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Solidarität mit der Ukraine

„An den Frieden denken, heißt an die Kinder denken.“ (Michail Gorbatschow)

Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Gymnasiasten setzen Zeichen

Die unfassbaren Ereignisse mitten in Europa, der Rückkehr des Krieges in unsere unmittelbare Umgebung und das Leid der Zivilbevölkerung in der Ukraine hat auch die gesamte Schulfamilie des Gymnasiums Zwiesel zutiefst erschüttert.

Solidarität und Empathie

Gerade auch aus den Reihen der Schülerschaft erfolgten verschiedene Initiativen und Ideen, um Solidarität und Empathie mit den Menschen im Kriegsgebiet zum Ausdruck zu bringen. Nicht zuletzt stammen drei Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums aus der Ukraine.

Ein kleines Zeichen der Hilfsbereitschaft setzt so seit der vergangenen Woche die Aufstellung einer Spendensäule in der Aula des Gymnasiums, welche eingerahmt von Kunstplakaten, die Oberstufenschüler mit Friedenssymbolen versehen haben, dazu aufrufen soll, im kleinen Rahmen Unterstützung zu bieten.

Hilfe im Gedenken

Ergänzt wird diese, wenn auch nur geringe monetäre Hilfe, durch ein „Buch der Gedanken“, in welchem alle Schülerinnen und Schüler gute Wünsche für die vom Krieg Betroffenen, Fürbitten, eigene Gedanken, Ängste oder auch Sorgen zu Papier bringen können.

Zudem formulierten die Schülervertreter ein Friedensgebet, das in allen Klassen zum gemeinsamen Zeitpunkt ein Zeichen des Gedenkens und der Solidarität setzen soll.

Aktive Unterstützung

Schließlich folgte Ende März unser Gymnasium noch einem Spendenaufruf des TV Zwiesel und der Pfarrgemeinde Zwiesel, die mit einem Hilfskonvoi am Freitag, den 25.03.22, an die ukrainische Grenze aufbrachen. Gespendet wurde eine große Zahl an Zip-Beuteln mit Süßigkeiten oder Hygieneartikeln im Wert von knapp 9000 Euro, gesammelt und organisiert von der Schülermitverwaltung des Gymnasiums. Am Freitag konnten die Hilfsgüter sowie die Summe von 750 Euro aus der Spendensäule sowie vom P-Seminar Biologie an Udo Weiderer und Pfarrvikar P. Xavier Binoy übergeben werden.

Natürlich können all diese Aktionen nur einen kleinen symbolischen Akt darstellen, sie sollen aber verdeutlichen, dass die Menschen in der Ukraine in unserem Blickfeld, in unseren Gedanken und unseren Herzen sind und wir alle sehnsüchtig und solidarisch mit ihnen den Frieden ersehnen und erbitten!

(Martina Kuchler)