
P-Seminar WR besucht den Berufswahltag in Regen
„Jobs dahoam“ erkundeten die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Wirtschaft und Recht beim Berufswahltag am 12. Oktober 2024 in Regen. Das vorrangige Ziel der Schülergruppe war es, bei diesem Besuch möglichst zahlreiche Unternehmen für den hauseigenen Berufswahltag im nächsten Jahr zu gewinnen.
Schon nach Gesprächen an wenigen Ständen war klar: Das Interesse der Unternehmen an diesem Projekt ist außerordentlich hoch und die Liste möglicher Teilnehmer füllte sich schnell. Für die Heranwachsenden waren die Gespräche aber nicht nur im Hinblick auf den eigenen Berufswahltag am Gymnasium in Zwiesel gewinnbringend, sie konnten ganz nebenbei auch diverse Firmen und deren vielfältige Ausbildungs- bzw. Studienmöglichkeiten kennenlernen.
Dabei gelang es den Vertretern in unterschiedlicher Weise, die Schülerinnen und Schüler von ihrem Angebot zu überzeugen. Erfreulich war außerdem, dass viele weitere junge Erwachsene aus der Oberstufe des Gymnasiums aus eigenem Antrieb gekommen waren, um sich über „Jobs dahoam“ zu informieren. Für alle Besucher war dieses Angebot in jedem Fall eine wertvolle Erfahrung auf ihrem Weg zur richtigen Berufswahl.

Neuer Elternbeirat am Gymnasium
Ein wichtiges Gremium konstituiert sich
Am Gymnasium Zwiesel wurde kürzlich im Rahmen eines gut besuchten allgemeinen Eltern-Informationsabends das wichtige Gremium des Elternbeirats im regelmäßigen Turnus für die kommenden zwei Schuljahre gewählt. Wer an dem Termin zur Abgabe seiner Stimme verhindert war, konnte sein Wahlrecht auch vorab per Briefwahl wahrnehmen.
In der ersten, konstutuierenden Sitzung des neu gewählten Gremiums wurde die Ämterverteilung vorgenommen. Neue Vorsitzende des Elternbeirats ist Claudia Maurer, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Engagement die Arbeit des Beirates leiten wird. Ihr zur Seite stehen Fabienne Jung als 2. Vorsitzende und Birgit Wildfeuer als Stellvertreterin.
Weiter setzt sich der Elternbeirat aus einer engagierten Gruppe von 12 Eltern zusammen, die sich in den kommenden Monaten aktiv in die Schulfamilie einbringen wollen. Neben den drei Vorsitzenden gehören auch Verena Brem, Britta Draxler, Andreas Hartl (Schriftführer), U. Kaufmann (Kassier), Michaela Müller, Sandra Reiner, Katharina Schachenmayer, Marion Schiller und Ivonne Schweikl dem Elternbeirat an. Zusätzlich stehen als mögliche Nachrückerinnen Christin Twarz und Nadine Schober zur Verfügung und werden die Arbeit des Elternbeirates aktiv unterstützen.
Die Gewählten machten deutlich, dass sie sich auf die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Lehrkräften sowie auf die Möglichkeit, die Schule aktiv mitzugestalten, freuen. Der Elternbeirat wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und Lehrern zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das schulische Leben bereichern.
(Martina Kuchler)

Vom Brückenbau zur Gesundheitsforschung
Jungen der 10. Jahrgangsstufe erkunden die TH Deggendorf
„Herzlich willkommen an der Technischen Hochschule Deggendorf, so hieß es am 24.10.24 für 36 Jungen der 10. Klasse des Gymnasiums Zwiesel. Nach kurzer Anreise mit der Bahn und einem Fußmarsch durch die Stadt zum Deggendorfer Uni-Campus wurde die Gruppe in Begleitung der beiden Lehrkräfte Elisa Igelhaut und Matthias Schönberger von Studierenden der THD begrüßt.
