Brauchtum im Winter in Bayern und Böhmen
Schüler der Unterstufe nehmen teil an Kunstwettbewerb in der Galerie KunstRäume Grenzenlos
Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a, 7c und 7d gestalteten Masken und Bilder für eine Kinderausstellung des Kulturvereins „Über d`Grenz“. Zum Thema formulierte der grenzüberschreitende Verein Bilder und Plastiken zu Brauchtum in Bayern und Böhmen im Winter.
Faszinierende Rauhnachtsmasken
Es entstanden acht Rauhnachtsmasken, die zum Wettbewerb eingereicht wurden aus der Klasse 6a. Vincent Ernst, Luna Eisch, Maja Freiberg, Senta Haslinger, Emma Zaglauer, Madeleine Ambros, Pia Kasberger und Felicitas Kopp gestalteten jeweils phantasievolle Formen aus Pappmaché und bemalten diese ausdrucksstark.
Kreative Bilder zu verschiedenem Brauchtum
Zudem werden bis Ende April Bilder von Marina Wittenzellner, Evi Ruderer, Sophia Gigl und Sophia Hasenöhrl gezeigt. Auch Ronja Eckl und Lina Zach gestalteten ein Bild zum Thema Gardetanz im Bayerischen Wald. Theresa Röck entwarf ein spannendes Bild mit dem Motiv eines Pferdekutschen-Rennens.
Über den beigefügten QR-Code kann man bei einer Publikumsabstimmung mitmachen und die ausgestellten Werke sehen.
(Usija Wallner)

Den Raum mit Landschaft öffnen
Gymnasiasten gestalten Wand im AWO-Kindergarten
Vier Schülerinnen des Gymnasiums Zwiesel entwarfen eine Wandmalerei für den AWO- Kindergarten. Als Motiv sollten die Schülerinnen die Landschaft des Bayerischen Waldes aufgreifen und der Nationalpark Bayerischer Wald ermöglichte diese Umsetzung.
Im Eingangsbereich des Kindergartens gibt es eine kleine, unbeachtete Ecke im Treppenhaus, die nun deutlich ansprechender für die Kinder des Kindergartens geworden ist. Das Thema des Nationalparks wurde aufgegriffen mit Baumstämmen als Sitzmöglichkeiten, einem freundlichen Luchs in originaler Größe und im Hintergrund eröffnet sich die Landschaft rund um Zwiesel.
Gemalt haben es die vier Schülerinnen der Q12, Marina Baierl, Ronja Obermeier, Elina Aichele und Mia Pscheidt.
(UsijaWallner)
MINT-EC-Regionalforum an der THD
Exkursion zum MINT-EC-Regionalforum an der Technischen Hochschule Deggendorf
Am 26. Februar begab sich die 11. Klasse des naturwissenschaftlichen Zweigs des Gymnasiums Zwiesel auf eine spannende Exkursion an die Technische Hochschule Deggendorf. Ziel war die Teilnahme am sogenannten „MINT-100“-Regionalforum – einem besonderen Veranstaltungstag des bundesweiten Excellence-Netzwerks MINT-EC.
Das MINT-100-Regionalforum ist ein groß angelegtes Event, das Schülerinnen und Schülern der Oberstufe praxisnahe Einblicke in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ermöglicht. In zahlreichen Workshops, Vorträgen und an Infoständen erleben die Teilnehmenden MINT-Themen hautnah und können selbst aktiv werden – ganz nach dem Motto „Hands-on: Machen statt Reden“.
Gleichzeitig bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Studiengänge kennenzulernen, den Campus zu erkunden und mit Studierenden sowie Lehrenden ins Gespräch zu kommen.
Begegnung mit modernen Wissenschaften und Welt der Lehre
Bereits im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler individuell für zwei Workshops entschieden, die sie im Laufe des Tages besuchten. Die Bandbreite der Themen spiegelte die Vielfalt moderner Wissenschaft wider und reichte von technischen Anwendungen über naturwissenschaftliche Experimente bis hin zu aktuellen Entwicklungen in Informatik und Forschung. Besonders beeindruckend war dabei die praxisorientierte Herangehensweise: Statt reiner Theorie stand das eigene Ausprobieren und Experimentieren im Mittelpunkt.
