlich wohnt ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

(Lisa Stadler, Q 11)

Trés bien: So klingt Französisch

Trés bien: So klingt Französisch

Französischer Vorlesewettbewerb am Gymnasium

Der Vorlesewettbewerb in französischer Sprache ist ein fester Bestandteil im Französischunterricht der 7. Klasse und ein ungeduldig erwarteter Wettkampf zum Beweis der eigenen Sprachfähigkeit. Nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause wetteiferten sechs Schülerinnen und Schüler um das Zertifikat des besten Vorlesers/ der besten Vorleserin an ihrer Schule. Die sechs Finalisten wurden in den einzelnen Klassen bereits bei einem Vorentscheid ausgewählt. Beim Hauptwettbewerb mussten die Kandidatinnen und Kandidaten einen bekannten und einen unbekannten Text flüssig und fehlerlos vortragen, wobei die Jury, bestehend aus Studienrätin Birke Mohwinckel, Fremdsprachenassistent Willy Boley und Schülerinnen aus der Q11, besonders auf Aussprache, Intonation und Artikulaion der Nasale achteten.

Schließlich konnte sich Matti Osbahr mit einem fast fehlerfreien und sehr französisch akzentuierten Vortrag durchsetzen, wobei die zweitplatzierte Maresa Jetz den Gesamtsieg nur um Nuancen verpasste. Den dritten Platz belegte Charlotte Gallenkamp mit einem ebenfalls sehr beachtenswerten französischen Idiom.

Bei der anschließenden Siegerehrung überreichte die Fachschaft Französisch des Gymnasiums den drei Gewinnern und allen Finalisten Sachpreise und Urkunden. 

(Ulrike Kammerer)

1.und 2. Platz für das Gymnasium Zwiesel im Bouldern

1.und 2. Platz für das Gymnasium Zwiesel im Bouldern

Herausfordernde Challenge an der Realschule in Regen

Nach einer zweijährigen coronabedingten Pause lud die Realschule Regen wieder zum beliebten Boulder-Wettkampf an der schuleigenen Boulderwand ein. Wie bereits im Jahr 2019 war auch heuer wieder das Gymnasium Zwiesel mit von der Partie.

Umfassende Anforderungen

Fünf Bewegungsprobleme galt es zu knacken. Für jedes dieser vom Regener Organisator und Boulderspezialisten in akribischer Feinarbeit zusammengestellten Probleme hatten die Schüler jeweils 10 Minuten Zeit. Dabei variierten die Ansprüche an die 30 Kinder stark: Der rote Boulder an einem senkrechten Wandabschnitt verlangte Gleichgewicht und eine mutige Fußarbeit. Ein blaues, stark überhängendes Problem war dagegen sehr kraftbetont geschraubt. Nach knapp zwei Stunden, in denen alle Kinder unglaublichen Einsatz, Teamwork und Begeisterung an den Tag gelegt hatten, gelang es gleich fünf Schülern, das scheinbar Unmögliche zu lesiten, indem sie alle fünf Boulder im ersten Versuch klettern konnten. Unter den Finalisten fanden sich neben zwei Regener Schülern auch drei Zwieseler Kletterer: Finn Kühlmann, Sebastian Bachl und Nicole Frisch.

Sieg durch Konzentration

Kurz vor Ende der finalen Boulderzeit lösten Finn Kühlmann und Nicole Frisch (als jüngste und einzige weibliche Kletterin) in einem spannenden Ausscheidungswettkampf das knifflige und koordinativ äußerst fordernde Problem und errangen somit Platz eins und Platz zwei für das Gymnasium Zwiesel! Dafür gab es nicht nur viel Applaus und Respekt, sondern auch einen Wertgutschein für das Kaufhaus Bauer.

Grenzen ausloten

Abschließend sollte noch erwähnt werden, dass die Jugendlichen an diesem Vormittag mit ihrem Einsatz, ihrer unterstützenden Einstellung und der Bereitschaft ihre individuellen Grenzen auszuloten, gezeigt haben, dass das Ergebnis nicht allein darüber entscheidet, ob man gewinnt oder verliert. Vielleicht lag dies am speziellen Charakter des Boulderns, einer Beschäftigung, bei der man fast immer „Nichts schafft“ oder nur sehr kleine Fortschritte verbucht und dennoch zufrieden heimkommt.