Brückenbauen leicht gemacht
Die „Universität einen Tag lang hautnah erleben“ war nun angesagt und so teilten sich die Schüler in zwei Gruppen auf, um in kurzen Workshops einmal in die Rolle von Studenten zu schlüpfen. Beim ersten Workshop Brückenbauen, oder wie es die beiden Referenten nannten „Mit wenig Baustoffen viel erreichen“, erhielten die Schüler eine kurze Einführung in die Geschichte von Brücken und Furten und erfuhren die Unterschiede der einzelnen Brückentypen mit deren spezifischen Vor- und Nachteilen. Die Gruppe lernte dabei, welche Baustoffe es gibt und wie sich diese auf den Brückenbau auswirken. Nach der Theorie kam im Anschluss die Praxis und so sollte in Kleingruppen aus zwei DIN-A3 Blättern und Klebstoff eine möglichst stabile Brücke gebaut werden, welche das größtmögliche Gewicht trägt.
Die eigene Gesundheit erforschen
Beim zweiten Workshop Gesundheitsforschung wurde den Schülern der Wert der eigenen Gesundheit aufgezeigt. Dies umfasste sowohl die Frage, wie Theorien in der modernen Forschung bestätigt oder widerlegt werden, als auch den Aufbau und die Durchführung wissenschaftlicher Studien zur Medikamentenforschung. Anschließend wurde es in dem zweiten Workshop ebenfalls praktisch, als es um folgende Fragen zum Thema Herzkreislauf ging: Wie wird der Herzschlag gemessen und in einem Dreisatz auf Schläge pro Minute umgerechnet? Wie verändert sich der Puls nach einer sportlichen Belastung und was passiert bei einem Herzkreislauf-Stillstand bis zu den gesetzlichen 14 Minuten bis der Notarzt kommt?
Vielfalt an Studienmöglichkeiten
Nach einer kurzen Mittagspause ging es für die Schüler des Gymnasiums Zwiesel dann noch konkreter um das Thema Studieren an der Technischen Hochschule Deggendorf. Seit 30 Jahren kann man dies in Deggendorf tun, was aktuell auch ca. 9000 Studierende an acht Fakultäten über alle Bachelor und Masterstudiengänge verteilt machen. Zur besseren Übersicht kamen hierzu Referenten der verschiedenen Fakultäten, um mit den Zwieseler Schülern in Kleingruppen zu vorbereiteten Fragen die jeweiligen Studiengänge näher zu durchleuchten. So konnte der ein oder andere für sich wertvolle Informationen über seine eigene Studienwahl in ein paar Jahren gewinnen.
(Matthias Schönberger)

TUM Entdeckerinnen Tag
Als eine von nur acht Partnerschulen in ganz Bayern kam das Gymnasium Zwiesel in diesem Schuljahr bereits zum zweiten Mal in den Genuss, am Projekt „MINT-Impulse in der Schule” der „TUM-Entdeckerinnen“ der Technischen Universität München teilzunehmen.
Mädchen für MINT, also Fachgebiete wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, das haben sich am vergangenen Donnerstag 11 Referentinnen von der Technischen Universität in München zur Aufgabe gemacht. Angereist sind die Expertinnen mit einem riesigen Aufgebot an Experimentierkisten, vollgepackt mit 3D-Druckern, Vermessungsgeräten, Chemikalien und vielen weiteren Mess- und Untersuchungsgeräten.
Tüfteln, Konstruieren, Diskutieren
Im Rahmen des Aktionstages am Gymnasium Zwiesel, konnten sich die 40 Mädchen der 10. Jahrgangsstufe für jeweils einen von vier zur Verfügung stehenden Workshops entscheiden. Ganz im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz standen die Themen „Was Nanopartikel alles können! – Selektive Trenntechnik“, „Ist das Kunst(stoff)-oder kann das weg?“, „Vom Gips zum 3D-Druck“ und „Ganz schön vermessen“ zur Auswahl. Nach der Gruppeneiteilung hatten die jungen Forscherinnen dann einen ganzen Schultag lang Zeit, sich mit diesen aktuellen und spannenden Themen auseinanderzusetzen. Dabei stand das praktische Arbeiten und das gemeinsame Tüfteln, Konstruieren und Diskutieren mit den MINT-Expertinnen und in der Gruppe im Vordergrund.