Neben den Workshops erhielten die Jugendlichen einen authentischen Einblick in den Hochschulalltag. Der Aufenthalt auf dem Campus vermittelte ein realistisches Bild vom Studium – von Vorlesungssälen über Labore bis hin zum studentischen Leben. Der direkte Austausch mit aktuell Studierenden wurde von vielen als besonders wertvoll empfunden, da hier persönliche Fragen zu Studieninhalten, Anforderungen und Perspektiven gestellt werden konnten.
Wichtiger Beitrag zur Berufs- und Studienorientierung
Gerade im Hinblick auf die Berufs- und Studienorientierung stellte die Exkursion einen großen Gewinn dar. Die Schülerinnen und Schüler konnten verschiedene Studienrichtungen kennenlernen, eigene Interessen schärfen und neue Zukunftsperspektiven entdecken. Damit leistete der Tag einen wichtigen Beitrag zur individuellen Entscheidungsfindung nach dem Abitur.
Begleitet wurde die Klasse von den beiden Chemielehrerinnen StRin Jana Aschenbrenner und OStRin Kerstin Bredl, die den Exkursionstag organisierten und die Schülerinnen und Schüler vor Ort betreuten.
Insgesamt war der Besuch des MINT-100-Regionalforums ein äußerst gelungener und inspirierender Tag, der nicht nur fachliche Einblicke bot, sondern auch Motivation und Begeisterung für die MINT-Fächer nachhaltig stärkte.
(Kerstin Bredl)
ChemieOlympiade 2026
Erfolgreiche Teilnahme an der Internationalen ChemieOlympiade 2026
Großer Erfolg für das Gymnasium Zwiesel: Gleich drei Schülerinnen und Schüler stellten sich in diesem Schuljahr den anspruchsvollen Aufgaben der Internationalen ChemieOlympiade (IChO) – und das mit bemerkenswerten Ergebnissen!
Mit viel Engagement, Neugier und Durchhaltevermögen nahmen Maria Senninger (11a), Tobias Bauer (11a) und Patrick Bala (Q12) an einem der renommiertesten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerbe weltweit teil.
Ein Wettbewerb für echte Chemie-Talente
Die Internationale ChemieOlympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb, bei dem sich chemiebegeisterte Schülerinnen und Schüler weltweit miteinander messen. Ziel ist es, sowohl theoretische als auch experimentelle Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und die Freude an der Chemie zu fördern.
In Deutschland durchlaufen die Teilnehmenden ein mehrstufiges Auswahlverfahren mit insgesamt vier Runden, an deren Ende die besten Nachwuchstalente das Nationalteam bilden. Der Wettbewerb beginnt mit der 1. Runde, in der die Schülerinnen und Schüler eigenständig komplexe Aufgaben zu Hause bearbeiten und ihre Lösungen einreichen. Wer hier überzeugt, erreicht die 2. Runde, die in Form einer anspruchsvollen Klausur an der Schule stattfindet.
Die besten Teilnehmenden qualifizieren sich für die 3. Runde, ein mehrtägiges Auswahlseminar mit Vorträgen, Übungen und weiteren Klausuren – oft verbunden mit spannenden Einblicken in Forschung und Praxis.
Starke Leistungen aus Zwiesel
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Maria Senninger (11a): Sie erreichte die 3. Runde des Wettbewerbs – ein großartiger Erfolg! Als Anerkennung für ihr sehr gutes Abschneiden in der 2. Runde durfte sie zudem an einem einwöchigen Chemie-Camp in Burghausen teilnehmen. Dort konnte sie gemeinsam mit anderen talentierten Jugendlichen ihr Wissen vertiefen und spannende praktische Erfahrungen sammeln. Auch Tobias Bauer (11a) und Bala Patrick (Q12) bewiesen ihr Können: Beide schafften es in die 2. Runde des Wettbewerbs und wurden dafür mit einem Sachgutschein ausgezeichnet – eine verdiente Anerkennung ihrer Leistungen.
