Von französischen Spezialitäten bis zu Lateingladiatoren
Traditionellerweise um den Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar fand am Gymnasium Zwiesel die deutsch-französische Woche mit lateinischen Zugaben statt: Es gab als Auftakt für alle einen Pausenverkauf mit französischen Spezialitäten, die von unseren Schülerinnen und Schülern zubereitet wurden. Im Hintergrund konnte man den Oberstufenkurs Französisch der 12. und 13. Klasse mit Veronika Aschenbrenner am Klavier hören und Stellwände betrachten, die unter der Leitung von Frau StDin Egner zu französischen clichés ausgestellt wurden.
Vorlesekünstler in der Fremdsprache
Für die 7. Klassen fand Mitte der Woche der bereits etablierte französische Vorlesewettbewerb statt. Eine Jury um Frau OStRin Achatz und zwei Oberstufenschüler hatte es nicht leicht mit einer Entscheidung. Fünf mutige Schülerinnen und Schüler traten gegeneinander an, um in der Fremdsprache betont und flüssig vorzulesen.
Sieger war schließlich Valentin Schmidberger (7a), auf den 2. Platz kam Linda Kollmeier (7c) und den 3. Platz belegte Magdalena Lenz (7a). Ebenfalls erfolgreich waren Timotei Clim (7d) und Lea Kramhöller (7b).
Ins Reich der Märchen mit Madame Bouin
Abgeschlossen wurde die Woche durch einen Besuch der französischen Geschichtenerzählerin Madame Bouin, die alle Zuhörer ins Reich der Märchen unter anderem nach Afrika mitnahm und dazwischen auch devinettes, also Rätsel, stellte. Merci, Madame Bouin et à bientôt!
Certamen Vocabulorum – Lateinischer Vokabelwettbewerb
Eine Battle um den Wortschatz – lateinisch certamen vocabulorum – fand in der Arena C010 des Gymnasiums Zwiesel statt. Parallel zum Vorlesewettbewerb der Franzosen stellten sich die Lateinschülerinnen und -schüler einer Herausforderung: Unter der Aufsicht der beiden Lateinlehrerinnen StRin Teresa Röger und StRin Christina Bauer durften die Schülerinnen und Schüler in Dreierteams gegeneinander antreten und beweisen, wie gut sie die Bedeutungen der Lateinvokabeln beherrschten.
Gespielt wurde im Doppel-K.O.-System, so hatten auch die Teams, die ein Match verloren haben, die Möglichkeit, sich noch weiter zu qualifizieren. Nicht nur Wissen, sondern auch Schnelligkeit waren gefragt.
Die beiden Finalteams pueri sapientes und victores lieferten sich bis zum Finale ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das drittplatzierte Team (Albert Nullstein) hatte ebenfalls eine lange Ausdauer. Der Rest der Lateiner fieberte bis zum Schluss mit und feuerte die Teams (meist des jeweiligen Kurses) an. Aber nur wer rechtzeitig buzzerte und sich in der Hektik nicht in der Bedeutung täuschte, gewann den Punkt.
(Daniel Lauber)