Gymnasiastinnen übergeben Spende an St.-Ursula-Hospiz
Gerade in der Weihnachtszeit rückt der Gedanke des Gebens und der Nächstenliebe besonders in den Fokus. Diesem Leitgedanken folgte auch eine Schülerinitiative, bestehend aus Veronika Aschenbrenner, Sophie Raffalt, Sophia Weiderer, Nele Zisler und Sarah Hellberg. Die Schülerinnen der 13. Klasse des Gymnasiums Zwiesel wollten in dieser besinnlichen Zeit anderen Menschen etwas zurückgeben: Mit einem Benefizkonzert in der Pfarrkirche Bodenmais sammelten sie Spenden zugunsten des St.-Ursula-Hospizes in Niederalteich.
Betreuung in der letzten Lebensphase
Das St.-Ursula-Hospiz bietet seinen Patienten, liebevoll als „Gäste“ bezeichnet, einen Ort, an dem sie ihre letzten Tage in Würde verbringen können. Neben medizinischer und psychologischer Betreuung werden dort auch Angebote wie Klang- und Maltherapie zur Verfügung gestellt, um individuell auf die Wünsche der Gäste einzugehen. Ebenso erhalten die Angehörigen in dieser schweren Zeit einfühlsame psychologische Unterstützung.
Ort der Mitmenschlichkeit
Durch ihr Engagement gelang es den Schülerinnen, eine Spendensumme von insgesamt 850 Euro zu sammeln, die sie persönlich an das Hospiz übergaben. Bei dieser Gelegenheit konnten sie das Hospiz besuchen und die besondere Wohnlichkeit sowie die warmherzige Atmosphäre dieses Ortes selbst erleben. Ein glücklicher Zufall ermöglichte es ihnen zudem, gemeinsam mit mehreren Kindern aus Niederalteich und deren Müttern den Gästen Weihnachtslieder vorzusingen – ein bewegender Moment, der ihnen einen noch tieferen Einblick in die Arbeit des Hospizes gewährte.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe vom Baum im Innenhof des Hospizes, an dem die Namen und Daten früherer und aktueller Gäste in bunten Farben angebracht sind und dort verbleiben, bis sie mit der Zeit verwittern. Auch das Orgelspiel eines der Gäste hinterließ bei den Schülerinnen einen bleibenden Eindruck.
Unterstützung für liebevolle Betreuung
Eine solch intensive und persönliche Begleitung der Gäste ist jedoch nur mit entsprechender Ausstattung möglich. Da Hospize fünf Prozent ihrer Kosten selbst tragen müssen, sind sie auf Spenden angewiesen. Wer nun ebenfalls Interesse an der wertvollen Arbeit des St.-Ursula-Hospizes gefunden hat, kann sich auf der Website der Einrichtung informieren und mit einer kleinen Spende dazu beitragen, dass dieser Ort auch in Zukunft ein liebevolles Zuhause für seine Gäste bleibt.
(Veronika Aschenbrenner, Q13)