Begleitet und unterstützt wurden die drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ihren Chemielehrerinnen StRin Jana Aschenbrenner und OStRin Kerstin Bredl, die die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg durch die anspruchsvollen Wettbewerbsrunden betreuten und motivierten.
(Kerstin Bredl)
Präventionsprogramm am GZ
Vom Umgang mit körperlichen Veränderungen
„Bin das noch ich? Was passiert mit meinem Körper?“ Diese Fragen beschäftigen Kinder mit beginnender Pubertät auf dem Weg zum jungen Erwachsensein. Das Gymnasium Zwiesel freut sich daher, ein werteorientiertes sexualpädagogisches Projekt, das von der Diözese Passau organisiert wird, an der Schule durchführen zu können. Das Präventionsprogramm MFM (My fertility matters) unterstützt die Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen in sehr anschaulicher Art und Weise auf ihrem Weg zu sich selbst.
Entdeckungsreise in spielerischer Form
Die nach Buben und Mädchen getrennten Gruppen tauchen ein in eine Reise in den eigenen Körper. Viele anschauliche Materialien sowie aktives Mitmachen ermöglichen einen kindgerechten Zugang zu diesem Thema und machen so diesen Vormittag zu einem besonderen Erlebnis.
Akzeptanz des eigenen Körpers
Die Schülerinnen und Schüler lernen ebenso, wie wichtig eine wertschätzende Sprache in Bezug auf den eigenen Körper ist und dass man seinen eigenen Körper annehmen soll, wie er ist. Denn wie man sich selbst erlebt und bewertet, hat großen Einfluss auf das Selbstbild und das Lebensgefühl.
Das Projekt leistet so einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Entwicklung einer gefestigten Persönlichkeit unserer jungen Schülerinnen und Schüler.
(Heike Lauber)
Biathlon-Junioren-WM am Arber
Biathlon-Junioren-WM am Großen Arber – Ein besonderer Tag für unser Sport-Leistungsfach
Vom 28. Februar bis 8. März fand im Skizentrum am Großen Arber im Bayerischen Wald die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaft im Biathlon statt. Nachwuchsathletinnen und -athleten aus zahlreichen Ländern kämpften dort um Medaillen. Auch das Sport-Leistungsfach der Q12 und Q13 des Gymnasiums Zwiesel hatte am Freitag, den 6. März, die besondere Gelegenheit, einen Wettkampftag live vor Ort mitzuerleben.
Blick hinter die Kulissen
Unser Besuch begann um 09:45 Uhr mit einer exklusiven Führung für unsere Gruppe durch Frau Elisabeth Unnasch, Mitorganisatorin der Veranstaltung und gleichzeitig Tourismusreferentin des Landratsamtes Regen. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten wir einen Einblick hinter die Kulissen, beginnend bei der Wachsstation der Athleten. Dabei wurde deutlich, wie aufwendig die Organisation eines solchen internationalen Sportereignisses ist: Rund 450 Sportlerinnen und Sportler sowie etwa 300 Techniker, Trainer und Helfer betreuen die Teams. Da die vorhandenen Räumlichkeiten nicht ausreichten, wurden zusätzliche Container als Arbeits- und Aufenthaltsbereiche für die Wettkampfteams aufgestellt.
Im Anschluss bekamen wir eine anschauliche Erklärung zum Ablauf eines Biathlonrennens sowie zum Schießstand, an dem die Athleten nach jeder Laufrunde ihre Zielscheiben treffen müssen. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, das Gelände eigenständig zu erkunden und die besondere Atmosphäre im Stadion zu erleben.
