Eigeninitiative und politisches Engagement
Zwieseler Gymnasiasten gestalten Podcast zu Politikwettbewerb
Politik kann trocken sein? Nicht am Gymnasium Zwiesel! Fünf engagierte Schülerinnen und Schüler – Veronika Aschenbrenner (Q13), Alexander Klimm (Q12), Max Lorenz (10b), Sophie Raffalt (Q13) und Nele Zisler (Q13) – haben im laufenden Schuljahr eindrucksvoll bewiesen, wie spannend politische Bildung sein kann. Gemeinsam nahmen sie am Politikwettbewerb „Politik brandaktuell“ der Bundeszentrale für politische Bildung teil.
Podcast als interessantes Format
Statt eines klassischen schriftlichen Beitrags entschied sich das Team für ein modernes Format: einen Podcast. Von der ersten Idee bis zur fertigen Aufnahme entstand dieser größtenteils in Eigenregie – mit viel Motivation, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein. Unterstützung erhielten die Schülerinnen und Schüler bei organisatorischen Fragen und der formalen Einreichung von Frau StDin Ingrid Weber, der Fachschaftsleiterin für Politik und Gesellschaft, die das Projekt auch betreute.
Impuls aus Mentorenprogramm
Auf den Wettbewerb aufmerksam geworden war die Gruppe bei der alljährlichen Auftaktveranstaltung des Mentorenprogramms für begabte Schüler von Frau StRin Angela Jakob und Frau OStRin Silke Vacek, dem alle Teilnehmenden angehören. Als Wettbewerbsbeitrag entwickelten sie einen Podcast, der sich sachlich, differenziert und verständlich mit der Rolle des Verfassungsschutzes in der deutschen Demokratie auseinandersetzt. Ziel war es, politische Abläufe transparent zu machen, demokratische Kontrollmechanismen einzuordnen und verschiedene Sichtweisen fair gegenüberzustellen – keine leichte Aufgabe, die das Team jedoch souverän meisterte. Um den Unterhaltungsfaktor des Podcasts und den Spaß der Teilnehmer an der Sache zu steigern, entschied man sich zudem, gemeinsam einen kleinen Jingle einzusingen und einzubauen.
Demokratie aktiv mitgestalten
Für inhaltliche Tiefe sorgten Gespräche mit Landrat Dr. Ronny Raith sowie mit Frau StDin Ingrid Weber. Die Kombination aus Perspektiven aus Verwaltung und Schule ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine fundierte, ausgewogene und praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Thema. So gelang den Schülern ein perfektes Beispiel dafür, wie politisches Engagement, Teamarbeit und Eigeninitiative auch außerhalb des Klassenzimmers Früchte tragen können – und wie junge Menschen Demokratie aktiv mitdenken und mitgestalten.
Interessante Karrierechancen bei der Bundespolizei
Gymnasiasten erhalten Einblick in gehobenen Dienst
Berufliche Orientierung und Karriereplanung sind wichtige Bestandteile des Lehrplans der Oberstufe am Gymnasium und in diesem Rahmen erhielt die 12. Klasse des Gymnasiums Zwiesel im Januar Besuch von der Bundespolizeiakademie in Deggendorf, um sich über einen möglichen Karriereweg im öffentlichen Dienst zu informieren. Herr Troll und Herr Poost machten deutlich, dass eine gute körperliche Fitness hierfür eine unbedingte Voraussetzung darstellt, was die Schülerinnen und Schüler beim anschließenden Durchlaufen eines Sporteingangstests herausfinden konnten. Neben einem Ausdauerlauf wurden auch die Geschicklichkeit und Reaktionsfähigkeit der Teilnehmer geprüft. Die sportlichen Anforderungen hatten es durchaus in sich, wurden aber von einem Großteil des Kurses erfolgreich gemeistert.
Besondere Chancen für Abiturienten
Anschließend erfuhren die Oberstufenschüler in einem informativen Vortrag von Polizeihauptkommissar Markus Troll, dass die Bundespolizei für Absolventen mit Abitur beispielsweise ein dreijähriges duales Bachelorstudium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst anbietet, welches auf eine Karriere als Polizeikommissarin bzw. Polizeikommissar vorbereitet. Auch weitere Laufbahnen und Verdienstmöglichkeiten als Beamte des Bundes wurden angesprochen. Ebenso wurde auf Fristen und Bewerbungsmöglichkeit nach dem erfolgreichen Abitur hingewiesen, die auf der Internetseite der Bundespolizei einsehbar sind.