Ein großer Dank geht an die Realschule Regen für die perfekte und besonders schülernahe Organisation durch Christian Ederer. Vielleicht können wir uns nächstes Jahr mit einem Toprope-Wettbewerb in unserer Kletterhalle revanchieren.

(Max Sedlmair)

Reise in die Vergangenheit

Reise in die Vergangenheit

Das 44. Edgar-Lüscher-Seminar am Gymnasium Zwiesel informierte über das Thema „Physik in der Archäologie und Kunstgeschichte“.

Würden Archäologie und Kunstgeschichte ohne die Physik „alt“ aussehen?

Dieser spannenden Frage ging man beim diesjährigen Edgar-Lüscher-Seminar am Gymnasium Zwiesel nach, zu dem der Ministerialbeauftrage Peter Brendel eingeladen hatte. Dazu konnten die wissenschaftlichen Leiter des Seminars Prof. Dr. Peter Müller-Buschbaum und Prof. Dr. Winfried Petry von der TU München renommierte Referenten gewinnen, die zum Thema „Physik in der Archäologie und Kunstgeschichte“ faszinierende Einblicke in die aktuelle Forschungsarbeit präsentierten. Vor Ort zeigte sich das Organisationsteam um Schulleiter Dr. Wolfgang Holzer als routinierter Gastgeber dieser traditionsreichen Lehrerfortbildung.

Von Moorleichen und Kulturgütern

„Forschungsprojekte sind meist fächerverbindend“, sagte Dr. Andreas Kratzer im Einführungsvortrag, der vor allem an naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler gerichtet war. Als akademischer Oberrat an der TUM School of Education erklärte Dr. Kratzer, welche Rolle Naturwissenschaften beim Erhalt von Kunst- und Kulturgütern spielen. Weiter stellte er spannende Schülerprojekte aus Facharbeiten vor und verriet zum Beispiel wie eine Schülergruppe daran beteiligt war, herauszufinden, wie aus einer südamerikanischen Prinzessin fälschlicherweise eine Dachauer Moorleiche werden konnte.

Von den Höhlen von Lascaux zu Gustav Courbet

Im ersten Fachvortrag führte Prof. Dr. Ina Reiche von der Pariser chemischen Hochschule Chimie ParisTech in nicht-invasive Bildgebungs- und Analyseverfahren bei der Untersuchung historischer und prähistorischer Malereien ein. Sie stellte dabei unterschiedliche Verfahren vor, mit denen es z. B. möglich ist, die chemische Zusammensetzung von Pigmenten herauszufinden oder Übermalungen wieder sichtbar zu machen. So konnte eine Forschergruppe um Prof. Reiche mittels Röntgenspektroskopie in einem Selbstportrait von Gustave Courbet seine verflossene Liebe wieder sichtbar machen. Nach der Trennung ließ sie der Maler auf dem gemeinsamen Bild verschwinden, zurück blieb nur der namensgebende „verwundete Mann“. Weiter berichtete die Wissenschaftlerin, dass die modernen Apparaturen mittlerweile sehr handlich gebaut werden können. Dadurch werden Untersuchungen vor Ort möglich. Anschaulich wurden die Möglichkeiten, die sich eröffnen, durch den Bericht der Professorin von Analysen der weltberühmten prähistorischen Malereien in den Höhlen von Lascaux und Rouffignac.

Von antiken Handelswegen zu Vincent van Gogh

Im Anschlussvortrag erfuhren die Zuhörer über die Möglichkeiten der Herkunftsbestimmung archäologischer Funde mittels Neutronenaktivierung. Dr. Christian Stieghorst von der TU München erklärte, dass dabei Proben mit Neutronen beschossen werden, dabei werden die Atomkerne angeregt und geben charakteristische Gamma-Strahlung ab. So lässt sich sehr genau die chemische Zusammensetzung der Probe bestimmen. Dieses Verfahren wurde von Dr. Stieghorst u. a.  auf römische Amphoren angewandt. So konnte man sie Abbauorten zuordnen und  antike Handelsweg nachvollziehen.