Wettkampfatmosphäre live erleben
Um 10:30 Uhr fiel schließlich der Startschuss für den Massenstart der Männer. Entlang der Strecke feuerten zahlreiche Zuschauer die Athleten begeistert an und sorgten für eine großartige Wettkampfatmosphäre. Nach einem spannenden Rennen setzte sich am Ende ein Teilnehmer aus Norwegen durch und sicherte sich den Sieg.
Nur eine Stunde später, um 11:30 Uhr, gingen auch die Frauen in den Massenstart. Auch hier erlebten die Zuschauer ein packendes Rennen, bei dem schließlich eine Athletin aus der Ukraine als Erste die Ziellinie überquerte.
Der Besuch der Biathlon-Junioren-WM war für unsere Sportkurse ein besonderes Erlebnis. Neben spannenden Wettkämpfen erhielten wir auch interessante Einblicke in die Organisation und Durchführung eines internationalen Wintersportevents.
(Markus Draxler)
Lernen als Abenteuer am Gymnasium
Tag der offenen Tür mit spannenden Stationen
Ferne Welten, andere Kulturen, sportliche Herausforderungen und Geheimnisse des Alltags – all diese spannenden Kapitel konnten die jungen Besucherinnen und Besucher am vergangenen Samstag am Gymnasium Zwiesel aufschlagen. Und sogar die Frühlingssonne hatte sich groß in Schale geworfen, so dass die Sonnenbeobachtungsstation von OStR Florian Vogl im kleinen Innenhof des Gymnasiums tolle Eindrücke vermittelte. Zudem strahlten die Gesichter der zahlreichen kleinen Besucher aus den Grundschulen in und ums Schulgebäude des Gymnasiums zum Tag der offenen Tür um die Wette.
Spannende Vielfalt gymnasialen Lernens
Empfangen wurden Eltern und Grundschüler in der Aula der Schule von Schulleitung und Tutoren aus den 10. Klassen. Während sich die Erwachsenen in zwei einführender Vorträgen durch die Schulleitung über wichtige Besonderheiten und Stundentafeln des Gymnasiums, den Aufbau der verschiedenen Zweige der sprachlichen, naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Ausrichtung sowie über die breite Palette von Wahlfächern und Brückenangeboten inklusive schulpsychologischer, schulpädagogischer und laufbahnberatender Angebote informierten, schnupperten die Grundschüler gymnasiale Luft.
Abenteuertour des Wissens
Geführt in kleinen Gruppen durch Tutorinnen und Tutoren aus den 10. Klassen, die die Neuankömmlinge auch in ihrem ersten Jahr am Gymnasium in Gruppenstunden und Aktionen betreuen und begleiten, gab es so einiges zu entdecken. An verschiedensten Stationen konnte man seine künstlerische und geschichtliche Begabung etwa bei kreativen Batikwerken auf Papier oder einer von Schülern der sechsten Klasse gehaltenen Information zum alten Ägypten mit Hieroglyphenschrift ausleben, sein Wissen über England in einem Londonquiz testen und den Stadtplan Londons erkunden, als angehender Naturwissenschaftler Sonnenflecken interpretieren oder im vorösterlich-biologischen Labor dem Ei auf die Spur kommen und dabei noch in einem Escape-Game das Schulskelett Hugo aus dem Schrank befreien! Kreative Lapbooks der aktuellen Fünftklässler zeigten Themen der Religion, die musikalisch Begabten rockten mit Amadeus den Musiksaal, während die Sportler in der großen Doppelturnhalle sich an Tanzkünsten erfreuten, auf der Slackline balancierten oder in große Höhen strebten an der beliebten Kletterwand.
Lernspaß im Unterricht
Ein Highlight des Rundgangs durch die weitläufigen, hellen und einladend sanierten Räume des Gymnasiums, wo auch bunte Sitzwürfel zum Rasten einluden, stellte allerdings die Welt des Lernens dar: jeweils drei unterhaltsame und lehrreiche Schnupper-Unterrichtsstunden warteten auf die Neuankömmlinge aus der Grundschule. Da konnte man in Biologie zum forschenden Wissenschaftler werden und mittels eines Essigexperiments unter zahlreichen Hühnereiern ein Reptilienei bestimmen. Und woran erkennt man dieses? Reptilieneier haben keine Kalkschale!
