Zwieseler Gymnasiasten gestalten Podcast zu Politikwettbewerb
Politik kann trocken sein? Nicht am Gymnasium Zwiesel! Fünf engagierte Schülerinnen und Schüler – Veronika Aschenbrenner (Q13), Alexander Klimm (Q12), Max Lorenz (10b), Sophie Raffalt (Q13) und Nele Zisler (Q13) – haben im laufenden Schuljahr eindrucksvoll bewiesen, wie spannend politische Bildung sein kann. Gemeinsam nahmen sie am Politikwettbewerb „Politik brandaktuell“ der Bundeszentrale für politische Bildung teil.
Podcast als interessantes Format
Statt eines klassischen schriftlichen Beitrags entschied sich das Team für ein modernes Format: einen Podcast. Von der ersten Idee bis zur fertigen Aufnahme entstand dieser größtenteils in Eigenregie – mit viel Motivation, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein. Unterstützung erhielten die Schülerinnen und Schüler bei organisatorischen Fragen und der formalen Einreichung von Frau StDin Ingrid Weber, der Fachschaftsleiterin für Politik und Gesellschaft, die das Projekt auch betreute.
Impuls aus Mentorenprogramm
Auf den Wettbewerb aufmerksam geworden war die Gruppe bei der alljährlichen Auftaktveranstaltung des Mentorenprogramms für begabte Schüler von Frau StRin Angela Jakob und Frau OStRin Silke Vacek, dem alle Teilnehmenden angehören. Als Wettbewerbsbeitrag entwickelten sie einen Podcast, der sich sachlich, differenziert und verständlich mit der Rolle des Verfassungsschutzes in der deutschen Demokratie auseinandersetzt. Ziel war es, politische Abläufe transparent zu machen, demokratische Kontrollmechanismen einzuordnen und verschiedene Sichtweisen fair gegenüberzustellen – keine leichte Aufgabe, die das Team jedoch souverän meisterte. Um den Unterhaltungsfaktor des Podcasts und den Spaß der Teilnehmer an der Sache zu steigern, entschied man sich zudem, gemeinsam einen kleinen Jingle einzusingen und einzubauen.
Demokratie aktiv mitgestalten
Für inhaltliche Tiefe sorgten Gespräche mit Landrat Dr. Ronny Raith sowie mit Frau StDin Ingrid Weber. Die Kombination aus Perspektiven aus Verwaltung und Schule ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine fundierte, ausgewogene und praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Thema. So gelang den Schülern ein perfektes Beispiel dafür, wie politisches Engagement, Teamarbeit und Eigeninitiative auch außerhalb des Klassenzimmers Früchte tragen können – und wie junge Menschen Demokratie aktiv mitdenken und mitgestalten.