Schülerinnen und Schüler begeistern bei Hausmusikabend
Einen bisher nicht gekannten Zuspruch erfuhr der jährliche Hausmusikabend am vergangenen Donnerstag im Musiksaal 2 des Gymnasiums Zwiesel. Dicht gedrängt saßen und standen Musikinteressierte, Schüler und Lehrer, um einem Programm von beeindruckender Bandbreite und Qualität zu lauschen.
Die bereits seit mehreren Jahren bestehende Tradition des Hausmusikabends bietet einen persönlichen und intimen Rahmen, in dem die zahlreichen Solisten und kammermusikalischen Ensembles der Schule ihr Können präsentieren. Das Programm des Hausmusikabends ließ mit durchwegs hohem musikalischem Niveau und einer breiten Palette verschiedener Besetzungen und Klangfarben beim Publikum keine Langeweile aufkommen.
Von Volksmusik bis Streichquartett
Neben schmissigen Volksmusikstücken auf Akkordeon oder Steirischer, souligem Popgesang oder einer beachtlichen Riege ausgezeichneter Nachwuchspianisten wurden solistische Beiträge auf Violine, Klarinette und Gitarre zu Gehör gebracht. Besonders herauszuheben sind die Beiträge des diesjährigen Q12-Kurses im Fach Musik. Die Schülerinnen und Schüler, welche nicht zuletzt die Kernbesetzung der aktuellen Schulband bilden, präsentierten in professioneller Art und Weise mehrere Popsongs in unterschiedlichen Besetzungen und Arrangements. Den fulminanten Schlusspunkt des fast dreistündigen Konzerts bildete eine Kombination von Streichquartett und Schulband von Lana Del Ray´s Song „Young and Beautiful“.
Musik als Schatz fürs Leben
Musiklehrer und Organisator Armin Weinfurter betonte die Bedeutung der musischen Bildung für Kinder und Jugendliche, aber auch die Mühen und den Aufwand, die sich für die Eltern daraus ergeben. „Dennoch hat man mit einem Instrument und dem Bezug zur Musik einen Schatz, der die Kinder im Idealfall ein ganzes Leben lang begleitet,“ ergänzte Fachkollege Leonhard Muckenthaler treffend.
Dass dies gelingen kann, war in der Begeisterung der beteiligten Schülerinnen und Schüler deutlich zu spüren. Dennoch zeigt ein derartiger Abend nicht nur, dass es am Gymnasium hervorragende Möglichkeiten der musikalischen Förderung gibt. Ein solches Programm ist immer auch als Kristallisationspunkt der guten Zusammenarbeit von Schule, städtischer Musikschule und privaten Instrumentallehrkräften zu sehen. Um den musikalischen Nachwuchs braucht man sich am Gymnasium jedenfalls keine Sorgen zu machen.
(Henriette Olbertz-Weinfurter)