Biathlon-Junioren-WM am Arber
Biathlon-Junioren-WM am Großen Arber – Ein besonderer Tag für unser Sport-Leistungsfach
Vom 28. Februar bis 8. März fand im Skizentrum am Großen Arber im Bayerischen Wald die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaft im Biathlon statt. Nachwuchsathletinnen und -athleten aus zahlreichen Ländern kämpften dort um Medaillen. Auch das Sport-Leistungsfach der Q12 und Q13 des Gymnasiums Zwiesel hatte am Freitag, den 6. März, die besondere Gelegenheit, einen Wettkampftag live vor Ort mitzuerleben.
Blick hinter die Kulissen
Unser Besuch begann um 09:45 Uhr mit einer exklusiven Führung für unsere Gruppe durch Frau Elisabeth Unnasch, Mitorganisatorin der Veranstaltung und gleichzeitig Tourismusreferentin des Landratsamtes Regen. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten wir einen Einblick hinter die Kulissen, beginnend bei der Wachsstation der Athleten. Dabei wurde deutlich, wie aufwendig die Organisation eines solchen internationalen Sportereignisses ist: Rund 450 Sportlerinnen und Sportler sowie etwa 300 Techniker, Trainer und Helfer betreuen die Teams. Da die vorhandenen Räumlichkeiten nicht ausreichten, wurden zusätzliche Container als Arbeits- und Aufenthaltsbereiche für die Wettkampfteams aufgestellt.
Im Anschluss bekamen wir eine anschauliche Erklärung zum Ablauf eines Biathlonrennens sowie zum Schießstand, an dem die Athleten nach jeder Laufrunde ihre Zielscheiben treffen müssen. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, das Gelände eigenständig zu erkunden und die besondere Atmosphäre im Stadion zu erleben.
Wettkampfatmosphäre live erleben
Um 10:30 Uhr fiel schließlich der Startschuss für den Massenstart der Männer. Entlang der Strecke feuerten zahlreiche Zuschauer die Athleten begeistert an und sorgten für eine großartige Wettkampfatmosphäre. Nach einem spannenden Rennen setzte sich am Ende ein Teilnehmer aus Norwegen durch und sicherte sich den Sieg.
Nur eine Stunde später, um 11:30 Uhr, gingen auch die Frauen in den Massenstart. Auch hier erlebten die Zuschauer ein packendes Rennen, bei dem schließlich eine Athletin aus der Ukraine als Erste die Ziellinie überquerte.
Der Besuch der Biathlon-Junioren-WM war für unsere Sportkurse ein besonderes Erlebnis. Neben spannenden Wettkämpfen erhielten wir auch interessante Einblicke in die Organisation und Durchführung eines internationalen Wintersportevents.
(Markus Draxler)
Lernen als Abenteuer am Gymnasium
Tag der offenen Tür mit spannenden Stationen
Ferne Welten, andere Kulturen, sportliche Herausforderungen und Geheimnisse des Alltags – all diese spannenden Kapitel konnten die jungen Besucherinnen und Besucher am vergangenen Samstag am Gymnasium Zwiesel aufschlagen. Und sogar die Frühlingssonne hatte sich groß in Schale geworfen, so dass die Sonnenbeobachtungsstation von OStR Florian Vogl im kleinen Innenhof des Gymnasiums tolle Eindrücke vermittelte. Zudem strahlten die Gesichter der zahlreichen kleinen Besucher aus den Grundschulen in und ums Schulgebäude des Gymnasiums zum Tag der offenen Tür um die Wette.
Spannende Vielfalt gymnasialen Lernens
Empfangen wurden Eltern und Grundschüler in der Aula der Schule von Schulleitung und Tutoren aus den 10. Klassen. Während sich die Erwachsenen in zwei einführender Vorträgen durch die Schulleitung über wichtige Besonderheiten und Stundentafeln des Gymnasiums, den Aufbau der verschiedenen Zweige der sprachlichen, naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Ausrichtung sowie über die breite Palette von Wahlfächern und Brückenangeboten inklusive schulpsychologischer, schulpädagogischer und laufbahnberatender Angebote informierten, schnupperten die Grundschüler gymnasiale Luft.