Für die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ergaben sich so interessante Einblicke in ein besonderes Berufsfeld.
(Matthias Schönberger)
Gymnasium Zwiesel sichert sich sehenswerte Platzierungen
Bezirksfinale Ski Alpin in Mitterfirmiansreut
Am Freitag, den 23. Januar 2026, fand in Mitterfirmiansreut das Bezirksfinale im Ski Alpin statt. Bei traumhaftem Wetter und teils eisigen Pistenbedingungen traten insgesamt 130 Starter an, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Platz 3 für die Mädchen der Wettkampfklasse 4
Gut betreut von Stangl Erik, der auch als Vorläufer glänzte und wahrscheinlich für unsere Mädchen eine schöne Linie in den Schnee zauberte, überzeugten die Mädchen der Wettkampfklasse 4. Sie belegten hinter den starken Teams des Gymnasiums Untergrießbach und des Gymnasiums Viechtach den sehenswerten dritten Platz. Straub Patricia, Ellerbeck Victoria, Prenißl Lina, Röck Theresa und Sager Emma gingen für das Gymnasium Zwiesel an den Start. Dabei zeigte jede von ihnen eine fein abgestimmte Mischung aus Risiko und Präzision.
Hervorragender zweiter Platz für Wettkampfklasse 3
Auch die Mädchen der Wettkampfklasse 3 schafften es zu glänzen. Sie präsentierten eine beeindruckende Leistung und katapultierten sich mit einem hervorragenden zweiten Platz fast an die Spitze. Die Läuferinnen Ida Lilienthal, Emma Lippl, Anna Müller, Mia Sager und Fiona Ellerbeck lieferten ein starkes Gesamtergebnis ab, und nur die Realschule Grafenau konnte ihnen den Sieg streitig machen.
Insgesamt war das Bezirksfinale ein großer Erfolg für unsere Schule. Die hervorragenden Leistungen und die packende Atmosphäre bleiben den Beteiligten sicher lange in Erinnerung. Wir gratulieren allen Athletinnen zu ihren großartigen Ergebnissen.
(Bianca Schiller)
Gymnasium Zwiesel glänzt im Ski Alpin
Kreisfinale am Riedlberg mit Top-Ergebnissen
Am Freitag, den 16. Januar 2026, wurde das Kreisfinale Ski Alpin am Riedlberg unter traumhaften Bedingungen und perfektem Wetter ausgetragen. Die Piste präsentierte sich in hervorragendem Zustand, was den Wettkampf zusätzlich attraktiv machte und allen Teilnehmenden beste Voraussetzungen bot.
Insgesamt gingen 68 Starterinnen und Starter an den Start, die sich auf ein spannendes Rennen und herausfordernde Streckenabschnitte freuten. Bei den Mädchen als auch bei den Jungen zeigten die Schülerinnen und Schüler beeindruckende Leistungsbereitschaft und Fairness im Wettkampfverlauf.
Glanzleistungen der Mädchen
Ida Lilienthal glänzte mit einer herausragenden Fahrzeit und zauberte die schnellste Zeit ins Ziel. Ihre konsequente Technik und der Mut, die Linie sauber zu treffen, zahlten sich am Ende deutlich aus und stellten ihre Konkurrenz deutlich in den Schatten.
Besonders erfreulich ist die Leistung unserer Mädchen der Wettkampfklasse 4 zu bewerten. Angeführt von Theresa Röck und Victoria Ellerbeck zeigten auch Patricia Straub, Lina Prenißl und Emma Sager eine starke Teamleistung und belegten einen guten zweiten Platz.
Zudem überzeugten die Mädchen der Wettkampfklasse 3 mit einer hervorragenden Leistung: Ida Lilienthal, Emma Lippl, Anna Müller, Fiona Ellerbeck und Mia Sager belegten ebenfalls einen super zweiten Platz und trugen damit maßgeblich zum positiven Gesamtergebnis bei.
Starke Beiträge der Jungen
Auch in den Wettkampfklasse 4 und Wettkampfklasse 3 der Jungen konnten unsere Mannschaften glänzen: Die Teams erreichten jeweils den dritten Platz und rundeten damit das starke Abschneiden unserer Schule ab.