Von Google Maps zum 3D-Drucker
So lernte z.B. eine Schülerinnen-Gruppe anhand von verschiedenen Experimenten, wie man Abwasser mithilfe von Nanopartikeln reinigen kann. In einem anderen Projekt durften die jungen Entdeckerinnen verschiedene Vermessungsgeräte, wie das Tachymeter und den Laserscanner ausprobieren, um besser verstehen zu können, wie Google Maps, Navi und Satelliten funktionieren. Im Bereich Chemie experimentierten die Mädchen mit verschiedenen Möglichkeiten, Kunststoffe herzustellen, überprüften, ob das auch mit nachwachsenden Rohstoffen gelingt und welche Eigenschaften diese Polymere dann haben. Mit einem eigenen designten Modell aus dem 3D-Drucker durfte eine weitere Gruppe nachhause gehen, die sich mit dem Fertigungsprozess von orthopädischen Hilfsmitteln beschäftigte.
Alte Rollenbilder aufbrechen
Durch diesen Aktionstag sollen die Schülerinnen dabei unterstützt werden, einen neuen Blick auf die eigenen Fähigkeiten in den MINT-Bereichen zu entdecken, zu erproben und weiter zu entwickeln. So kann das Selbstvertrauen der Mädchen in diese Fähigkeiten gestärkt werden und vielleicht auch die ein oder andere berufliche Orientierung in diese Richtung gelenkt werden.
Ein anderer wichtiger Punkt ist das Aufbrechen von Stereotypen. Die Schülerinnen lernen in ihren Projektleiterinnen junge Frauen kennen, die Studiengänge und Berufe aus Fachgebieten gewählt haben, die oft männlich attribuiert sind. Die Mädchen konnten sich ohne Leistungsdruck in Bereichen ausprobieren, mit denen sie selbst, zum Beispiel aufgrund herkömmlicher Sozialisation oder überkritischer Selbstbeurteilung, vielleicht nicht in Berührung gekommen wären.
Damit das Projekt auch nachhaltig Wirkung zeigt, gibt es für die Schülerinnen vielfältige Anschlussangebote, um sich weiter im MINT-Bereich auszuprobieren und dabei tiefer in bestimmte Themen und Bereiche einzutauchen. Im vergangenen Jahr haben dies schon einige Schülerinnen des Gymnasiums begeistert genutzt.
(Kerstin Bredl)

Von Tackeln, Ei und Touch
Rugby Woche am Gymnasium
„Bewegung bewegt.“, sagte Georg Wilhelm Exler und so wird auch m Gymnasium Zwiesel großer Wert daraufgelegt, im Sportunterricht ein breites Bewegungsangebot für die Kinder und Jugendlichen bereitzustellen. Daher fand vom 14. bis 21. Oktober eine spannende Rugby Woche für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen statt.
Beim Rugby treten zwei Mannschaften mit je 15 Spielern gegeneinander an und versuchen, den Ball – das sogenannte „Ei“- in der gegnerischen Endzone abzulegen. Zwar wird bekannterweise auch mit Körpereinsatz gespielt, Ballgefühl und Taktik stellen aber einen mindestens genauso entscheidenden Faktor in dieser Sportart dar. Darüber hinaus werden aber auch wichtige Werte wie Respekt, Fairness und Solidarität vermittelt.
Um eine ideale Einführung zu gewährleisten, leitete der ehemalige Rugbyprofi und Abteilungsleiter vom TV Zwiesel, Herr Rupert Rath, den Unterricht in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Sport-Lehrkräften. So wurden neben dem „Ballhandling“, dem richtigen „Tackeln“, auch erste Erfahrungen im „Touch-Rugby“ gesammelt. In allen Spiel- und Übungsformen stand, wie bei den Profis, vor allem der Teamgeist im Mittelpunkt.