Abenteuertour des Wissens
Geführt in kleinen Gruppen durch Tutorinnen und Tutoren aus den 10. Klassen, die die Neuankömmlinge auch in ihrem ersten Jahr am Gymnasium in Gruppenstunden und Aktionen betreuen und begleiten, gab es so einiges zu entdecken. An verschiedensten Stationen konnte man seine künstlerische und geschichtliche Begabung etwa bei kreativen Batikwerken auf Papier oder einer von Schülern der sechsten Klasse gehaltenen Information zum alten Ägypten mit Hieroglyphenschrift ausleben, sein Wissen über England in einem Londonquiz testen und den Stadtplan Londons erkunden, als angehender Naturwissenschaftler Sonnenflecken interpretieren oder im vorösterlich-biologischen Labor dem Ei auf die Spur kommen und dabei noch in einem Escape-Game das Schulskelett Hugo aus dem Schrank befreien! Kreative Lapbooks der aktuellen Fünftklässler zeigten Themen der Religion, die musikalisch Begabten rockten mit Amadeus den Musiksaal, während die Sportler in der großen Doppelturnhalle sich an Tanzkünsten erfreuten, auf der Slackline balancierten oder in große Höhen strebten an der beliebten Kletterwand.
Lernspaß im Unterricht
Ein Highlight des Rundgangs durch die weitläufigen, hellen und einladend sanierten Räume des Gymnasiums, wo auch bunte Sitzwürfel zum Rasten einluden, stellte allerdings die Welt des Lernens dar: jeweils drei unterhaltsame und lehrreiche Schnupper-Unterrichtsstunden warteten auf die Neuankömmlinge aus der Grundschule. Da konnte man in Biologie zum forschenden Wissenschaftler werden und mittels eines Essigexperiments unter zahlreichen Hühnereiern ein Reptilienei bestimmen. Und woran erkennt man dieses? Reptilieneier haben keine Kalkschale!
Einen Vulkanausbruch und den Ätna live zu erleben, ermöglichte die Geographie und die Kinder nahmen dabei sogar einen echten Vulkanstein unter die Lupe. In Englisch erhielten die kleinen Besucher einen Survival-Kit, der spielerische vermittelte, wie man die ersten Wochen am Gymnasium meistert, im Deutschen wurde es mystisch bei den Sagen aus dem Bayerwald, während es in der Musik heiß herging mit einer Combo aus den fünften und sechsten Klassen der Schule!
Noch einem spannenden Abenteuer musste man sich schließlich in der Mathematik-Stunde stellen: Faszinierende Knobeleien waren zu lösen, um selbst ein Koordinatensystem zu entwerfen. Und so gelangte man letztendlich zu einer Schatzkiste, die wiederum nur mit Köpfchen zu öffnen war und als Belohnung Gummibärchen ausspuckte!
Wanderung durch vielfältige Lernwelten
Um auch die Eltern mit den weitläufigen und modernst ausgestatteten Räumlichkeiten des Gymnasiums vertraut zu machen, gab es für diese ebenfalls Führungen in Kleingruppen durch Lehrkräfte der Schule. So gelang ein Einblick in die umfangreiche digitale Ausstattung der Schule, aber auch die zahlreichen traditionell analogen Angebote. Genauere Informationen über die Sprachenwahl, die offene Ganztagsschule mit ihrem Nachmittags-Betreuungsangebot, die Möglichkeit der Teilnahme am Programm „Partnerschule des Wintersports“. Die Schulküche mit kleinen, von Schülern produzierten Leckereien, die Mensa sowie die Fairtrade-Orientierung oder Aspekte der Klimaschule ergänzten das Angebot und nicht zuletzt sorgte ein leckeres Kuchenbuffet für das leibliche Wohl.
Erschöpft, aber glücklich kehrten schließlich die Kinder zu ihren Eltern an den Treffpunkt Mensa zurück, ausgestattet mit ihren kleinen Kunstwerken, wo viele Osterhasen sich tummelten, und dem Schulbutton in Wunschfarbe. Dessen Aufschrift: „Große Ziele – Gemeinsame Zeiten – Sei dabei!“ wird dabei hoffentlich zum Motto vieler neugieriger und lerneifriger Neuankömmlinge am Gymnasium im kommenden Herbst.