Darüber hinaus qualifizierten sich die beide Mädchenmannschaften für das Bezirksfinale in Mitterfirmiansreut. Die gesamte Schulfamilie wünscht ihnen viel Glück und Erfolg bei diesem wichtigen Wettkampf.
Ausgezeichnete Leistungen der Gymnasiasten
Fazit: Das Kreisfinale Ski Alpin am Riedlberg war ein sportlich hochklassiges Ereignis bei perfekten Bedingungen. Ida Lilienthal setzte mit der schnellsten Zeit ein Ausrufezeichen, und unsere Teams belegten herausragende Platzierungen, die das Gesamtergebnis positiv beeinflussten. Herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen und Schüler für ihre ausgezeichneten Leistungen.
(Bianca Schiller)
Unterstützung für wertvolle Hospizarbeit
Gymnasiastinnen übergeben Spende an St.-Ursula-Hospiz
Gerade in der Weihnachtszeit rückt der Gedanke des Gebens und der Nächstenliebe besonders in den Fokus. Diesem Leitgedanken folgte auch eine Schülerinitiative, bestehend aus Veronika Aschenbrenner, Sophie Raffalt, Sophia Weiderer, Nele Zisler und Sarah Hellberg. Die Schülerinnen der 13. Klasse des Gymnasiums Zwiesel wollten in dieser besinnlichen Zeit anderen Menschen etwas zurückgeben: Mit einem Benefizkonzert in der Pfarrkirche Bodenmais sammelten sie Spenden zugunsten des St.-Ursula-Hospizes in Niederalteich.
Betreuung in der letzten Lebensphase
Das St.-Ursula-Hospiz bietet seinen Patienten, liebevoll als „Gäste“ bezeichnet, einen Ort, an dem sie ihre letzten Tage in Würde verbringen können. Neben medizinischer und psychologischer Betreuung werden dort auch Angebote wie Klang- und Maltherapie zur Verfügung gestellt, um individuell auf die Wünsche der Gäste einzugehen. Ebenso erhalten die Angehörigen in dieser schweren Zeit einfühlsame psychologische Unterstützung.
Ort der Mitmenschlichkeit
Durch ihr Engagement gelang es den Schülerinnen, eine Spendensumme von insgesamt 850 Euro zu sammeln, die sie persönlich an das Hospiz übergaben. Bei dieser Gelegenheit konnten sie das Hospiz besuchen und die besondere Wohnlichkeit sowie die warmherzige Atmosphäre dieses Ortes selbst erleben. Ein glücklicher Zufall ermöglichte es ihnen zudem, gemeinsam mit mehreren Kindern aus Niederalteich und deren Müttern den Gästen Weihnachtslieder vorzusingen – ein bewegender Moment, der ihnen einen noch tieferen Einblick in die Arbeit des Hospizes gewährte.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe vom Baum im Innenhof des Hospizes, an dem die Namen und Daten früherer und aktueller Gäste in bunten Farben angebracht sind und dort verbleiben, bis sie mit der Zeit verwittern. Auch das Orgelspiel eines der Gäste hinterließ bei den Schülerinnen einen bleibenden Eindruck.
Unterstützung für liebevolle Betreuung
Eine solch intensive und persönliche Begleitung der Gäste ist jedoch nur mit entsprechender Ausstattung möglich. Da Hospize fünf Prozent ihrer Kosten selbst tragen müssen, sind sie auf Spenden angewiesen. Wer nun ebenfalls Interesse an der wertvollen Arbeit des St.-Ursula-Hospizes gefunden hat, kann sich auf der Website der Einrichtung informieren und mit einer kleinen Spende dazu beitragen, dass dieser Ort auch in Zukunft ein liebevolles Zuhause für seine Gäste bleibt.
(Veronika Aschenbrenner, Q13)
Gymnasium glänzt beim Skilanglauf
Erfolg auf ganzer Linie im Bezirksfinale
Das Gymnasium Zwiesel trat beim Bezirksfinale Skilanglauf als einzige Schule in allen fünf Wettkampfklassen an. Im Vorfeld war nicht abzusehen, dass alle Mannschaften so erfolgreich abschneiden würden, zumal mit den Schulen aus Grafenau, Freyung und Waldkirchen sehr starke Mitstreiter bereitstanden.