Der erste Vortrag am Samstagvormittag musste pandemiebedingt via Zoomzuschaltung des Referenten erfolgen. Prof. Dr. Matthias Alfeld von der TU Delft referierte virtuell über die Kunst- und Kulturanalyse mittels Synchrotronstrahlung. Eines seiner berühmtestes Forschungsobjekte dürfte dabei das Gemälde „Schlafzimmer in Arles“ von Vincent van Gogh gewesen sein. Mittels Röntgenspektroskopie konnte er zeigen, dass das Werk durch den Einfluss von UV-Licht heute farblich anders erscheint, als es der Meister 1888 schuf.

Von archäologischen Stätten zu Buddhastatuen

Weitere interessante Informationen zur Kulturgutforschung liefern Untersuchungen mittels Neutronen. Dr. Eberhard Lehmann vom Paul-Scherr Institut in Villingen/Schweiz ging in seinem Vortrag zunächst auf das Prinzip und die technische Realisierung der Bildgebung mit Neutronen ein. Anhand von Studien an Objekten aus dem nationalen und internationalen Fundus zeigte Lehmann, welche Erkenntnisse man damit gewinnen kann. Besonders pikant war dabei der Bericht über eine enttarnte Fake-Röntgen-Aufnahme einer Buddhastatue im Katalog des Auktionshauses Sotheby’s.

Statt mit einzelnen Fundstücken beschäftigt sich der Geophysiker Prof. Dr. Till Sonnemann mit der Erforschung ganzer archäologischer Stätten. Er erläuterte den Einsatz der LiDAR-Technologie. Dabei wird das Untersuchungsgebiet überflogen und mit einem LASER-Strahl gescannt. Somit erhält man hochpräzise topografische Daten, die in Verbindung mit anderen Nah- und Fernerkundungsmethoden neue archäologische Erkenntnisse bringen.

Von der Himmelscheibe von Nebra zum Goldfund von Bernstorf

Der zweite Fortbildungstag endete mit dem Vortrag von Prof. Dr. Rupert Gebhard. Der Direktor der bayerischen archäologischen Staatssammlung referierte über die Grenzen naturwissenschaftlicher Methoden am Beispiel der Himmelsscheibe von Nebra. Prof. Gebhards Ausführungen entwickelten sich immer mehr zu einem Wissenschaftskrimi, der das Publikum in seinen Bann zog. Er zeichnete eindrücklich die Kontroverse um die Himmelsscheibe und ihre Begleitfunde nach. An den Vortrag schloss sich ein spannender wissenschaftlicher Disput an, der nochmals zeigte, wie sehr die Thematik polarisiert.

Den dritten Fortbildungstag eröffnete Prof. Dr. Fritz Wagner von der TU München. Er beschäftigte sich in seinem Vortrag mit der Textur polykristalliner Metalle. Der Physiker erläuterte, wie sie durch Bragg-Beugung von Röntgenstrahlen oder thermischen Neutronen bestimmt wird. Er erklärte, dass unterschiedliche Bearbeitungsverfahren bestimmte Texturen zur Folge haben. Prof. Wagner zeigte dabei auf, wie die Texturmessung so Aufschluss über die Art und Weise der Herstellung geben kann. Besonders beleuchtete er mögliche Arbeitstechniken, die bei den Artefakten des Goldfundes von Bernstorf Anwendung gefunden haben könnten.

Von C 14-Methoden zur Quantenphysik

Den Schlusspunkt der dreitägigen Fortbildung setzte Dr. Susanne Lindauer vom Curt-Engelhorn-Zentrum für Archäometrie. Die Wissenschaftlerin erläuterte Möglichkeiten der Datierung von Fundgegenständen mittels Kohlenstoff. Sie erklärte, wie das natürlich vorkommende radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 zur Altersbestimmung organischen Materials herangezogen werden kann. Die Obergrenze für das Verfahren liegt dabei bei 50 000 Jahren. Durch den Einfluss von Atombombentests auf die C-14-Konzentration in der Atmosphäre lassen sich Proben aus dem Jahr 1963 sogar exakt datieren, so Lindauer.