Einen Vulkanausbruch und den Ätna live zu erleben, ermöglichte die Geographie und die Kinder nahmen dabei sogar einen echten Vulkanstein unter die Lupe. In Englisch erhielten die kleinen Besucher einen Survival-Kit, der spielerische vermittelte, wie man die ersten Wochen am Gymnasium meistert, im Deutschen wurde es mystisch bei den Sagen aus dem Bayerwald, während es in der Musik heiß herging mit einer Combo aus den fünften und sechsten Klassen der Schule!
Noch einem spannenden Abenteuer musste man sich schließlich in der Mathematik-Stunde stellen: Faszinierende Knobeleien waren zu lösen, um selbst ein Koordinatensystem zu entwerfen. Und so gelangte man letztendlich zu einer Schatzkiste, die wiederum nur mit Köpfchen zu öffnen war und als Belohnung Gummibärchen ausspuckte!
Wanderung durch vielfältige Lernwelten
Um auch die Eltern mit den weitläufigen und modernst ausgestatteten Räumlichkeiten des Gymnasiums vertraut zu machen, gab es für diese ebenfalls Führungen in Kleingruppen durch Lehrkräfte der Schule. So gelang ein Einblick in die umfangreiche digitale Ausstattung der Schule, aber auch die zahlreichen traditionell analogen Angebote. Genauere Informationen über die Sprachenwahl, die offene Ganztagsschule mit ihrem Nachmittags-Betreuungsangebot, die Möglichkeit der Teilnahme am Programm „Partnerschule des Wintersports“. Die Schulküche mit kleinen, von Schülern produzierten Leckereien, die Mensa sowie die Fairtrade-Orientierung oder Aspekte der Klimaschule ergänzten das Angebot und nicht zuletzt sorgte ein leckeres Kuchenbuffet für das leibliche Wohl.
Erschöpft, aber glücklich kehrten schließlich die Kinder zu ihren Eltern an den Treffpunkt Mensa zurück, ausgestattet mit ihren kleinen Kunstwerken, wo viele Osterhasen sich tummelten, und dem Schulbutton in Wunschfarbe. Dessen Aufschrift: „Große Ziele – Gemeinsame Zeiten – Sei dabei!“ wird dabei hoffentlich zum Motto vieler neugieriger und lerneifriger Neuankömmlinge am Gymnasium im kommenden Herbst.
(Martina Kuchler)
Junge Börsenprofis im Einsatz
Gymnasium Zwiesel erfolgreich beim Planspiel Börse
Schülerinnen und Schüler sammeln wertvolle Erfahrungen im Wertpapierhandel
Mit großem Engagement und einer Portion Mut nahmen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zwiesel am diesjährigen Planspiel Börse teil. Über mehrere Wochen hinweg handelten sie virtuell mit Aktien, Fonds und anderen Wertpapieren – sammelten risikolos Börsenerfahrung und lernten dabei, wie spannend und komplex die Welt der Finanzmärkte ist.
Wichtige Einflüsse, die in der viermonatigen Spielphase die Aktienmärkte beflügelten, waren z.B. die US-Zoll- und Handelspolitik, global steigende Verteidigungsausgaben und die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz.
Mit 50.000 Euro und Cleverness zum Sieg
Das Planspiel Börse, organisiert von den Sparkassen, bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihr Wissen über Wirtschaft und Finanzen praxisnah zu erweitern. Mit einem virtuellen Startkapital von 50.000 Euro versuchten die Teams, durch geschickte Anlagestrategien den Depotwert zu steigern und in der Nachhaltigkeitswertung zu punkten.