Qualifikation für Landesfinale
Trotzdem sicherten sich die Mannschaften Jungen III, Jungen IV, Mädchen IV, Mix IV den Niederbayrischen Titel. Die Mannschaft Mädchen III wurde Vizemeister. Damit haben sich alle fünf Mannschaften für das Landesfinale Skilanglauf (bayerische Schulmeisterschaft) qualifiziert, das am 2. und 3. Februar in Bad Tölz stattfindet. Erwähnenswert ist außerdem, dass Julia Gürster (7. Klasse), obwohl sie altersbedingt bei den jüngeren Mannschaften gestartet ist, die zweitschnellste Laufzeit des ganzen Teilnehmerfeldes erreichen konnte.
Foto:
Hinten von links: Quirin Bredl, Elena Fischer, Julian Fischer, Jonas Kaufmann, Leo Bachmeier, Felix Weinberger, Paul Koller, Seppi Kreuzer, Nina Dengler, Anna Adam, Tobi Felgenhauer, Antonia Kagerbauer
Vorne von links: Raphael Ertl, Tim Doriat, Elias Brunnbauer, Magdalena Ertl, Hannah Paternoster, Rosa Reisinger, Felicitas Kopp, Senta Haslinger, Julia Gürster und Veronika Kagerbauer
Weihnachtsbasar für Kenia
Neues Schulprojekt hilft in den Slums von Nairobi
Mit ergreifenden Klängen des Andachtsjodlers, den Musiklehrer Leo Muckenthaler an der Orgel der Stadtpfarrkirche mit Bläserbegleitung intonierte, begann der Weihnachtsgottesdienst des letzten Schultages vor den Weihnachtsferien am Gymnasium Zwiesel. Ein nicht ganz perfekter Christbaum bildete das Motiv des Gottesdienstes und symbolisierte, dass Vieles in unserem Leben nicht perfekt, nicht ganz gerade und nicht der Norm entsprechend ist. Und deshalb – so verdeutlichten Pfarrer Heiko Hermann und Stadtpfarrer Carl Snethlage – ist die Botschaft von Weihachten auch und gerade heute so wichtig: Gott kommt zu uns in die unausgeleuchteten und unperfekten Seiten unseres Lebens, nimmt uns an und schenkt uns Frieden.
Engagement für neues Schulprojekt
Wie es bereits schöne Tradition geworden ist, galt auch dieser gemeinsame letzte Schultag dem Engagement der Gymnasiasten für ihr gemeinsames Schulprojekt: Auch hier soll ein Licht in die nicht privilegierten, nicht perfekten Regionen unsere Welt gebracht werden. Und dabei gibt es dieses Jahr eine Neuerung: Die Schulfamilie hat nach organisatorischen Problemen beschlossen, sich nunmehr dem Projekt „Hands of Care and Hope“ zu widmen, einem Hilfsprojekt, das im lebensfeindlichen Umfeld der Slums von Nairobi etwa 1000 Kindern täglichen Schulunterricht und zwei warme Mahlzeiten bietet. Vermittelt wurde das Projekt durch „KiRiKi“, die regionale Hilfsgruppe Ehrenamtlicher im Bereich Kirchberg, Rinchnach und Kirchdorf.
Die Einnahmen aus dem jährlichen Weihnachtsbasar in Aula und Innenhof der Schule, der fröhlichen Abschlussveranstaltung des Kalenderjahres, gehen heuer nunmehr nach Kenia. Zudem hatte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus der Q13 eine Spendenaktion für das Hospiz in Niederalteich gestartet, die ebenfalls unterstützt wird.
Ein Fest in Gemeinschaft
Aula und Innenhof der Schule verwandelten sich dank der Organisation durch die SMV mit ihrer Leiterin StRin Bettina Graf in einen duft- und lichterfüllten Weihnachtsmarkt mit der leckeren Mischung aus dem anregenden Geruch gebrannter Mandeln (mit Tüten mit einem Überraschungseffekt!), Waffel- und Würstelduft sowie Musikklängen. Jede Klasse ließ sich dazu etwas Besonderes und Kreatives einfallen, so dass viele Stände eine leuchtende und helle Atmosphäre verbreiteten. Dabei überraschten die Schülerinnen und Schüler wie jedes Jahr mit zahlreichen einfallsreichen Aktionen: Von einem Stand mit wundervollen, selbst hergestellten Last-Minute-Geschenkideen wie Minikrippen, Lichterhäuschen oder Wärmebalsam bis hin zu einem innovativen „Woidstand“ mit Duftsäckchen aus der Natur und schönen Tannenzapfendekos. Die 5. Klasse bot im Sinne der Nachhaltigkeit leuchtende Kerzen hergestellt aus Wachsresten, dazwischen faszinierten kreative Filzarbeiten oder Perlensterne und Losstände brachten Spannung. Auch der Honig aus der schuleigenen Imkerei versüßte den Besuchern die Vorweihnachtszeit. Ganz mutige konnten Mysteryboxen erwerben, deren Inhalt eine besondere Weihnachts-Überraschung darstellte.