Nach motivierenden und auch schweißtreibenden 90 Minuten waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig, dass Rugby unbedingt öfter in die Sportstunden aufgenommen werden sollte, ganz gemäß dem Rugby-Spruch: „Without motivation there is no sacrifice, without sacrifice there is no discipline and without discipline there is no success!“
(Michael Hamberger)

Selbst.bewusst.sein
Bunte Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit am Gymnasium
Wie lebe ich bewusster und schaffe es, gesund zu sein und nachhaltig zu agieren? Diesen und weiteren Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zwiesel in ihrer fairen Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit auf den Grund, die dieses Jahr unter dem Motto „Selbst.bewusst.sein“ stand.
Bunte Möglichkeiten
Frei nach Nelson Mandela heißt es, Bildung sei die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern. Wo also fängt man an, Dinge besser zu machen, als man sie vorfindet? Am besten in jeder Jahrgangsstufe ein kleines Stück, dachten sich die Lehrerinnen Kerstin Bredl und Birgit Mühlbauer und stellten einen bunten Strauß an Programmpunkten zusammen. So konnte an jedem Schultag Lehrreichen, Unterhaltsames und Aktivierendes geboten werden:
Von den Tiefen des Meeres zum eigenen Fußabdruck
Die 5. und 7. Klassen durften am Freitag das Filmtheater in Zwiesel besuchen, wo sie mit der australischen Produktion „Blueback – Eine tiefe Freundschaft“ ein herzerwärmendes Plädoyer für den Umwelt- und Meeresschutz zu sehen bekamen. Zudem erkundeten die 5. Klassen ihren ökologischen Fußabdruck mittels einer spannenden Lernkiste.
Rund um die Welt mit Fair Trade
Den 6. Klassen zeigte die ehemalige Kollegin, StDin a. D. Inge Schmidt, die sich seit Jahren ehrenamtlich im FAIR Weltladen in Zwiesel engagiert, in einem anschaulichen Vortrag, was fairer Handel eigentlich bedeutet – und zu welch kleinem Prozentsatz der Weltbevölkerung unsere Schüler gehören, denen es im Vergleich zu anderen Ländern der Erde wirtschaftlich doch sehr gut geht.
Von Klimawandel und virtuellem Wasser
Die 8. Jahrgangsstufe informierte sich mittels einer „Lernkiste“ über Ernährung in Zeiten des Klimawandels, was durch einen Vortrag von Frau Biller Ramona vom Amt für Ernährung ergänzt wurde. Mitarbeiter des Landratsamtes bauten für unsere 9. Klasse sogar einen eigenen Klimaladen auf. Frau Angelika Burger von der Umweltakademie Cumnatura klärte schließlich die 10. Klässler am Freitag der bunten Woche über die Bedeutung und den Verbrauch virtuellen Wassers auf. Dabei standen sehr beeindruckende Ergebnisse im Raum, etwa der Verbrauch von 16 Badewannen Wasser für ein Baumwoll-Tshirt. Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen wurden dagegen wieder selbst aktiv in einem Online-Escape-Game zum Thema „Die letzte Chance“.
Selbst aktiv werden
Dass Gesundheit und Nachhaltigkeit nicht vorrangig Themen sind, deren Dringlichkeit die Lehrkräfte den Schülerinnen und Schülern verdeutlichen müssen, sondern sich diese selbst aktiv beteiligen wollen, zeigten eindrucksvoll Elina Di Prospero und Sarah Hellberg aus der Q12: Sie veranstalteten am Freitag zum krönenden Abschluss der Woche eine bewegte Pause, in der sie zu Beginn von den jüngeren Schülern noch schüchtern beobachtet wurden, diese aber schnell für ihre Tanzmoves begeistern und zum Mitmachen animieren konnten. Die Mädchen aus der Q11 des P- Seminars „Fairtrade“ unter der Leitung von Frau Mühlbauer veranstalteten einen Verkauf von fair gehandelten Säften, der auch die Nachhaltigkeit nicht aus dem Blick ließ: Brachte man seinen eigenen Becher mit, mussten 50 Cent weniger bezahlt werden.