(Martina Kuchler)
Junge Börsenprofis im Einsatz
Gymnasium Zwiesel erfolgreich beim Planspiel Börse
Schülerinnen und Schüler sammeln wertvolle Erfahrungen im Wertpapierhandel
Mit großem Engagement und einer Portion Mut nahmen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zwiesel am diesjährigen Planspiel Börse teil. Über mehrere Wochen hinweg handelten sie virtuell mit Aktien, Fonds und anderen Wertpapieren – sammelten risikolos Börsenerfahrung und lernten dabei, wie spannend und komplex die Welt der Finanzmärkte ist.
Wichtige Einflüsse, die in der viermonatigen Spielphase die Aktienmärkte beflügelten, waren z.B. die US-Zoll- und Handelspolitik, global steigende Verteidigungsausgaben und die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz.
Mit 50.000 Euro und Cleverness zum Sieg
Das Planspiel Börse, organisiert von den Sparkassen, bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihr Wissen über Wirtschaft und Finanzen praxisnah zu erweitern. Mit einem virtuellen Startkapital von 50.000 Euro versuchten die Teams, durch geschickte Anlagestrategien den Depotwert zu steigern und in der Nachhaltigkeitswertung zu punkten.
Mit einer cleveren Mischung aus Technologie- und Nachhaltigkeitsaktien erhöhten die Teams ihre Depotwerte. Besonders erfolgreich war das Team „KriAmeMaga“ (Kristian Fischer, Amelie Treml und Magdalena Süß), die im Landkreis Regen den zweiten Platz in der Nachhaltigkeitswertung belegen konnten.
Preisverleihung durch Sparkasse
In der Depotwertung erreichten die „Woid Investors“ mit Martin Kölbl, Moritz Rager und Ben Achatz den 3. Platz. Zur Preisverleihung kam der Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Zwiesel, Johannes Horn, an die Schule und überreichte den erfolgreichen Teams aus der Oberstufe (Q12) die Geldpreise.
Die Preisträger des Gymnasiums Zwiesel blicken stolz auf ihre Leistung zurück und sind sich einig: Das Planspiel Börse war nicht nur lehrreich, sondern auch ein spannendes Abenteuer, das Lust auf mehr macht. Schulleiter OStD Martin Huber,und die Lehrkräfte der Fachschaft Wirtschaft und Recht bedanken sich herzlich bei der Sparkasse Regen-Viechtach für die Durchführung des Planspiels.
(Andrea Döringer)
Ein knappes Jahrzehnt polizeiliche Präventionsarbeit
PHK Volker Kufner am Gymnasium Zwiesel verabschiedet
Das Gymnasium Zwiesel legt großen Wert auf ein umfassenden Präventionskonzept, doch diese so wichtige Aufgabe ist nur möglich durch die wertvolle und zuverlässige Arbeit eines besonderen Partners. Polizeihauptkommissars Volker Kufner erfüllte diese Mission in herausragender Weise.
Experte in Präventionsfragen
Bereits seit dem Jahr 2017 leistet Herr Kufner einen unschätzbar wertvollen Beitrag zur Sicherheit und zum Schutz der Schülerinnen und Schüler. Seine umfangreiche Präventionsarbeit erstreckte sich über die Jahrgangsstufen 5 bis 10: Sicherheit im Medienalltag in Bezug auf Facebook, Handy, Whatsapp und Computerspiele, Rechte am Bild in Bezug auf das Smartphone, Sucht und illegale Drogen, Gewalt, Cybermobbing und Konfliktlösungsstrategien sowie die verschiedensten Fragen der Verkehrsprävention.
Verlässlicher Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler
Neben seiner umfassenden Kompetenz zeichnet PHK Volker Kufner seine Empathie und sein souveräner Umgang wie die Begeisterung für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern aus, was ihn stets zu einem verlässlichen Ansprechpartner machte.