Punsch, und fairen Kaffee gab es in selbst mitgebrachte Tassen oder man konnte die wunderschön gestaltete Schultasse mit neuem Wolfslogo des Jahres 2025 erwerben.
„Knack die Nuss“ stellte schließlich eine koordinative Herausforderung dar und eine Fotowand sorgte für das Festhalten schöner Eindrücke vom bunten Weihnachtsmarkt.
Ein gemeinsames Ziel
Nach den schulischen Anstrengungen vor Weihnachten war dieser Tag eine gelungene Einstimmung für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Eltern und Besucher auf ein ruhiges und hoffentlich friedvolles Weihnachtsfest.
Und so konnte schließlich nach all den gemeinschaftlichen Aktionen am Ende dieses Tages die respektable Spendensumme von 5857,58 Euro erzielt werden, die dieses Jahr den Kindern in den Slums von Nairobi ein kleines Licht senden soll!
(Martina Kuchler)
Vom Gymnasium Zwiesel in die Virtual Reality
Ein Insider der Computerwelten referiert vor Gymnasiasten
„Ich habe 1989 an dieser Schule mein Abitur gemacht und die Schulzeit war die wichtigste Zeit meines Lebens!“ – so begann Hans Ippisch, der aus Rinchnachmündt stammt und mittlerweile als eine der prägenden Figuren der deutschen Gaming-Industrie, als Unternehmer, Dozent und Berater tätig ist und an Universitäten in München in Rom lehrt, seinen Gastvortrag am Gymnasium Zwiesel. Mit seinem Buch „Drei Leben für Games“ war er auf der Frankfurter Buchmesse vertreten, ebenso auf der Games com – aber so meint er: „Ich dachte mir, gerade die Heimat wäre wichtig.“
Und so konnten Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 – 13 des Gymnasiums Zwiesel einer faszinierenden Karriere lauschen die vom Spieleentwickler über die Chefredaktion großer Computermagazine bis zum CEO und Unternehmer reicht.
Von der Schule in die Welt
Hans Ippisch (*1970) begann seine Karriere 1986 als 16-jähriger Spieleentwickler und das, so betont er mehrfach, verdankt er der Initialzündung im Computerraum des Gymnasiums Zwiesel im Jahr 1984, als der damalige Oberstudienrat Erfried Weber seinen Schülern den Zugang zu den ersten CBM 3000 Computern ermöglichte – eine Faszination, die Hans Ippisch Zeit seines Lebens nicht mehr losließ.
Er vermittelte seinen Zuhörern einen Abriss über Games und ihre Geschichte, vom Durchbruch der Arcade-Games mit dem Spiel „Pong“ über die Pioniere von „Fortnite“ und „Counterstrike“ und amüsierte nicht zuletzt mit der Anekdote, dass er selbst 1987 das erste indizierte „Killer-Spiel“ programmiert habe: Dabei sieht man auf der Leinwand zwei Strichmännchen im Spiel „Soldier!“, die gegeneinander kämpfen – heute wirkt das unglaublich harmlos und fast kindlich!
Neueste Technologien
Ippisch informierte aber auch über neuesten Entwicklungen wie das „In-Car-VR-Entertainment“ bei der Audi-Ausgründung holoride, deren Principal Hans Ippisch ist und wo er als Visionär agiert.
Faszinierend erschienen zudem die Einblicke in die Business-Modelle der großen Player von „Angry Birds“ über „World of Warcraft“ oder „Minecraft“, deren Umsätze im zweistelligen Milliardenbereich liegen.