Mit kleinen Schritten zur besseren Welt
Wir als Schulfamilie bedanken uns herzlich bei Theresa Raith und Gudrun Unrecht vom Landratsamt Regen, den Damen vom Filmtheater Zwiesel sowie Inge Schmidt vom FAIR Weltladen Zwiesel für die tatkräftige Unterstützung, mit der unsere Woche noch bunter und abwechslungsreicher gestaltet werden konnte. Die faire Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit wurde nun schon zum wiederholten Mal erfolgreich durchgeführt und soll weiterhin als feste Größe in unserem Veranstaltungskalender ihren Platz finden, um daran erinnert zu werden, die Welt jeden Tag lieber ein kleines bisschen besser als schlechter zu machen.
(Birgit Mühlbauer)

Stabwechsel bei den Schülersprechern
Die Wahl der Schülersprecher durch die SMV im Oktober hat nach der im Vorjahr rein weiblichen „Führungsriege“ der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Zwiesel diesmal eine absolut männlich dominierte Truppe hervorgebracht:
Zum ersten Schülersprecher wurde Thomas Stern aus der Klasse 11a gekürt, gefolgt vom 2. Schülersprecher Thomas Schwarz aus der Q12 mit nur zwei Stimmen Rückstand.
Der Dritte im Bunde des „Triumvirats“ ist Jonas Kubitschek aus der Klasse 11b.
Die Schülersprecher spielen eine ganz zentrale Rolle im Schulleben: Neben der Organisation wichtiger Aktionen im Schuljahr wie der Nikolausaktion oder der Beachparty sind sie Ansprechpartner für Schulleitung, Schüler, Eltern, Sekretärin, Hausmeister, … Sie vertreten die Interessen aller Schülerinnen und Schüler nach innen und nach außen, tragen Bitten und Beschwerden aus der Schülerschaft der Schulleitung vor, versuchen Konflikte zu lösen und, und, und …
Die ganze Schulfamilie wünscht dem neuen Sprecherteam viel Erfolg und Freude bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe, zündende Ideen sowie Kraft und Ausdauer bei seinem Einsatz für die Mitschülerinnen und Mitschüler!
(Martina Kuchler)

Street Art im Leistungsfach Englisch
Auf den Spuren von Banksy und Co.
Seit diesem Schuljahr dürfen sich die Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe wieder für ein Leistungsfach entscheiden. Der Lehrplan fordert für das Leistungsfach Englisch neben vielen anderen Themen, dass die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten „Einblicke in das kulturelle Leben (…) im UK und in den USA“ bekommen und einige wichtige „Vertreter und Stilrichtungen“ kennenlernen.
Unterwegs im Schulhaus
Nachdem man sich theoretisch mit dem wohl aktuell berühmtesten Street Artist, nämlich Banksy, beschäftigt hatte, wollte man eine Form von „Street Art“ oder auch „Guerilla Art“ selbst ausprobieren. Ausgerüstet mit kleinen Figuren der Firmen Lego, Schleich oder Playmobil war man im Schulhaus unterwegs und machte Fotos, die dank der Tablets auch qualitativ äußerst hochwertig ausfielen.
Kreativ mit Spaß
Dabei entstanden anregende Kunstinstallationen, die Titel tragen wie „Fighting Fire with Fire“, „Deadly Döner“, „Tragedy in the Hallway“, „The Water Fairy“, „Flower Power“, „Welcome to the Jungle“ und so weiter. Viele Motive sollen eine versteckte Botschaft vermitteln, wobei das aber nicht immer nötig ist. Wie man im Kurs gelernt hat, kann „Street Art“ auch einfach nur Spaß machen, so wie Banksys Zoo-Projekt in London im August. Aus dem Umfeld des Künstlers wurde berichtet, dass er den Menschen eine Freude bereiten wolle in einer Zeit, in der negative Schlagzeilen dominierten.