An den letzten Vortrag schloss sich noch die Themenfindung für das 45. Edgar-Lüscher-Seminar im Frühjahr 2023 an. Schnell einigte man sich auf das spannende Thema „Quantenphysik in der Anwendung“, zu dem die Professoren Müller-Buschbaum und Petry sicher wieder hochkarätige Sprecher anwerben können.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Schulleiter Dr. Wolfgang Holzer bei allen Referenten und der wissenschaftlichen Leitung für die spannenden Einblicke in die aktuelle Forschung. Weiter dankte er StR Stephan Loibl, OStR Claus Starke und Sekretärin Margot Weber, die sich tatkräftig um die Organisation vor Ort kümmerten.

(Stephan Loibl)

Beeindruckende Exkursion in eine erschreckende Vergangenheit

Beeindruckende Exkursion in eine erschreckende Vergangenheit

9. Klassen des Gymnasiums Zwiesel besuchen die KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Bereits als sich die beiden Busse mit den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Zwiesel durch die österreichische Marktgemeinde Mauthausen und schließlich die steile Straße hoch zum ehemaligen Konzentrationslager bewegen, wird den Neuntklässlern bewusst: der Besuch einer Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus bedeutet eine gänzlich andere Art der Begegnung mit Geschichte als es im gängigen Unterrichtsalltag der Fall ist.

Geschichte als Mahnung

Die Themen „Nationalsozialismus“ und „Holocaust“ sind im Lehrplan für die 9. Jahrgangsstufe zwar nicht nur im Fach Geschichte zentral verortet und werden auf vielfältige Art und Weise behandelt. Da jedoch das Erleben eines solchen historischen Ortes noch ganz andere Möglichkeiten der geschichtlichen Erfahrung bietet als der klassische Unterricht im Klassenzimmer, ist im Lehrplan auch eine Exkursion zu einer KZ-Gedenkstätte vorgesehen.

Die rund zweistündigen Führungen, in denen die Schülerinnen und Schüler nach ihrer Ankunft in Kleingruppen das gesamte Gelände besichtigen konnten, war von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gedenkstätte auch äußerst treffend auf die Informationsbedürfnisse der Klassen abgestimmt. So gaben sie jederzeit genügend Raum für Rückfragen und regten mit Hilfe von Originalaufnahmen oder Zitaten zu Gesprächen an. Besonders berührend etwa das Zitat: „Manchmal haben sie dich viel geschlagen, manchmal wenig. Aber geschlagen haben sie dich jeden Tag.“ (Michael Horvath, Zeitzeuge und Überlebender des KZ Mauthausen)

Raum für eigenes Nachdenken

Vor allem ermöglichten die Mitarbeiter der Gedenkstätte an geeigneten Stellen kurze eigene Erkundungen, um jedem Schüler und jeder Schülerin einen individuellen Zugang zu besonders berührenden Räumen oder Zeugnissen der Erinnerung zu gestatten.

Die Eindrücke, die der Besuch des KZ-Memorials bei den neunten Klassen hinterlassen hat, sowie die Emotionen, die einzelne Orte im Lager ausgelöst haben, hielten die Schülerinnen und Schüler bei der Nachbesprechung der Exkursion in kleinen persönlichen Kommentaren fest.

Benennung des Unfassbaren

Besonders berührt hat uns der „Raum der Namen“. Nur mit Zahlen allein kann man sich die Menge der in Mauthausen ermordeten Menschen gar nicht vorstellen. Wenn man aber diesen Raum betritt, wird man regelrecht überwältigt von den ganzen Namen, dir dort in kleiner, hell erleuchteter Schrift über die großen, dunklen Flächen verteilt stehen. Außerdem gibt es in diesem Raum drei dicke Bücher voller Namen von den Menschen, die hier alle gelitten haben.

Auch die Treppe am Steinbruch hat uns bestürzt. Wenn man sich vorstellt, dass tausende von Menschen unter den Schlägen der SS diese Treppe, mit schweren Steinen beladen, hinaufsteigen mussten und dann auch noch Schläge bekommen haben, wenn es nicht schnell genug ging, dann wird einem so richtig bewusst, wie menschenunwürdig die Behandlung war.

Madgalena Kern, Charlotte Schreiner, 9b

Gerade die Baracken waren erschütternd, da man sich ein Bild davon machen konnte, wie die Menschen hier aneinander gepfercht liegen mussten, unter schlimmen hygienischen Umständen, ohne jegliche Privatsphäre.