Impulse für die Schüler
Am Schluss seines Vortrages aber blickte Hans Ippisch in einer kurzen Lesung aus seinem Buch mit dem Kapitel „Der Computerraum und Weihnachten“ noch einmal zurück in seine Schulzeit am Gymnasium Zwiesel, als ihm der damalige Direktor Dr. Schlumprecht als 16Jährigem die Erlaubnis gab, für mehrere Tage nach Gütersloh zu reisen, um bei „Rainbow Arts“ an der Fertigstellung seines ersten, selbst programmierten Computerspiels mitzuwirken.
Die Lehrer am Gymnasium hätten – so Ippisch – Weitblick bewiesen und wichtige Impulse an ihre Schüler gegeben. Und auch er selbst hatte noch einen wichtigen Impuls für seine jungen Zuhörer: Sie sollten lernen, die Künstliche Intelligenz als wichtiges Werkzeug zu benutzen, daneben aber müssten sie sicher verschiedene Materien beherrschen und selbst kreativ und wissensdurstig sein!
„Leidenschaft für den Beruf oder ein Hobby ist das Wichtigste – ebenso wie Offenheit für neue Ideen!“ – und mit diesem Ratschlag verabschiedete sich der Technologie-Visionär unter großem Applaus von seinen Zuhörern.
(Martina Kuchler)
Vorweihnachtliche Stimmung im Sinne der Inklusion
P-Seminar Musik besucht Dr.-Loewsche Einrichtung in Zwiesel
Vier Schülerinnen des P-Seminars Musik am Gymnasium Zwiesel sorgten im Dezember mit einem besonderen Besuch in der Dr.-Loew – Einrichtung in Zwiesel für vorweihnachtliche Stimmung.
Mit besinnlichen Liedern brachten sie musikalische Freude in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner. Gemeinsam wurde gesungen, gelacht und die festliche Atmosphäre genossen. Die Musik schuf dabei eine herzliche Verbindung zwischen den Musikerinnen und den Menschen vor Ort.
Neben der Musik bot sich den Schülerinnen auch die Gelegenheit, die Einrichtung näher kennenzulernen. Bei einer Führung durch das Gebäude erhielten sie Einblicke in die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden sowie in die verschiedenen Aufgabenbereiche der sozialen Einrichtung. Der Besuch bot somit nicht nur musikalische Erlebnisse, sondern auch wertvolle Eindrücke in die soziale Arbeit. Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags kamen alle bei Punsch und Keksen zusammen und ließen den Besuch in gemütlicher Runde ausklingen.
(Franziska Mader)
Nikolaustag bringt hohen Besuch
Heilige Abordnung erreicht Gymnasium Zwiesel
Zarte Schneeflocken zeigten sich am 05. Dezember über dem Waldland und so konnte durch verschneite Wälder und überzuckerte Wiesen eine große Abordnung aus Myra mit ihrem Schlitten bis in den Bayerwald vordringen. Die himmlische Reisegruppe erreichte pünktlich zum Nikolaustag das Gymnasium Zwiesel, so dass Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Verwaltung die schöne alte Legende um den heiligen Bischof aus Myra in lebendiger Formerleben druften.
Mit goldenem Buch und geheimen Nachrichten
Gemäß seiner Würde ausgestattet mit Bischofsmütze, Krummstab und goldenem Buch schritt der freundliche Heilige in einem Marathon durch alle Klassen, um sein himmlisches Wissen aus seinen geheimen Aufzeichnungen zu offenbaren: So erhielten zahlreiche Schülerinnen und Schüler motivierendes Lob und wurden in ihrem Verhalten bestärkt, einige aber bekamen die Rute der drei rauen Krampus-Gesellen zu spüren, die den heiligen Mann begleiteten. Nach eingehenden Recherchen vermutet man, dass der Hl. Nikolaus all die internen Informationen wohl aus der KI bezieht!
Mit Apfel, Zimt und fairem Süßem
Doch zwei lächelnde und weißstrahlende Engel sowie ein sanfter Knecht Ruprecht trösteten mit süßen kleinen Schokonikoläusen, die auch eine echte Mitra trugen – selbstverständlich aus fairem Handel, wofür die heilige Abordnung extra noch einen Abstecher zum FAIR Weltladen Zwiesel gemacht hatte.
Ein großer Dank der Schulfamilie geht an die Mitglieder der Schülermitverantwortung, die diese Aktion wie jedes Jahr so gut vorbereitet, perfekt durchgeführt und damit ein wenig vorweihnachtlichen Glanz und schöne alte Tradition ins Schulgebäude gezaubert haben!
(Martina Kuchler)