Mit einer cleveren Mischung aus Technologie- und Nachhaltigkeitsaktien erhöhten die Teams ihre Depotwerte. Besonders erfolgreich war das Team „KriAmeMaga“ (Kristian Fischer, Amelie Treml und Magdalena Süß), die im Landkreis Regen den zweiten Platz in der Nachhaltigkeitswertung belegen konnten.
Preisverleihung durch Sparkasse
In der Depotwertung erreichten die „Woid Investors“ mit Martin Kölbl, Moritz Rager und Ben Achatz den 3. Platz. Zur Preisverleihung kam der Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Zwiesel, Johannes Horn, an die Schule und überreichte den erfolgreichen Teams aus der Oberstufe (Q12) die Geldpreise.
Die Preisträger des Gymnasiums Zwiesel blicken stolz auf ihre Leistung zurück und sind sich einig: Das Planspiel Börse war nicht nur lehrreich, sondern auch ein spannendes Abenteuer, das Lust auf mehr macht. Schulleiter OStD Martin Huber,und die Lehrkräfte der Fachschaft Wirtschaft und Recht bedanken sich herzlich bei der Sparkasse Regen-Viechtach für die Durchführung des Planspiels.
(Andrea Döringer)
Ein knappes Jahrzehnt polizeiliche Präventionsarbeit
PHK Volker Kufner am Gymnasium Zwiesel verabschiedet
Das Gymnasium Zwiesel legt großen Wert auf ein umfassenden Präventionskonzept, doch diese so wichtige Aufgabe ist nur möglich durch die wertvolle und zuverlässige Arbeit eines besonderen Partners. Polizeihauptkommissars Volker Kufner erfüllte diese Mission in herausragender Weise.
Experte in Präventionsfragen
Bereits seit dem Jahr 2017 leistet Herr Kufner einen unschätzbar wertvollen Beitrag zur Sicherheit und zum Schutz der Schülerinnen und Schüler. Seine umfangreiche Präventionsarbeit erstreckte sich über die Jahrgangsstufen 5 bis 10: Sicherheit im Medienalltag in Bezug auf Facebook, Handy, Whatsapp und Computerspiele, Rechte am Bild in Bezug auf das Smartphone, Sucht und illegale Drogen, Gewalt, Cybermobbing und Konfliktlösungsstrategien sowie die verschiedensten Fragen der Verkehrsprävention.
Verlässlicher Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler
Neben seiner umfassenden Kompetenz zeichnet PHK Volker Kufner seine Empathie und sein souveräner Umgang wie die Begeisterung für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern aus, was ihn stets zu einem verlässlichen Ansprechpartner machte.
Die ganze Schulfamilie dankt Herrn Kufner, der beruflich nun einen anderen Aufgabenbereich übernehmen wird, für seinen unermüdlichen Einsatz und sein vorbildliches Engagement für die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Schülerinnen und Schüler. Er hat in besonderer Weise dazu beigetragen, eine sichere und unterstützende Lernumgebung an unserer Schule zu schaffen.
(Martina Kuchler)
Im Mittelpunkt der Mensch
Schriftstellerwerkstatt gestaltet Lesenacht des Hospiz-Vereins
Es ist bereits eine wunderbare Tradition geworden, dass die Mitglieder der Schriftstellerwerksstatt des Gymnasiums Zwiesel unter der Leitung von StDin Kuchler alljährlich an der Lesenacht des Hospizvereins Arberland e.V. in der Stadtbücherei Regen teilnehmen. Dort gestalten sie den ersten Teil des Abends mit selbstverfassten Geschichten und Gedichten.
Mit besonderer Freude und jugendlichem Elan lasen so Ende Februar wieder die jungen Nachwuchsschriftsteller zum Thema „Im Mittelpunkt der Mensch“, das die kleinen Schreiberlinge im Wahlkurs eifrig diskutiert hatten. Bei vielen kam sofort das Thema Künstliche Intelligenz und deren Chancen und Gefahren zur Sprache. So tauchte dieses Thema auch in mehreren Beiträgen der jungen Autoren und Autorinnen auf, in nachdenklichen Geschichten, aber auch witzigen Gedichten.