Hanna Kufner, Lena Schleicher, 9b

Ganz besonders in Erinnerung blieben mir die vielen Gedenktafeln für die Opfer aus aller Welt: der Sowjetunion, Frankreich, Spanien usw. Während man die Texte auf diesen Tafeln las, bekam man einen guten Eindruck davon, wie Menschen mit unterschiedlicher ethnischer Herkunft willkürlich verschleppt wurden. Meine Vorstellung vom Ausmaß des Genozids hat sich so noch einmal gehörig erweitert.

Josef Pledl, 9b.

                                                                                                                                                                         (Silvia Kern)

Von Zwiesel nach Chicago

Von Zwiesel nach Chicago

Profilkurs des Gymnasiums auf Theaterfahrt

Bereits im November wäre das Theaterwochenende der Theater-Tanz-Gruppe am Gymnasium geplant gewesen, es musste jedoch – wie so vieles andere – pandemiebedingt abgesagt werden. Jetzt nahm sich die Theaterleitung abermals vor, mit der Gruppe auf Theaterfahrt zu gehen und es wurde ein ganz besonderes Event am Schluss des Schuljahres, wenn auch mit einem kleinen Wermutstropfen: Müssen sich doch auch dieses Jahr die Theaterlehrer und die Theatergruppe wieder von einigen erfahrenen SchauspielschülerInnen verabschieden, da sie als Abiturienten die Schule verlassen.

Gerade diese Schüler fielen in eine Zeit, in der viel mit Maske geprobt, auch mit Maske inszeniert wurde oder auch Proben nur online per Videoschalte stattfanden. Umso mehr stand die aktuelle Theaterfahrt unter dem Motto, in die Theaterwelt mit allen Sinnen gemeinsam einzutauchen – gemeinsam ganz direkt.

Furioser Auftakt in Chicago

So startete die Theater-Tanz-Gruppe am letzten Juniwochenende mit ihren Theaterlehrern Christiane Winkler-Gegenfurtner und Florian Gegenfurtner nach Regensburg. Gleich im Anschluss an den Unterricht am Freitag ging es mit dem Zug nach Regensburg und nach einem gemeinsamen Abendessen ins Theater. Dort wurde am Abend das Musical „Chicago“ gezeigt, ein Stück über Mord, Habgier, Korruption, Gewalt, Ehebruch und Verrat. Erlebt haben die Gymnasiasten einen furiosen, stimmgewaltigen, bunten Musiktheaterabend mit tollen, technisch aufwendig inszenierten Szenen, bunter Bühnenbildtechnik und einer insgesamt beeindruckenden Inszenierung mit Livemusik des Theaterorchesters und tollen MusicaldarstellerInnen, TänzerInnen und SängerInnen.

Das Stück war mehrstündig und so konnten die TheaterschülerInnen lang genug eintauchen in die professionelle Theaterwelt vor der Bühne. Sie alle waren begeistert von der unglaublichen Bühnenpräsenz der einzelnen DarstellerInnen.

Spannende Welten hinter der Bühne

Am nächsten Tag erhielten die SchülerInnen einen Einblick in Technik wie Ausstattung hinter der Bühne und konnten alles noch einmal im Detail bestaunen, was so eine Stückeproduktion ausmacht. Die Theaterpädagogin des Theaters Regensburg, Lisa Wagner, nahm die Truppe unter ihre Fittiche und zeigte den Gymnasiasten das Schauspielhaus ganz genau: Sie konnten in das leere Theater eintauchen und den Zuschauer- sowie den Bühnenraum auf sich wirken lassen, die Bühnentechnik mit Ton und Licht genau studieren, die Requisitenbereiche, den Theatergraben, in dem die MusikerInnen am Vorabend saßen, auf der Bühne die Bestandteile des Bühnenbilds und die verschiedenen Ebenen auf der Bühne unter die Lupe nehmen. Sie durften hineinschnuppern in die Schneiderwerkstatt des Theaters, in der die Kostüme entworfen und hergestellt werden, aber auch den beeindruckenden Kostümfundus mit Fatsuits, Hüten, Schuhen und einem Schatz an Anzügen jeder Couleur ansehen. Die Erkenntnis. dass am Theater viele einzelne Berufsbereiche Hand in Hand arbeiten, damit ein Stück entsteht, und es zahlreiche Berufe gibt wie Bühnenbildner, Maskenbildner, Licht- und Tontechniker, Schreiner, Videodesigner, Regisseur, Dramaturg, Dirigent, Schauspieler, Tänzer, Musicaldarsteller usw., war sicherlich sehr bereichernd.