(Beate Egner)

Spuk im Schulhaus oder…
Aufregende Kennenlerntage der 5. Klassen am Gymnasium
Seltsame Lichtspiele konnte man in der vergangenen Woche des nachts am Gymnasium beobachten: Geisterten da etwa Gespenster durch die Gänge?! Des Rätsels Lösung: Gleich zu Beginn des Schuljahres durften die Neuankömmlinge am Gymnasium Zwiesel eine spannende Nacht an und in ihrer neuen Schule verbringen. Damit wird an eine langjährige Tradition angeknüpft, nämlich sich zusammen mit den Tutorinnen und Tutoren aus der zehnten Jahrgangsstufe und einigen der Klassenlehrer einer besonderen Herausforderung zu stellen: sich in der Gemeinschaft gegenseitig besser kennenzulernen.
Gemeinschaft leben
Nach einem regulären Unterrichtsvormittag nahmen die Fünftklässler ihr erstes gemeinsames Mittagessen in der Mensa zu sich, wobei sie von ihren Tutoren mit den Gepflogenheiten eines Schulkantinenbesuchs vertraut gemacht wurden. Den anschließenden Nachmittag verbrachten die Schülerinnen und Schüler bei spannenden und vielseitigen Aktionen: Während sich eine Klasse bei einer Führung durch die unterirdischen Gänge Zwiesels gruselte oder die Stadtbibliothek erkundete und sich bei einem selbstgewählten Buch entspannte, erforschten Andere bei einer interessanten Stadtparkrallye die Geheimnisse Zwiesels und erprobten dann ihre Kräfte in der Sporthalle der Schule bei Fußball, Turnen und Klettern.
Gegen Abend nahmen die Jüngsten der Schulfamilie die hauseigene Schulküche in Beschlag und bereiteten ihr eigenes Abendessen in Form von bekannten italienischen Teigspezialitäten zu, welche sich alle in einem zuvor zu einem Speisesaal umfunktionierten Klassenzimmer schmecken ließen.
Herausforderungen wagen
Danach schickten die sich liebevoll um die Kinder kümmernden Tutoren ihre Schützlinge auf eine Schulhaus-Schnitzeljagd, bei der diese die Räumlichkeiten der Schule genauer erkunden konnten. Die Übernachtung im Meditationsraum oder in einem Klassenzimmer wurde mit Spannung erwartet, denn für viele stellte dies den Höhepunkt des Projekts dar. Lustig wurde es noch einmal beim Spielfilm „Pets“ und nachdem es sich die Kinder mit ihren Matratzen, Schlafsäcken, Kissen und Decken gemütlich gemacht hatten, konnten sie zur Ruhe kommen und ihre Erfahren noch in langen Gesprächen teilen, bis alle Nachtgespenster vertrieben waren.
Schulfamilie sein
Nach einem von den jungen Abenteurern bereits sehnsüchtig erwarteten Frühstück am nächsten Morgen kamen alle Beteiligten zu dem Schluss, dass die gemeinsame Zeit genau das gebracht hatte, wofür sie gedacht war: sich gegenseitig kennenzulernen, neue Freunde zu finden und sich als ein Teil der Schulfamilie des Gymnasiums Zwiesel zu fühlen.
(Olivia Ertl)

Berufsorientierung konkret
Selbsterkundungstag für die Oberstufe Q12
Als ersten Schritt im Rahmen des Aufbaumoduls zur Beruflichen Orientierung in der Oberstufe wurde gleich zu Schuljahresbeginn ein Selbsterkundungstag für Q12 durchgeführt.
In Zusammenarbeit mit der IHK Niederbayern, der Bundesagentur für Arbeit und ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Zwiesel konnten die Teilnehmer im Rahmen von Workshops Einblicke in fünf verschiedene Berufe gewinnen.
Der Tag bot vielfältige Workshops, die die jungen Leute dabei unterstützten, ihre persönlichen Fähigkeiten zu erkennen und mit verschiedenen Berufsbildern in Verbindung zu bringen. Darüber hinaus setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Selbsterkundung auseinander.
StRin Jana Aschenbrenner und StD Harald Mahl waren für die Organisation verantwortlich und konnten eine Reihe an kompetenten und engagierten Referentinnen und Referenten für die Veranstaltung gewinnen.
(Harald Mahl)