Die ganze Schulfamilie dankt Herrn Kufner, der beruflich nun einen anderen Aufgabenbereich übernehmen wird, für seinen unermüdlichen Einsatz und sein vorbildliches Engagement für die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Schülerinnen und Schüler. Er hat in besonderer Weise dazu beigetragen, eine sichere und unterstützende Lernumgebung an unserer Schule zu schaffen.
(Martina Kuchler)
Im Mittelpunkt der Mensch
Schriftstellerwerkstatt gestaltet Lesenacht des Hospiz-Vereins
Es ist bereits eine wunderbare Tradition geworden, dass die Mitglieder der Schriftstellerwerksstatt des Gymnasiums Zwiesel unter der Leitung von StDin Kuchler alljährlich an der Lesenacht des Hospizvereins Arberland e.V. in der Stadtbücherei Regen teilnehmen. Dort gestalten sie den ersten Teil des Abends mit selbstverfassten Geschichten und Gedichten.
Mit besonderer Freude und jugendlichem Elan lasen so Ende Februar wieder die jungen Nachwuchsschriftsteller zum Thema „Im Mittelpunkt der Mensch“, das die kleinen Schreiberlinge im Wahlkurs eifrig diskutiert hatten. Bei vielen kam sofort das Thema Künstliche Intelligenz und deren Chancen und Gefahren zur Sprache. So tauchte dieses Thema auch in mehreren Beiträgen der jungen Autoren und Autorinnen auf, in nachdenklichen Geschichten, aber auch witzigen Gedichten.
Von künstlichen Gehirnen bis zum Wolf im Menschen
So reimte Anna-Lena Hamel aus der Klasse 11 in amüsanten Versen über „Das künstliche Hirn“, das der Mensch sich geschaffen hat und das allenthalben sein Unwesen treibt – an den Schluss hat die junge Autorin eine Warnung vor möglichen katastrophalen Folgen gesetzt.
David Eller aus der 6. Klassen bot in seiner „Worldstory“ ein dystopisches Zukunftsbild von arbeitslosen und ersetzten Menschen, die von Robotern aus ihrem bisherigen Leben gedrängt werden, und mahnte in einem Schlussappell zu Menschlichkeit, Wärme und analoger Nähe.
Den bedenklichen Seiten des menschlichen Wesens widmeten sich Lucia Kutzer und Annemarie Zellner (beide 5. Klasse). Lucia veranschaulichte „Das komplexeste Wesen des Universums“, den Menschen, der sich immer mehr seiner Kreativität von der KI rauben lässt, und das bereits in Kindheit und Schule. Annemarie erklärte eindrucksvoll das berühmte Zitat des Menschen, der dem Menschen ein Wolf ist, und hoffte, dass ein Umdenken im Miteinander einsetzt, so dass der Mensch des Menschen Freund werden kann.
Von der Qual menschlicher Existenz zur coolen Oma
In der zweiten Runde der Lesung faszinierte die Erzählung „Existenz“ von Johanna Ademi aus der 8. Klasse des Gymnasium, in der mitreißend verdeutlicht wurde, wie sehr sich der Mensch oft von Leistungsdruck, Kapitalismus und dem Streben nach Reichtum verführen lässt, nur um dabei das Wichtigste seiner Existenz zu verlieren: Freunde, Mitgefühl, familiäre Wärme und innere Zufriedenheit.
Ein ähnliches Thema hatte sich Alexandra Ujvari (5. Klasse) gewählt, die in ihrer kleinen Geschichte „Auszeit“ veranschaulichte, wie sich der im Arbeitsleben ausgebeutete Mensch wieder der Natur zuwendet und dort Freude und Erfüllung findet.
Einen witzigen Kontrapunkt setzte dann Ruben Buchinger (5. Klasse) mit einem symbolischen Gedicht von Franz von Kobell, der das Leben des Menschen mit einem alten Lederstiefel vergleicht, und brachte zudem mit der Lesung eines weiteren Gedichts von Anna-Lena Hamel, die krankheitsbedingt fehlte, über „Meine coole Oma“ das Publikum zum Lachen: War doch die Oma auf dem Veggi-Trip und versuchte, ihre ganze Familie von der „Fleischfresserei“ zu heilen.