That`s life

Ja, es war eine tolle Theaterfahrt mit einer wunderbaren Live-Inszenierung in einem sehr schönen Theater am Abend und einer beeindruckenden Theaterführung am nächsten Tag. Und natürlich war es eine willkommene und wichtige Erfahrung für die Gruppe als solche, sich außerhalb der Schule eine neue Welt zu erschließen und gemeinsam unterwegs zu sein — alles ganz live, direkt, einfach nah, ohne Technik dazwischen. Ein Erlebnis, das man nicht vergisst.

Chistiane Winkler-Gegenfurtner und Florian Gegenfurtner

Sprache ist Integration

Sprache ist Integration

Deutschbücher und Arbeitshefte für ukrainische Schüler am Gymnasium

Fremdes Land, fremde Umstände, fremde Sprache – das sind die Grundbedingungen, denen sich die über 40 ukrainischen Schülerinnen und Schüler der Willkommensgruppen am Gymnasium Zwiesel nach ihrer Flucht aus den Kriegsgebieten stellen mussten.

Doch sie fanden auch Mitschüler, die sie an der Hand nahmen, Lehrkräfte mit Verständnis und Einfühlungsvermögen und … tatkräftige Helfer, für die Solidarität nicht nur ein Modewort darstellt.

Der Rotary-Club Bayerwald und auch der Zwieseler Helferkreis für die Ukraine, bestehend aus Mitgliedern von Kolping und dem TV 1886 Zwiesel, leisteten sofort unbürokratische und äußerst wertvolle Hilfe für die neuen Mitglieder der Schulfamilie aus ihrem Hilfsfond. Sie finanzierten jeweils 700 Euro für die Bereitstellung von Lehrbüchern für „Deutsch als Fremdsprache“ wie auch für Arbeitshefte zur Übung des Gelernten.

„Es sind zwei Säulen, die uns heute in der Vielfalt der Krisen unserer Zeit Halt und Orientierung geben: Bildung und Solidarität!“, zitierte der scheidende Präsident des Rotary-Clubs Bayerwald Winfried Schubert den Philosophieprofessor Zaborowski beim Besuch an der Schule. Der neue Präsident des Rotary-Clubs Martin Scheinert zeigte sich zugleich beeindruckt von der Sprachfertigkeit der jungen Ukrainer Lisa, Sascha, Darina und Dimitry nach nur wenigen Wochen in Deutschland und alle Förderer waren sich einig, dass mit der Spende ihrer Organisationen Wichtiges für die Integration und Beheimatung der jungen Menschen geleistet werde.

Der Dank der Schulfamilie wie auch aller ukrainischen Schüler ist den Helfern gewiss und die Unterstützung setzt einen weiteren wichtigen Pfeiler für die diesjährige Solidaritäts-Aktion des Rotary-Clubs mit dem Gymnasium Zwiesel ganz gemäß dem afrikanischen Sprichwort: „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

Martina Kuchler

Wer ist Geo-Champion?

Wer ist Geo-Champion?

Gymnasium kürt Schulsieger beim Diercke Wissens-Test

Diercke WISSEN ist Deutschlands größter Wettbewerb für das Fach Geographie, an dem jährlich mehr als 300.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen

In diesem Schuljahr wurde die Schülerin bzw. der Schüler mit dem größten geographischen Fachwissen in der 10 Jahrgangsstufe am Gymnasium Zwiesel gesucht. Dementsprechend wurde der Diercke-Wissenstest mit verschiedenen Fragen zu regionalen, europäischen sowie weltweiten Phänomenen und zum geographischen Allgemeinwissen durchgeführt. Insgesamt haben 75 Schülerinnen und Schüler an diesem Wettbewerb teilgenommen und durchwegs mit ihrem Wissen überzeugt.

Weltwissen über den Unterricht hinaus

In einem sehr engen Rennen an der Spitze konnte sich Hofmann Rico über zwei Runden zum Schulsieger küren. Hierbei qualifizierte er sich zunächst auf Klassenebene gegen seine Klassenkameraden aus der 10b für den abschließenden Wettbewerb auf Schulebene. Beim Schulsiegertest konnte er sich anschließend gegen elf andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchsetzen, wobei er fundierte geographische Kenntnisse bewies, die weit über die im Unterricht vermittelten Kenntnisse hinausgehen.