Von künstlichen Gehirnen bis zum Wolf im Menschen
So reimte Anna-Lena Hamel aus der Klasse 11 in amüsanten Versen über „Das künstliche Hirn“, das der Mensch sich geschaffen hat und das allenthalben sein Unwesen treibt – an den Schluss hat die junge Autorin eine Warnung vor möglichen katastrophalen Folgen gesetzt.
David Eller aus der 6. Klassen bot in seiner „Worldstory“ ein dystopisches Zukunftsbild von arbeitslosen und ersetzten Menschen, die von Robotern aus ihrem bisherigen Leben gedrängt werden, und mahnte in einem Schlussappell zu Menschlichkeit, Wärme und analoger Nähe.
Den bedenklichen Seiten des menschlichen Wesens widmeten sich Lucia Kutzer und Annemarie Zellner (beide 5. Klasse). Lucia veranschaulichte „Das komplexeste Wesen des Universums“, den Menschen, der sich immer mehr seiner Kreativität von der KI rauben lässt, und das bereits in Kindheit und Schule. Annemarie erklärte eindrucksvoll das berühmte Zitat des Menschen, der dem Menschen ein Wolf ist, und hoffte, dass ein Umdenken im Miteinander einsetzt, so dass der Mensch des Menschen Freund werden kann.
Von der Qual menschlicher Existenz zur coolen Oma
In der zweiten Runde der Lesung faszinierte die Erzählung „Existenz“ von Johanna Ademi aus der 8. Klasse des Gymnasium, in der mitreißend verdeutlicht wurde, wie sehr sich der Mensch oft von Leistungsdruck, Kapitalismus und dem Streben nach Reichtum verführen lässt, nur um dabei das Wichtigste seiner Existenz zu verlieren: Freunde, Mitgefühl, familiäre Wärme und innere Zufriedenheit.
Ein ähnliches Thema hatte sich Alexandra Ujvari (5. Klasse) gewählt, die in ihrer kleinen Geschichte „Auszeit“ veranschaulichte, wie sich der im Arbeitsleben ausgebeutete Mensch wieder der Natur zuwendet und dort Freude und Erfüllung findet.
Einen witzigen Kontrapunkt setzte dann Ruben Buchinger (5. Klasse) mit einem symbolischen Gedicht von Franz von Kobell, der das Leben des Menschen mit einem alten Lederstiefel vergleicht, und brachte zudem mit der Lesung eines weiteren Gedichts von Anna-Lena Hamel, die krankheitsbedingt fehlte, über „Meine coole Oma“ das Publikum zum Lachen: War doch die Oma auf dem Veggi-Trip und versuchte, ihre ganze Familie von der „Fleischfresserei“ zu heilen.
Von der Hoffnung auf Zukunft
Die Schlussrunde brachte die Zuhörer noch einmal zum Nachdenken: StDin Kuchler las einen für das Magazin „Lichtung“ verfassten Text zu Heinrich Bölls Kurzgeschichte „Wanderer kommst du nach Spa….“, der in berührender Weise auf die Intensität und noch heutige Wirksamkeit dieser Geschichte für unsere Gegenwart verwies. Als eine Mahnung an die Beendigung des Kriegstreibens für Mitgefühl und Humanität.
Ein Gemeinschaftsgedicht der Schriftstellergruppe zum Thema „Menschsein“ in aufeinanderfolgenden Elfchen, die das Leben des Menschen und seine Hoffnungen Revue passieren ließen, beendete den unterhaltsamen ersten Teil der Lesenacht.
Beeindruckt und bewegt zeigte sich das Publikum in der Stadtbücherei Regen von den tiefsinnigen Gedanken und Überlegungen der so jungen Autorinnen und Autoren. Ein kräftiger Applaus bestärkte die Gruppe, mutig weiterzuschreiben!
(Martina Kuchler)