Von der Hoffnung auf Zukunft
Die Schlussrunde brachte die Zuhörer noch einmal zum Nachdenken: StDin Kuchler las einen für das Magazin „Lichtung“ verfassten Text zu Heinrich Bölls Kurzgeschichte „Wanderer kommst du nach Spa….“, der in berührender Weise auf die Intensität und noch heutige Wirksamkeit dieser Geschichte für unsere Gegenwart verwies. Als eine Mahnung an die Beendigung des Kriegstreibens für Mitgefühl und Humanität.
Ein Gemeinschaftsgedicht der Schriftstellergruppe zum Thema „Menschsein“ in aufeinanderfolgenden Elfchen, die das Leben des Menschen und seine Hoffnungen Revue passieren ließen, beendete den unterhaltsamen ersten Teil der Lesenacht.
Beeindruckt und bewegt zeigte sich das Publikum in der Stadtbücherei Regen von den tiefsinnigen Gedanken und Überlegungen der so jungen Autorinnen und Autoren. Ein kräftiger Applaus bestärkte die Gruppe, mutig weiterzuschreiben!
(Martina Kuchler)
Schulmeisterschaft Ski Alpin am Arber
Herausragende Leistungen der Zwieseler Gymnasiasten
Die Realschule Zwiesel und das Gymnasium Zwiesel führten am 04.02.2026 die Schulmeisterschaft Ski Alpin am Arber gemeinsam durch. Insgesamt nahmen 52 Sportlerinnen und Sportler daran teil. Auf der gut präparierten Piste bei durchweg guter Witterung, aber kalten Bedingungen, stellten die Schülerinnen und Schüler ihr Können eindrucksvoll unter Beweis.
Alle Läuferinnen und Läufer waren hochmotiviert und hatten sichtliche viel Freude am Wettkampf. Die Teilnehmenden mussten sich in zwei Durchgängen beweisen, was zu spannenden Duellen führte und sowohl bei den Athleten als auch beim Publikum für gute Stimmung sorgte.
Selbst zwei Vorläuferinnen aus der Grundschule konnten für dieses Ereignis gewonnen werden. Zahlreich erschienene Eltern unterstützten ihre Kinder und trugen zu einem reibungslosen Verlauf bei.
Besonders hervorzuheben sind die herausragenden Leistungen von Leo Bachmeier und Ida Lilienthal vom Gymnasium Zwiesel. Beide konnten mit hervorragenden Läufen die Tagesbestzeiten bei der diesjährigen Schulmeisterschaft Ski Alpin erzielen und sich damit klar an die Spitze des Feldes setzen.
Die Schulfamilie gratuliert allen Siegerinnen und Siegern herzlich und freut sich bereits jetzt auf die nächste Schulmeisterschaft Ski Alpin.
(Bianca Schiller)
Beeindruckender Skiwettbewerb
Landesfinale Skilanglauf 2026 in Lenggries
Lenggries/Brauneck – Das Landesfinale Skilanglauf 2026, die Bayerische Schulmeisterschaft im Skilanglauf, fand in diesem Jahr in Lenggries am Brauneck statt. Obwohl das Gebiet vor allem als renommiertes Alpinskigebiet bekannt ist, präsentierte es sich den jungen Langläuferinnen und Langläufern mit einer besonders reizvollen und anspruchsvollen Strecke.
Die Wettkampfloipe verlangte den Athletinnen und Athleten alles ab: Ein langer, fordernder Anstieg, gespickt mit technischen Elementen, stellte hohe Anforderungen an Ausdauer, Technik und Konzentration. Bei hervorragendem, sonnigem Winterwetter an beiden Wettkampftagen herrschten ideale Bedingungen, die zu fairen und spannenden Rennen beitrugen.
Eine besondere Rolle nahm das Gymnasium Zwiesel ein. Als einzige Schule in ganz Bayern stellte es Mannschaften in allen Wettkampfklassen. Insgesamt gingen fünf Teams des Gymnasiums an den Start und vertraten Niederbayern gegen eine starke Konkurrenz, insbesondere aus Oberbayern und dem Allgäu, die traditionell im Skilanglauf sehr stark aufgestellt ist.