Heißes Match Richtung Singapur

Am Ende war er es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Hofmann Rico (10b) und Döringer Florian (10a). Beide Schüler erreichten beim Schulsiegertest die gleiche Punktzahl. Hofmann Rico konnte jedoch die Stichfragen mit 2:1 für sich entscheiden, weshalb er sich schließlich zum Schulsieger kürte.
Da er ein großer Singapur Fan ist und eine Reise dorthin auf seiner Bucket List steht, wurden ihm vom Schulleiter OStD Dr. Wolfgang Holzer ein Reiseführer, ein Stadtplan und ein Poster von der Metropole überreicht.

(Stefan Ziegler)

Zeichen der Erinnerung und Versöhnung

Zeichen der Erinnerung und Versöhnung

Erlebnispädagogische Exkursion der 10. Klassen ins tschechische Kvilda

Nach mehr als zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen durften 14 Schülerinnen und Schüler aus den 10. Klassen des Gymnasiums Zwiesel am 4. und 5. Mai 2022 zwei ganz besondere Tage im benachbarten Böhmerwald erleben. Die Organisation Post Bellum lud die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zu einem außergewöhnlichen erlebnispädagogischen Projekt ein.

Das Anliegen dieses von der Europäischen Union und EUREGIO e.V. geförderten Projektes ist es, „…den heutigen Schülern die Situation in der ethnisch gemischten Grenzregion der Tschechoslowakei vor und nach dem Zweiten Weltkrieg näher zu bringen. Anhand von Geschichten aus der jüngeren Vergangenheit soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, was es bedeutet, sich mit dem Vorwurf einer Kollektivschuld auseinanderzusetzen, welche Härten Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, ob Tschechen 1938 oder Deutsche 1945, erleiden mussten. …“.

Gemeinsame Zeitreise

Im böhmischen Kvilda (vormals Außergefield) trafen die Zwieseler Gymnasiasten auf eine Klasse des englisch-tschechischen Gymnasiums Budweis. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden sich die tschechischen und bayerischen Schülerinnen und Schüler in zwei Workshops schnell vertraut. In verschiedenen Rollenspielen bekamen sie die Möglichkeit, die Zeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Sicht der tschechischen und deutschen Bevölkerungsgruppe und nochmals aus der besonderen Situation der jüdischen Bevölkerung zu erspüren. Die Motivation und Begeisterung der Moderatoren sprang schnell auf die Schülerinnen und Schüler über. Mit Freude und großer Ernsthaftigkeit haben sich die Schülerinnen und Schüler Sicht- und Denkweisen und verbreitete Vorurteile dieser Zeit erarbeitet, die den Weg für die tragische Entwicklung hin zum Zweiten Weltkrieg mit den Folgen von Tod und Vertreibung bereitet haben. Am Abend durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kulturzentrum von Kvilda ein berührendes Filmdokument mit Interviews mit Zeitzeugen, die als Deutsche nach dem zweiten Weltkrieg aus dem Staatsgebiet der Tschechoslowakei vertrieben wurden, erleben.

Wanderung durch die Vergangenheit

Am zweiten Tag des gelungenen Projektes stand ein fast 20 Kilometer langer Fußmarsch zur bayerisch-böhmischen Grenze auf dem Programm. Der promovierte Historiker Dr. Mikuláš Zvánovec hat eine hochspannende Route über die geschleiften Dörfer Fürstenhut (Knížecí  Pláně), Buchwald (Bučina), Hüttl (Chaloupky) und Mühlreuterhäuser zusammengestellt und so hochinteressante Erläuterungen gegeben. Sehr nachdenklich wurden die Teilnehmer im Anblick von Narzissen als Zeugen von Gärten der verschwundenen Hofstellen, von immer noch zugänglichen Kellergewölben und eines verlassenen Schreinereibetriebes direkt am Grenzbach. Nur die begleitenden Lehrkräfte kannten die Grenzanlagen aus der Zeit des Eisernen Vorhangs noch aus eigener Anschauung. Eine historisch nicht ganz korrekte, gleichwohl erschütternde Gedenkstätte mit einer Nachbildung der Grenzbefestigung und eines ehemaligen Wachturms beim Hotelgasthof Alpská vyhlídka in Bučina erinnert heute an die tragische Trennung der Menschen hüben und drüben für fast 40 Jahre.

