Kunst

„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin , als Erwachsener einer zu bleiben.“ (Pablo Picasso)

1. Fachprofil

Vielfalt. Dieser Begriff beschreibt treffend wesentliche Aspekte des Alltags im Kunstunterricht. Da wären etwa die Arbeitstechniken: Es wird gemalt, genagelt, ge-sägt, geschnitzt. Man druckt, sprüht, klebt, zeichnet. Wir bauen, modellieren und fo-tografieren. Vielfalt steht auch für die verarbeiteten Materialien: Gips, Papier, Kar-ton, Ton, Holz, Beton, Eisen, Glas… Wir arbeiten alleine an einem Thema, mit ei-nem Partner oder in Gruppen. Bei den Ergebnissen sind dann unterschiedliche Ideen gefragt, denn die einzig „richtige“ Lösung gibt es nicht. Wichtig sind die individuelle Gestaltung, Kreativität und Originalität, wobei auch unerwartete Resultate entstehen können.

Wahrnehmen und Gestalten sind die beiden zentralen Bestandteile des Kunstunterrichts. An unserer Schule steht dabei die künstlerische Arbeit im Zentrum. Betrachtung und Analyse von Kunstwerken und ästhetischen Phänomenen des Alltags, Kenntnisse aus der Kunst- und Architekturgeschichte stehen immer im Zusammen-hang mit der praktischen Themenstellung und fließen in die Gestaltung der eigenen Werke ein. Das „Begreifen“ nehmen wir wörtlich. Die Wirkung der unterschiedlichen Farbkontraste etwa verstehen wir am besten, sobald wir es im selbst gemalten Bild erproben. Die proportionalen Verhältnisse einer menschlichen Figur vollziehen wir in bildhauerischer Arbeit, sei es am Beispiel eines Gipsabgusses, einer Tonfigur oder aus Holz gebaut. Die Entwicklung der Architektur von der Romanik zur Gotik lässt sich in Modellen anschaulich gestalten. Wir wenden perspektivische Darstellungsmethoden an, um eigene Ideen zu Entwürfen in der Architektur zu finden. Die inhaltliche Aussage eines Gemäldes von Caspar David Friedrich wird in einer gestalteten Collage deutlich. Die Kunstrichtung des Surrealismus spiegelt sich in Objekten wieder, die die Schüler verfremden.

„In Kunst kann man wie in keinem anderen Fach seine ganz persönliche Note einbringen“, antwortete eine Schülerin der 9. Klasse auf die Frage, was ihrer Meinung nach das Besondere an diesem Fach ist.

2. Allgemeine Informationen/Lehrplan/Lehrwerke

„Lebenswelten“, „Kunst“, „Kommunikation und Medien“, „Design und Architektur“ sind die Lernbereiche in den Jahrgangsstufe 5 – 10. 

Alltagsästhetik und Kunst, angewandte und freie Gestaltung durchdringen sich dabei in unterschiedlichen Gewichtungen.

Es geht um bildnerisch-praktisches Gestalten und reflektiertes Wahrnehmen von Alltag und Kunst.

Lehrplan:
Hier finden Sie den Lehrplan Kunst für das Gymnasium in Bayern:

Oberstufe:

Alle Schüler müssen sich in der Oberstufe (11. und 12. Klasse) zwischen Kunst oder Musik entscheiden.

Die Kurse in Q11 wie Q12 gliedern sich in die Halbjahresschwerpunkte Körper, Objekt, Architektur und Kommunikation-Design.

3. Seminare/Projekte/Exkursionen

Abwechselnd bietet die Fachschaft Kunst P-Seminare, W-Seminare und Profilkurse an:
Aktuell 2020/22
P-Seminar „Gestaltung und Konzeption eines Kunstbuchs“, eine Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald (U. Wallner)
W-Seminar „Begegnung. Beziehung“ (V. Schagemann)

Hier ein paar Beispiele…

4. Wahlunterricht

2020/21:

Wahlunterricht Unterstufentheater „Des Kaisers neue Kleider“

 

2018/19:

Wahlkurs Plastik für Unterstufe

Wahlkurs Trickfilm für Unterstufe und Mittelstufe     —    Beispiel: Kunstgalopp

5. Wettbewerbe

Regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben, zum Beispiel…

2019 und 2020

Teilnahme der 9. Und 10. Jahrgangsstufe an Designwettbewerb der Glasfachschule Zwiesel in Kooperation mit der Arberland ReGio GmbH

2018/19

Jahrgangsstufe 12: Plakatwettbewerb „Bunt statt blau“, eine Kampagne der DAK

Jahrgangsstufe 8 und 12: Architektur für Neues Lernen, Landesarbeitsgemeinschaft Bayern e.V.

Unterstufe

Mittelstufe

Oberstufe