Auch wenn der große sportliche Erfolg des Vorjahres, damals mit vier Stockerlplätzen, in diesem Jahr nicht wiederholt werden konnte, zeigten sich die begleitenden Lehrkräfte Kerstin Bredl und Franz Kuchler und auch die Schülerinnen und Schüler zufrieden. Der sportliche Vergleich auf hohem Niveau, die fairen Wettkämpfe und das gemeinsame Erlebnis standen klar im Vordergrund.
Am Ende überwog bei allen Beteiligten das Positive: Zwei Tage voller Sport, Teamgeist und Gemeinschaft in einer beeindruckenden Winterlandschaft machten das Landesfinale Skilanglauf 2026 zu einem besonderen Ereignis, an das sich die jungen Sportlerinnen und Sportler gerne erinnern werden.
Die Platzierungen: Jungen III 4. Platz, Mädchen III 5. Platz, Jungen IV 6. Platz, Mädchen IV 6. Platz, Mixteam aus Jungen und Mädchen 4. Platz.
(Franz Kuchler)
Katharina Müller ist „Die Vorleserin“
Sieg beim Kreisleseentscheid gegen zehn Konkurrenten
Bereits im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen vor Weihnachten hatte sich Katharina Müller aus der Klasse 6a als Schulsiegerin behauptet.
Nun hat sie auch auf der nächsten Ebene des Wettbewerbs, beim Kreisleseentscheid in der Stadtbibliothek Regen ihre Lesekompetenz und Vortragskunst unter Beweis gestellt! Dort ließ Katharina geschriebene Worte lebendig werden und zeigte eine souveräne Lesetechnik, deutliche Aussprache und flüssigen Vortrag sowie treffende Betonung und Stimmlage beim Vortrag einer mysteriösen Szene. Auch beim Vortrag eines unbekannten Textes aus „Cassandra Morgan“ von Skye McKenna brillierte Katharina.
Die Schulfamilie des Gymnasiums Zwiesel gratuliert herzlich zu diesem Erfolg und ist stolz darauf, dass die junge Gymnasiastin beim Bezirksleseentscheid den Landkreis Regen und auch ihre Schule vertreten wird. Wir wünschen viel Erfolg!
(Martina Kuchler)
Bunte Sprachenwoche am Gymnasium
Von französischen Spezialitäten bis zu Lateingladiatoren
Traditionellerweise um den Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar fand am Gymnasium Zwiesel die deutsch-französische Woche mit lateinischen Zugaben statt: Es gab als Auftakt für alle einen Pausenverkauf mit französischen Spezialitäten, die von unseren Schülerinnen und Schülern zubereitet wurden. Im Hintergrund konnte man den Oberstufenkurs Französisch der 12. und 13. Klasse mit Veronika Aschenbrenner am Klavier hören und Stellwände betrachten, die unter der Leitung von Frau StDin Egner zu französischen clichés ausgestellt wurden.
Vorlesekünstler in der Fremdsprache
Für die 7. Klassen fand Mitte der Woche der bereits etablierte französische Vorlesewettbewerb statt. Eine Jury um Frau OStRin Achatz und zwei Oberstufenschüler hatte es nicht leicht mit einer Entscheidung. Fünf mutige Schülerinnen und Schüler traten gegeneinander an, um in der Fremdsprache betont und flüssig vorzulesen.
Sieger war schließlich Valentin Schmidberger (7a), auf den 2. Platz kam Linda Kollmeier (7c) und den 3. Platz belegte Magdalena Lenz (7a). Ebenfalls erfolgreich waren Timotei Clim (7d) und Lea Kramhöller (7b).
Ins Reich der Märchen mit Madame Bouin
Abgeschlossen wurde die Woche durch einen Besuch der französischen Geschichtenerzählerin Madame Bouin, die alle Zuhörer ins Reich der Märchen unter anderem nach Afrika mitnahm und dazwischen auch devinettes, also Rätsel, stellte. Merci, Madame Bouin et à bientôt!