Gemeinsam Brücken bauen

In den beiden Projekttagen wurde die Erinnerung an die Ursachen und Folgen von Flucht und Vertreibung lebendig gehalten. Gleichzeitig wurde eine Brücke geschlagen zu ganz aktuellen Fluchtbewegungen. Als sehr wertvoll empfanden sowohl die Schüler als auch die begleitenden Lehrkräfte die Begegnung mit der tschechischen Partnerklasse aus Budweis. Die Verständigung war problemlos, da die Budweiser Schülerinnen und Schüler sehr gut Deutsch sprachen und andererseits bei der Zwieseler Gruppe auch vier Gastschülerinnen und Gastschüler aus dem EUREGIO-Programm teilnahmen, die für einige Monate das Gymnasium Zwiesel besuchen.

Die begleitenden Lehrkräfte Ingrid Weber und Dr. Wolfgang Holzer richteten einen herzlichen Dank an die Organisation Post Bellum mit ihrem Leiter Tomáš Trantina , an die Ackermanngemeinde Regensburg, vertreten durch Veronika Veličková und im Besonderen an die Betreuerinnen und Betreuer der Workshops, des Filmabends und der geführten Wanderung und drückten ihre Hoffnung aus, dass das Projekt eine Fortsetzung findet.

(Dr. Wolfgang Holzer)

Gymnasiasten auf erster großer Reise

Gymnasiasten auf erster großer Reise

Kennenlerntage der Klasse 5c

Endlich wurden Geduld und langes Warten belohnt: Nachdem die Kennenlerntage für die Klasse 5c zweimal coronabedingt verschoben werden mussten, machten sich 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c endlich mit ihren begleitenden Lehrkräften Franz Kuchler und Uschi Gattermann auf den Weg zum Wessily-Haus in Hohenau.

Erkundung der wilden Natur

Nach dem Beziehen der Zimmer erkundeten die Schüler am ersten Nachmittag bei einer abenteuerlichen Wanderung die Wälder um das Haus und erstiegen dabei die große Kanzel, einen Aussichtsfelsen in der Nähe der Unterkunft. Die Waldführer des Nationalparks informierten die Schüler bei diesem Ausflug in die Natur über die heimischen Pflanzen- und Tierarten und brachten ihnen den Leitspruch des Nationalparks „Natur Natur sein lassen“ näher.

Wandern, Spiel und Spaß

Am zweiten Tag wartete dann eine größere Herausforderung auf die Kids: die Wanderung zum Lusen stand auf dem Programm. Trotz der instabilen Wetterlage brach die Gruppe mutig und voller Schwung Richtung Lusengipfel auf und wurde mit teils sonnigem Wetter auf dem Weg und am Gipfel belohnt. Beim Abstieg überraschte dann jedoch ein heftiger Regenschauer mit Hagel die kleinen Wanderer kurz nach dem Schutzhaus, den alle aber als echte Naturfreunde ganz gelassen hinnahmen. Die Lehrer freute am meisten, dass die Kinder, obwohl sie das Wandern sehr angestrengt hatte, sich kurze Zeit später wieder alle in den Gemeinschaftsräumen einfanden, um miteinander Tischtennis, Fußball oder Kickern zu spielen. Die Abendgestaltung an beiden Tagen übernahmen in exzellenter Weise die sechs Tutoren aus der Klasse 10c, die auch sonst die Lehrer bei der Betreuung kraftvoll unterstützten.

Lernen auf verschiedensten Ebenen

Am letzten Tag machte die Gruppe vor der Heimfahrt noch einen Abstecher ins Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald. Dort organisierten die Waldführer eine Museumsrallye, bei der es für die Schülerinnen und Schüler so manches zu entdecken gab und bei der alle eifrig mitmachten.

Die ganze Gruppe genoss die gemeinsamen Tage abseits des normalen Schulunterrichts als willkommene Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen und im sozialen Miteinander zu wachsen.

(Franz Kuchler und Uschi Gattermann)

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