Certamen Vocabulorum – Lateinischer Vokabelwettbewerb
Eine Battle um den Wortschatz – lateinisch certamen vocabulorum – fand in der Arena C010 des Gymnasiums Zwiesel statt. Parallel zum Vorlesewettbewerb der Franzosen stellten sich die Lateinschülerinnen und -schüler einer Herausforderung: Unter der Aufsicht der beiden Lateinlehrerinnen StRin Teresa Röger und StRin Christina Bauer durften die Schülerinnen und Schüler in Dreierteams gegeneinander antreten und beweisen, wie gut sie die Bedeutungen der Lateinvokabeln beherrschten.
Gespielt wurde im Doppel-K.O.-System, so hatten auch die Teams, die ein Match verloren haben, die Möglichkeit, sich noch weiter zu qualifizieren. Nicht nur Wissen, sondern auch Schnelligkeit waren gefragt.
Die beiden Finalteams pueri sapientes und victores lieferten sich bis zum Finale ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das drittplatzierte Team (Albert Nullstein) hatte ebenfalls eine lange Ausdauer. Der Rest der Lateiner fieberte bis zum Schluss mit und feuerte die Teams (meist des jeweiligen Kurses) an. Aber nur wer rechtzeitig buzzerte und sich in der Hektik nicht in der Bedeutung täuschte, gewann den Punkt.
(Daniel Lauber)
Eigeninitiative und politisches Engagement
Zwieseler Gymnasiasten gestalten Podcast zu Politikwettbewerb
Politik kann trocken sein? Nicht am Gymnasium Zwiesel! Fünf engagierte Schülerinnen und Schüler – Veronika Aschenbrenner (Q13), Alexander Klimm (Q12), Max Lorenz (10b), Sophie Raffalt (Q13) und Nele Zisler (Q13) – haben im laufenden Schuljahr eindrucksvoll bewiesen, wie spannend politische Bildung sein kann. Gemeinsam nahmen sie am Politikwettbewerb „Politik brandaktuell“ der Bundeszentrale für politische Bildung teil.
Podcast als interessantes Format
Statt eines klassischen schriftlichen Beitrags entschied sich das Team für ein modernes Format: einen Podcast. Von der ersten Idee bis zur fertigen Aufnahme entstand dieser größtenteils in Eigenregie – mit viel Motivation, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein. Unterstützung erhielten die Schülerinnen und Schüler bei organisatorischen Fragen und der formalen Einreichung von Frau StDin Ingrid Weber, der Fachschaftsleiterin für Politik und Gesellschaft, die das Projekt auch betreute.
Impuls aus Mentorenprogramm
Auf den Wettbewerb aufmerksam geworden war die Gruppe bei der alljährlichen Auftaktveranstaltung des Mentorenprogramms für begabte Schüler von Frau StRin Angela Jakob und Frau OStRin Silke Vacek, dem alle Teilnehmenden angehören. Als Wettbewerbsbeitrag entwickelten sie einen Podcast, der sich sachlich, differenziert und verständlich mit der Rolle des Verfassungsschutzes in der deutschen Demokratie auseinandersetzt. Ziel war es, politische Abläufe transparent zu machen, demokratische Kontrollmechanismen einzuordnen und verschiedene Sichtweisen fair gegenüberzustellen – keine leichte Aufgabe, die das Team jedoch souverän meisterte. Um den Unterhaltungsfaktor des Podcasts und den Spaß der Teilnehmer an der Sache zu steigern, entschied man sich zudem, gemeinsam einen kleinen Jingle einzusingen und einzubauen.
Demokratie aktiv mitgestalten
Für inhaltliche Tiefe sorgten Gespräche mit Landrat Dr. Ronny Raith sowie mit Frau StDin Ingrid Weber. Die Kombination aus Perspektiven aus Verwaltung und Schule ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine fundierte, ausgewogene und praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Thema. So gelang den Schülern ein perfektes Beispiel dafür, wie politisches Engagement, Teamarbeit und Eigeninitiative auch außerhalb des Klassenzimmers Früchte tragen können – und wie junge Menschen Demokratie aktiv mitdenken und mitgestalten.